Miesester Boss der Welt? iPod-Erfinder und “tyrannischer Bürokrat” verlässt Google

Googles Milliarden-Einkauf Nest stellt sich neu auf: Tony Fadell, Mitgründer und Chef des Spezialisten für Heimvernetzung, ist zurückgetreten. Vor gut zwei Jahren hatte Google die Firma für 3,2 Milliarden Dollar übernommen, die vor allem für ihren selbstlernenden Heizungsregler mit Internet-Anbindung bekannt ist. Nest ist inzwischen ein selbstständiger Konzernteil der neuen Google-Mutter Alphabet.

Fadell war einst bei Apple maßgeblich an der Entwicklung des Musikplayers iPod beteiligt und gilt als einer der Stars des Silicon Valley. Nest gründete er vor sechs Jahren mit dem Technik-Experten Matt Rogers. Während es schon seit einiger Zeit keine neuen Nest-Produkte gab, geriet Fadell zuletzt wegen seines Führungsstils ins Gerede. Der Gründer des von Nest übernommenen Sicherheitskamera-Anbieters Dropcam, Gred Duffy, kritisierte ihn öffentlich scharf und schrieb, er bereue, sein Unternehmen verkauft zu haben.

Die Runde machte unter anderem Duffys Vorwurf, Fadell verhalte sich wie ein “tyrannischer Bürokrat”, der den Fortschritt zurückhalte. Fadell selbst antwortete jetzt in einem Interview mit dem Finanzdienst Bloomberg auf die Frage, ob er ein Tyrann sei: “Man kann kein Omelett machen, ohne die Eier zu zerschlagen. Dieser Stil passt vielleicht nicht für jeden.”

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Google soll angeblich Interesse an einer Yahoo-Übernahme haben

Yahoo ist ein Internet-Urgestein, in den Anfangstagen des Webs führte kein Weg an diesem Portal vorbei. Heute ist das natürlich längst nicht mehr der Fall, das Unternehmen kämpft seit Jahren mit wirtschaftlichen Turbulenzen. Die Versuche von Ex-Google-Managerin Marissa Mayer, Yahoo zum Erfolg zurückzuführen, waren bislang wenig erfolgreich. Die Konsequenz: Yahoo steht aktuell zum Verkauf und angeblich hat auch Internet-Gigant Google Interesse. Das wäre natürlich aus gleich mehreren Gründen interessant: In erster Linie stellt sich allerdings die Frage, was Google mit Yahoo will, außerdem würde auch die Konzernchefin Mayer zu ihrem alten Arbeitgeber womöglich zurückkehren. Laut Bloomberg”erwägt” der Konzern aus Mountain View jedenfalls, ein Gebot für Yahoo abzugeben, die Rede ist von einem Interesse am “Kerngeschäft.” Derzeit wird vor allem dem US-amerikanischen Telekommunikationsriesen Verizon ein Interesse nachgesagt, dessen Konkurrenten AT&T und Comcast haben sich dem Vernehmen nach bereits dagegen entschieden. Microsoft, das sich 2008 an einer feindlichen Übernahme versucht hat, wird sich acht Jahre später ebenfalls nicht mehr an der Bieterrunde beteiligen.

Time Inc. und mehrere Beteiligungsgesellschaften sollen ebenfalls noch im Rennen sein, in erster Linie dürfte es aber laut Bloomberg auf ein Duell zwischen Verizon und Google hinauslaufen. Verizon ist übrigens im Gegensatz zu Google auch an den Anteilen von Yahoo Japan interessiert, diese will der Suchmaschinenriese jedoch offenbar nicht haben.

Google dürfte auch noch einige Tage mehr Bedenkzeit bekommen, denn laut Reuters hat Yahoo die Frist um eine Woche verlängert. Bisher sollten Interessenten ihre Gebote bis 11. April abgeben, als neuer Termin wird nun der 18. April genannt. Offiziell hat sich das Unternehmen dazu bisher nicht geäußert, was aber nicht überraschend ist, da solche Bietergespräche üblicherweise hinter den Kulissen geführt werden. 

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Gmail: E-Mail zurückrufen – Funktion nun Standardfunktion

Google bietet bei Gmail und Inbox nun die Funktion “E-Mail zurückrufen” an. So aktivieren Sie die Funktion.

Google hat seinen beiden Web-Maildiensten Gmail und Inbox eine Funktion zum Zurückrufen von Mails hinzugefügt. Bei Gmail war die Funktion bisher nur über die Google-Labs-Zusatzfunktionen erhältlich. Ab sofort gehört “E-Mail zurückrufen” nun zu den Standardfunktionen. Zur Aktivierung der Funktion rufen Sie die Gmail-Einstellungen auf und setzen Sie unter “Allgemein” den Haken bei “E-Mail zurückrufen aktivieren”. Anschließend legen Sie eine “Rückruffrist” fest, die 5, 10, 20 oder 30 Sekunden betragen kann.

Wenn Sie künftig eine Mail verfassen und auf “Senden” klicken, dann wird die Mail nicht sofort an den Empfänger gesendet. Stattdessen wartet Google mit dem Versand bis zum Ablauf der “Rückruffrist”. In dieser Zeit erscheint in der Gmail-Oberfläche unter dem Sucheingabefeld der Hinweis, dass der Versand der betreffenden Mail wieder rückgängig gemacht werden kann. Sobald auf den “Rückgängig”-Link geklickt wird, wird der Versand abgebrochen und die Mail zur erneuten Bearbeitung geöffnet.

Im Web-Maildienst Inbox von Google ist die “E-Mail zurückrufen”-Funktion immer aktiviert und es gibt dafür also keine Einstellung. Auch hier erscheint nach dem Klick auf “Senden” der Hinweis, dass der Versand der Mail rückgängig gemacht werden kann. Hier sollte man sich aber beeilen, denn bei Inbox kann der Versand nur innerhalb der ersten sieben Sekunden abgebrochen werden.

Ursprünglich veröffentlicht:

www.pcwelt.de/news/Gmail-E-Mail-zurueckrufen-Funktion-nun-Standardfunktion-9961047.html

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Windows 10 Mobile 10586.164 ist da: Letzter Fix vor Update für alte Geräte?

Microsoft hat heute im Zuge des allmonatlichen Patch-Days auch eine neue Version von Windows 10 Mobile für die Nutzer der ersten mit dem neuen Betriebssystem erhältlichen Smartphones sowie die Tester aus dem Windows Insider-Programm verfügbar gemacht. Die neue Windows 10 Mobile Build 10586.164 trägt die gleiche Build-Nummer wie die ebenfalls heute erschienene neue Ausgabe für den Desktop. Sie wird sowohl an die Windows Insider verteilt als auch an Kunden, die bereits ein Lumia 950, Lumia 950 XL, Lumia 550 oder Lumia 650 einsetzen, das ab Werk mit Windows 10 Mobile verkauft wurde. Der Bezug des Updates ist über die Aktualisierungsfunktion möglich, wer aktuell als Windows Insider allerdings den Fast-Ring abonniert hat, muss zusätzlich aktiv werden, um die neue Version zu erhalten.

Wie ein Microsoft-Mitarbeiter im Support-Forum des Software-Konzerns verlauten ließ, erhalten die Nutzer aus dem Slow- und dem Release-Preview-Ring des Windows-Insider-Programms das Update auf Windows 10 Mobile 10586.164 automatisch. Wer Teil des Fast-Rings ist, muss hingegen in der Windows Insider-App kurzfristig in den Slow-Ring wechseln, das Update herunterladen, um dann wieder in den Fast-Ring zu wechseln.

Der Grund dafür sei eine “Limitierung des Publishing-Systems” von Microsoft, so der nur mit seinem Vornamen agierende Mitarbeiter des Softwarekonzerns Jason. Wer bereits eine “Redstone”-Build (Build-Nummer 14xxx) einsetzt, erhält das kumulative Update nicht. Im Grunde soll es sich bei dem neuen Update um ein im Vergleich zur in der letzten Woche veröffentlichten Build 10586.122 fast unverändertes Paket handeln, weshalb vor der Auslieferung keine separate dedizierte Testphase stattfand.

Stattdessen gehe es um die Beseitigung einiger werniger aber störender Fehler, mit denen man sicherstellen wollte, dass die neue Build für den Einsatz auf den im freien Markt erhältlichen Windows-10-Smartphones eingesetzt werden kann. Diese Angaben legen daher auch nahe, dass es sich um die letzte Aktualisierung vor dem Beginn der Verteilung von Windows 10 Mobile an Altgeräte handeln könnte.

Welche Fehler mit dem Update konkret beseitigt wurden, verriet Microsoft bisher nicht. Drittquellen wie MSMobile.pl zufolge sollen in der neuen Version Screenshots schneller gespeichert und Videos glatter wiedergegeben werden. Auch der Umgang mit PDF-Dateien im Edge-Browser wurde angeblich verbessert.

externer Link zum Artikel:

winfuture.de/news,91343.html

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Deutscher Städte- und Gemeindebund: Schließung von 50.000 Läden wegen Onlinehandel

Vielen Läden in den städtischen Zentren droht wegen der Zunahme des Onlinehandels die Schließung. Jetzt sollen zur Rettung die Ladenöffnungszeiten angepasst werden.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund sieht angesichts des Booms des Onlinehandels bis zu 50.000 Läden in Innenstädten in Gefahr. “Leere Schaufenster in unseren Innenstädten führen zu einer Abwärtsspirale, die Zentren verlieren an Attraktivität”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Gerd Landsberg, den Ruhr Nachrichten.

Um gegenzusteuern, sollten die Länder den Kommunen bei den Ladenöffnungszeiten einen größeren Entscheidungsspielraum einräumen, forderte Landsberg. Der Einkauf in der Innenstadt müsse zum “Erlebniseinkauf” werden.

Auch der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, warnte vor einer weiter zurückgehenden Nachfrage in den Innenstädten: “Vor allem kleine und mittelständische Händler geraten immer mehr unter Druck. Bis 2020 könnten in der Folge des Strukturwandels bis zu 50.000 Standorte vom Markt verschwinden”, sagte Genth der Zeitung. Er forderte ebenfalls flexiblere Ladenöffnungszeiten. Der Onlinehandel sei rund um die Uhr geöffnet.

Onlinehandel wächst stark

Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet einen Umsatz von 86,7 Milliarden Euro im diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Im Vorjahresvergleich entspricht das einem nominalen Umsatzplus von zwei Prozent. Der Onlinehandel wird zu diesem Umsatz einen Anteil von rund 11 Milliarden Euro beitragen.

Der stationäre Handel erzielt knapp 19 Prozent, der E-Commerce gut 25 Prozent seines Jahresumsatzes in November und Dezember.

Nach Angaben des HDE vom 24. September 2015 wurde für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum im deutschen Einzelhandel von zwei Prozent erwartet. Damit werden nach HDE-Einschätzung die Einzelhandelsumsätze in diesem Jahr bei 469 Milliarden Euro liegen. Allein im Onlinehandel werden dabei 41,7 Milliarden Euro umgesetzt. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Plus von zwölf Prozent.

 

Gesehen auf:

www.golem.de/

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Hintergrund – CES: Autobauer stecken Positionen für Kampf um Datenschatz ab

Die Autoindustrie bereitet sich auf eine Zukunft vor, in der Daten aus dem vernetzten Fahrzeug zum großen Geschäft werden. “Daten sind die künftige Währung in dieser Industrie”, sagt der Chef des amerikanischen Elektronik-Konzerns und Autozulieferers Harman, Dinesh Paliwal, auf der Technik-Messe CES in Las Vegas. “Und wer die Kontrolle über das Datenmanagement hat, wird der König sein.”

Einsatz

Die deutschen Autohersteller Daimler, Audi und BMW gehen mit einem Einsatz von 2,8 Mrd. Euro ins Spiel. So viel ließen sie sich im Sommer die Übernahme des Kartendienstes Here kosten, den Nokia zum Verkauf gestellt hatte. Here soll den deutschen Premium-Herstellern nicht nur hochpräzise Karten liefern, ohne die selbstfahrende Auto nicht auskommen können. Unter dem Dach der Firma wird auch eine Plattform zum Austausch von Daten zwischen Fahrzeugen aufgebaut, deren Technik Here als weltweiten Standard zu etablieren hofft.

Die drei Eigentümer gaben bereits bekannt, dass Daten von Sensoren aus ihren vernetzten Autos in die präzisen Livekarten von Here einfließen werden. Es geht darum, Informationen über Glatteis, Unfälle, Schlaglöcher oder Staus zu registrieren und über einen Cloud-Service an andere Autos weiterzuleiten.

Vorteil

Damit bekommen die deutschen Autohersteller auf ihrem Spielfeld einen Vorteil gegenüber dem Internet-Riesen Google, der zwar Ortungsinformationen von Millionen Android-Smartphones auswerten kann, aber von vielen Marken nicht an die präzisen Daten aus dem Auto herangelassen wird.

Here arbeitet daran, die Datenbasis für die Live-Karten mit Informationen von anderen Herstellern auszuweiten. “Wir machen Machbarkeitsstudien und Pilotprojekte mit zehn bis zwölf Herstellern”, sagt Here-Manager Floris von de Klashorst. “Ich denke, der Industrie ist bewusst, dass diese Architektur auf Zusammenarbeit basiert und mehr Hersteller dazu beitragen müssen.” Here lud andere Autobauer zum Datenaustausch ein, der Dienst wird als unabhängiges Unternehmen weitergeführt.

Kritik

In der Branche gibt es aber auch Vorbehalte gegen eine Öffnung der Daten für Here. So zeigt sich der IT-Chef des Autobauers Volvo, Klas Bendrik, skeptisch. “Alles muss offen und vertrauenswürdig organisiert sein. Eine Einladung ist eine Sache, die Realität eine andere”, sagt er und betont, es gebe neben Here auch viele weitere Initiativen zur Entwicklung von Standards.

Volvo experimentiert bereits auf eigene Faust mit Datendiensten und setzte unter anderem auch einen eigenen Cloud-Service auf, über den sich vernetzte Fahrzeuge der Marke zum Beispiel über Glatteis oder Unfälle unterrichten. In Schweden wird so eine gute Abdeckung erreicht, in Ländern mit niedrigerem Volvo-Marktanteil gibt es dagegen schnell weiße Flecken.

Insgesamt habe die Branche verstanden, wie wichtig durchgängige Standards für einen übergreifenden Datenfluss zwischen verschiedenen Automarken sind. Lieber als auf eine fremde Plattform aufzuspringen, wäre es Bendrik aber, wenn die Daten zwischen Clouds verschiedener Hersteller ausgetauscht würden.

Gespräche

Auf die Frage, ob er sich dann eine Allianz anderer Hersteller gegen die Deutschen vorstellen könne, gibt Bendrik nur eine ausweichende Antwort. “Es läuft derzeit eine Reihe von Gesprächen. Es wird aber wie immer einfacher sein, auf bestehende Strukturen zu setzen statt neue zu schaffen.”

Insgesamt bräuchten Hersteller noch Unterstützung bei Cloud-Diensten und Daten-Analyse, sagt Harman-Chef Paliwal. Er bringt Harman als Dienstleister für Here ins Gespräch. Sein Unternehmen wolle den Kartendienst bei der Datenauswertung unterstützten. “Wir können das in einigen Bereichen besser als sie.” Auf der CES habe er Lösungen von Harman auch Top-Managern der deutschen Autobauer vorgeführt.

“Die Autohersteller befinden sich in einer Phase des Experimentierens mit neuen Geschäftsmodellen und stoßen dabei auch in völlig neue Branchen vor”, sagt Autoexperte Axel Schmidt von der Unternehmensberatung Accenture. Die deutschen Autobauer hätten mit der Here-Übernahme ihren Anspruch auf die Vorherrschaft im Zeitalter der vernetzten Mobilität untermauert. Der Erfolg werde aber nicht von der besten technischen Lösung abhängen, sondern davon, wer die beste integrierte Plattform für alle Alltagsaspekte anbiete. (APA, 10.1.2016)

Link zur Homepage:

derstandard.at/2000028782317/

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Mozilla Foundation: Google-Abhängigkeit beendet, Umsatz gesteigert

Wie im Rahmen der Vorstellung des Finanzberichts bekannt wurde, den die Mozilla Foundation für das Jahr 2014 vorgelegt hat, sind die Firefox-Entwickler nicht mehr finanziell abhängig von Google. Im letzten Jahr der Partnerschaft konnte der Umsatz gesteigert werden.

Statt Google jetzt Yahoo

“Firefox: Mozilla löst sich von Google als voreingestellte Suche”: Unter dieser Überschrift konnten wir Ende letzten Jahres darüber berichten, dass sich die Mozilla Foundation dazu entschieden hatte, die Partnerschaft mit Google zu beenden und dessen Suchmaschine nicht mehr standardmäßig in Firefox voreinzustellen. Jetzt hat die Non-Profit-Organisation den Finanzbericht für das Jahr 2014 vorgelegt, der zeigt: Die Firefox-Macher bleiben abhängig von Suchmaschinen-Betreibern, stellen sich aber deutlich breiter auf.
Wie die Mozilla Foundation im Blogpost zum Finanzbericht 2014schreibt, wurde im letzten Jahr die Mehrheit aller Einnahmen mit Lizenzdeals mit verschiedenen Partnern generiert, die gegen eine Gebühr Funktionen in Firefox einbinden dürfen. Als wichtigste Kunden werden hier Yahoo, Bing, Yandex, Baidu, Amazon und eBay genannt. Ein Blick in den Bericht zeigt, dass das Ende 2014 ausgelaufene Suchabkommen mit Google hier aber noch einen großen Teil zum Umsatz beiträgt.

Laut Denelle Dixon-Thayer, Chief Business und Legal Officer bei Mozilla, erhalte man inzwischen aber keinerlei Zahlungen mehr von Google, obwohl die Suchmaschine in Europa weiter in Firefox voreingestellt ist. “Wir haben zum aktuellen Zeitpunkt keine Geschäftsbeziehung mit Google”, wird Dixon-Thayer von Cnet zitiert. Demnach lasse man sich durch diese Entscheidung aktuell zwar Einnahmen entgehen, gewinne aber Flexibilität zurück.

Umsatz geht nach oben

Im letzten Jahr der Google-Partnerschaft konnte die Mozilla Foundation den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um fast 5 Prozent auf 329,5 Millionen Dollar steigern. Dem stehen Ausgaben in Höhe von 317 Millionen US-Dollar gegenüber, wobei die Investitionen “in die verschiedenen Produktlinien” über das Jahr um 8 Prozent gesteigert wurden.

Chief Financial Officer Jim Cook deutet gegenüber Cnet an, dass diese Zahlen im nächsten Jahr noch übertroffen werden können – und das vor allem wegen der neuen “sehr guten” Deals, die man mit Partnern wie Yahoo geschlossen habe. “Wir freuen uns schon sehr darauf, unsere Ergebnisse nächstes Jahr zu präsentieren”, so Cook.

 

Quelle:

http://winfuture.de/news,90000.html

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Social Web: Facebook-Nutzer sind richtig faul geworden

Die Mitglieder von Facebook entwickeln sich zunehmend zu Couch-Potatos, was dem sozialen Netzwerk nicht wirklich gefallen dürfte. Im dritten Quartal dieses Jahres hat nur noch ein Drittel der Netzwerknutzer ihren Status aktualisiert. Fotos teilten noch 37 Prozent mit anderen Teilnehmern.

Im Vorjahreszeitraum waren die Facebook-Nutzer noch deutlich aktiver: 50 Prozent achteten zu der Zeit auf ihren aktuellen Status, und satte 59 Prozent zeigten anderen ihre Bilder. Im quirligen Social Web sind müde – oder auch datensensible – Nutzer ein großes Problem.

Global Web Index, ein weltweit tätiges Marktforschungsinstitut mit Hauptsitzen in London und Singapur, hat die Daten ermittelt. Es liefert vor allem Daten über Verbraucherverhalten an Kunden wie Twitter, Google, Microsoft und Unilever.

Schon seit Längerem mutmaßen manche Experten, Facebook könne durch seine schiere Größe seinen Erfolg gefährden und wie ein massereicher Stern im Universum kollabieren. Zu den Heavy Usern der Anfangszeit sind vermehrt Teilnehmer gekommen, die sich einfach bei Facebook angemeldet haben, weil das alle machen und auch nur, um mal zu sehen, was da so passiert.

Beleidigungen und Hetze ersticken viele Debatten

Zu beobachten ist auch, dass viele Nutzer zunehmend vorsichtiger geworden sind – und zum Beispiel seltener als früher pikante Details aus ihrem Privatleben teilen, sich zu politischen Themen äußern oder über ihren Arbeitgeber lästern. Es sind zahlreiche Fälle bekannt geworden, in denen unbedachte Postings aus dem Affekt heraus zu einer Kündigung geführt haben. Oder zu einem Shitstorm von Teilen der Facebook-Community, dem sich niemand gern aussetzen möchte.

Vielen ist gar nicht bewusst, wer eigentlich genau sehen kann, was sie auf Facebook veröffentlichen. Die Eingrenzung der Empfängergruppe der Postings und geteilten Fotos ist im sozialen Netzwerk für Ungeübte immer noch schwer zu handhaben.

Auch fühlen sich einige Nutzer vom zuweilen hetzerischen und beleidigenden Ton einiger Debatten abgeschreckt. In einer Flut aus Hasstiraden auf Flüchtlinge gehen selbst bestens begründete Gegenargumente unter. Das frustriert.

Facebooks Geschäft läuft weiter rund

Dass Facebook-Nutzer an Elan verloren haben, heißt aber nicht, dass sie ihrem sozialen Netzwerk den Rücken kehren. Sie sind stärker denn je daran interessiert, was dort passiert: Fast zwei Drittel der knapp 1,5 Milliarden Nutzer, die Facebook monatlich nutzen, sehen täglich auf ihrem Profil vorbei.

Es ist für sie ein Ritual, auf das Icon mit dem “f” zu klicken – morgens am Frühstückstisch, im Bus auf dem Weg zur Arbeit oder abends als letztes vor dem Einschlafen. Aber sie setzen lieber mal hier und da ein “Like”, als anderen zu zeigen, wie ihre Kinder im Halloween-Kostüm ausgesehen haben.

Dass weiterhin so viele täglich die Plattform besuchen, ist für Facebook erst einmal das Entscheidende. Was die Nutzer dort dann tatsächlich machen, ist weniger interessant. Wichtig ist, dass sie sich die Werbung auf den Facebook-Seiten ansehen. Je mehr Nutzer und je häufiger sie das tun, desto mehr Geld bekommt Facebook von den werbenden Unternehmen.

Und da scheint eine Menge in die Kasse zu kommen. Erst kürzlich hat Facebook angedeutet, dass der Umsatz im dritten Quartal um mehr als ein Drittel ansteigen wird.

Facebook will seine Nutzer aufwecken

Auf kurze Sicht läuft das Geschäft also bestens für Gründer Mark Zuckerberg und seine Kollegen. Doch ein soziales Netzwerk, auf dem nicht mehr viel passiert, wird schnell langweilig. Die Nutzer könnten sich anderen Netzwerken zuwenden.

Untersuchungen haben bereits Hinweise darauf gefunden, dass vor allem junge Leute auch Alternativen wie Instagram, Snapchat oder Whatsapp nutzen – und darüber massenhaft Fotos und Videos teilen. Spätestens, wenn die Großtante oder der eigene Vater ihnen eine Freundschaftsanfrage geschickt hat, weichen Jugendliche gern auf andere Dienste aus. Hier können sie gefahrlos Fotos der krassen Party vom Wochenende teilen, ohne dass die Eltern davon etwas erfahren.

Facebook sieht die Passivität der Nutzerschaft ebenfalls als Problem an und steuert schon seit Längerem dagegen. Das Unternehmen selbst will seine Mitglieder anregen und aus passiven Betrachtern aktive Gestalter machen. Eine Funktion, die ein wenig Hilfestellung bietet, ist das Feature “An diesem Tag”, das allerdings noch nicht für alle Teilnehmer verfügbar ist.

Damit können Nutzer, die zu faul sind, neue Posts zu formulieren, Einträge auf Knopfdruck veröffentlichen, die sie schon vor geraumer Zeit geschrieben hatten. Zusätzlich sollen neue Emojis nicht nur die Eindimensionalität des “Like”-Knopfes überwinden, sondern auch durch die differenziertere Aussage die Diskussion beleben helfen.

Haben die Appelle von Datenschützern gefruchtet?

Außerdem sorgt Facebook auf unterschiedlichen Wegen für Diskussionsstoff. Da gibt es seit einiger Zeit eine Suchfunktion, die Nutzern in Echtzeit Inhalte aus Diskussionen zu einem gewünschten Thema ausgibt. Und da sind die “Instant Articles”, die den Teilnehmern zahlreiche Presseartikel und Kommentare präsentiert, die wiederum zu Beiträgen anregen können.

Facebook selbst blendet zunehmend auch Hinweise auf anstehenden Ereignisse ein, zum Beispiel eine Mondfinsternis oder ein Spiel der Lieblingsmannschaft. Dazu wird der Nutzer aufgefordert, seine Meinung oder Einschätzung abzugeben. In den USA setzt Facebook dieses Mittel schon intensiv ein, manche Nutzer dort werden mehrmals in der Woche dazu angeregt, doch zu dem Thema etwas von

Vielleicht aber hilft das alles nichts, weil sich die Nutzungsgewohnheiten der Internetnutzer geändert haben: Sie surfen vermehrt mobil im Web. Trotz größerer Bildschirme ist es noch immer eine arge Fummelei, auf Smartphone-Displays Texte oder Fotos mit Kommentar zu erstellen und auf die Plattform hochzuladen.

Vielleicht aber sind auch die Datenschützer mit ihren Appellen mittlerweile bis zu den Nutzern sozialer Netzwerke durchgedrungen. Sie raten dringend dazu, mit persönlichen Daten im Netz sparsam umzugehen. Dazu passt es sicherlich nicht, der Facebook-Öffentlichkeit kundzutun, dass man gleich auf die Toilette geht.

 

Gesehen auf:

http://www.welt.de/wirtschaft/

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Kontaktloses Bezahlen: iZettles neuer Kartenleser unterstützt Apple Pay

Kontaktloses Bezahlen

Das schwedische Unternehmen iZettle hat mit dem Kartenleser Pro Contactless ein neues Produkt speziell für kleine Händler vorgestellt. Damit können sie mobiles Bezahlen via Apple Pay oder Android Pay durchführen, ohne hohe Summen in entsprechende Kassensysteme zu investieren.

Mit dem Kartenleser Pro Contactless will iZettle vor allem kleinere Händler in die Lage versetzen, beim bargeldlosen Bezahlen mit dabei zu sein. Mit dem Kartenleser sind Bezahlungen über Kreditkarten oder EC-Karten möglich, die etwa auf einem iPhone oder einer Apple Watch hinterlegt sind. Aber auch Googles Bezahlsystem Android Pay wird damit bereits unterstützt. Damit soll das Bezahlen beschleunigt werden.

Dabei handelt es sich um ein kompaktes Gerät, das für den mobilen Einsatz optimiert ist, also auch etwa in Taxen oder an Marktständen verwendet werden kann. Es erlaubt neben der kontaktlosen Bezahlung auch die Zahlungsabwicklung über eine Kredit- oder EC-Karte. Dabei kann das Gerät sowohl Chips als auch Magnetstreifen auslesen und Zahlungen werden gleich mit einer PIN-Eingabe bestätigt. Der Kartenleser unterstützt alle gängigen Kreditkarten. Im Kartenleser Pro Contactless befindet sich ein Akku, der über eine Micro-USB-Schnittstelle aufgeladen werden kann.

Smartphone dient als sicheres Modem

Das Funktionsprinzip der iZettle-Kartenleser bindet das Smartphone als sicheres Modem ein. Das Smartphone wird mit dem Kartenleser verbunden und über das Smartphone läuft auch die Bedienung des Kartenlesegeräts. Auf dem Smartphone werden keinerlei Daten gespeichert, sie werden verschlüsselt direkt weitergeleitet. Nach der Bezahlung kann der Käufer entscheiden, ob er eine Quittung per E-Mail erhalten möchte. Dabei unterliegt der Dienst den Regulationen der schwedischen Finanzaufsichtsbehörde.

“Nachdem ich neue Services wie Apple Pay getestet habe, bin ich überzeugt, dass wir kurz vor einer Veränderung im Zahlungsverhalten weg von Plastik stehen. Ich kann kaum erwarten, bis Apple und Google ihre Mobile-Payment-Apps für deutsche Kartenbesitzer verfügbar machen”, sagt Jacob de Geer, CEO und Mitgründer von iZettle. “Kontaktloses Zahlen ermöglicht nicht nur die einfachste Bedienung für Kunden, sondern beschleunigt auch den Transaktionsprozess für Händler enorm. Wir können uns alle eine Welt vorstellen, in der wir unser Portemonnaie zu Hause lassen und ganz einfach mit unserem Telefon oder unserer Uhr bezahlen. Jetzt kommen wir dort an.”

Der neue Kartenleser Pro Contactless ist ab sofort in Deutschland für circa 79 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer über die iZettle-Homepage verfügbar und kann dort bestellt werden. Im Fall des neuen Modells erfolgt der Kontakt zum Smartphone oder Tablet ausschließlich über Bluetooth. Beim jetzt als Lite-Modell angebotenen ersten Gerät ist auch eine Kabelverbindung vorgesehen.

 

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Einfluss der Gen YOLO: So ticken Autobauer wie Google

Google und Apple konkurrieren mit den traditionellen Autobauern nicht nur um Kunden, sondern auch um Mitarbeiter.

Den Club-Mate-Becher in der einen Hand, das iPad in der anderen steigt der junge Mann ins Auto. Seine Sprachansage in das, was man früher Armaturenbrett nannte, reicht, und das Vehikel bringt ihn sicher zur Arbeit. Wo auch immer diese heute stattfindet. Während der Mann seinen Tee schlürft, öffnet er die ersten Dokumente, an denen die Frühaufsteher-Kollegen schon arbeiten. Eine Vision? Ja, aber keine allzu ferne. Das Bundesland Bayern, selbsternannter Vorreiter in puncto High-Tech, plant eine Teststrecke für selbstfahrende Autos auf einem Teil der A9. Bekannte Größen wie BMW und Audi proben bereits das sogenannte pilotierte Fahren.

Dennoch: die klassischen deutschen Autobauer stehen beinah auf der Bremse. Das Gefährt der Zukunft – ob man es neudeutsch connected car nennt, intelligentes Auto oder vernetztes Fahrzeug – ist eher bei Google und Apple angesiedelt. Denn diese verstehen den Change besser.

Die alten Autobauer arbeiten evolutionär. Sie sehen ein Gefährt mit vier Rädern, Sitzen, einem Fahrer. Kontinuierlich verbessern sie Fahrgefühl und Sicherheit, preisen ihre Wagen je nach Zielgruppe und Marketing-Sprech als Statussymbol für den erfolgshungrigen Jung-Manager oder als Familienkutsche. Apple, Google und Co. dagegen betrachten das Ganze nicht nur aus Sicht der IT. Sondern aus Sicht disruptiver IT.

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Die Digitale Transformation fordert die Automotive Branche. Welche Chancen eröffnen sich daraus für IT-Experten? Das erfahren Sie auf dem Event „Connectivity statt Hubraum“ am 25. November in München. Profitieren Sie vom Know-how der Business- und Technical-IT-Experts mit Projekterfahrungen bei Audi, BMW und Mercedes. Diskutieren Sie mit!

Jetzt anmelden unter: http://www.automotive-dialog.de.

So enthält ein High-Tech-Auto inzwischen mehr als 100 Millionen Lines of Code. Das ist 15-mal mehr als in manchem Passagierflugzeug. Das Auto als rollendes mobiles Device, in dem Menschen arbeiten oder spielen, mit entfernten Freunden kommunizieren oder eben einfach ihren Tee schlürfen und sich chauffieren lassen.

Chris Urmson, Leiter des Projekts “Google Driverless Car”, schilderte kürzlich auf der IAA (Internationale Automobil-Ausstellung) in Frankfurt/M., sein Gefährt verfüge weder über Lenkrad noch über Pedale. Die Symbole des manuellen Fahrens seien nicht mehr nötig. Und: im Flugzeug bräuchten die Passagiere ja auch keine Steuerknüppel.

1.200 neue Mitarbeiter für Apples iCar

“Eigenwillig” finden das deutsche Medien wie beispielsweise das Handelsblatt. Der Spiegel attestiert aber, mit Google wachse ein neuer, ernstzunehmender Konkurrent für die etablierten Autobauer heran. Internet und Unterhaltungselektronik im Auto würden zu einem immer wichtigeren Kaufkriterium, schrieb das Hamburger Nachrichtenmagazin. Außerdem soll schon in vier Jahren Apples iCar in Serie gehen. Wie das Wallstreet Journal aus vertrauten Kreisen erfahren haben will, plant Apple, das Team dafür aufzustocken – von 600 auf 1.800 Mitarbeiter.

Dieser Plan zeigt, dass es für die traditionsreichen Automobilhersteller nicht nur auf dem Kundenmarkt enger wird, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt. Der Berliner Marktforscher Trendence fragte im Sommer dieses Jahres rund 6.600 Informatik-Studenten nach ihrem Wunscharbeitgeber. Google steht bei der Generation YOLO mit 28 Prozent der Nennungen ohnehin schon auf Platz Eins – erst weit dahinter rangiert mit knapp zehn Prozent SAP. BMW liegt mit rund neun Prozent auf Rang drei. Dahinter liegt Audi – der Konzern zählt damit also nicht zu den Top drei.

Die traditionsreichen Autobauer werden einen Gang höher schalten müssen. Das haben sie auch verstanden. “Wir stehen vor der Neuerfindung des Automobils”, erklärte etwa Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche gegenüber dem Mittelstandsportal Deutsche Unternehmerbörse, “aus der Idee des autonomen Fahrens wird eine realistische Perspektive.”

 

Zuerst veröffentlicht auf:

www.computerwoche.de/

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Fieser URL-Bug lässt Google Chrome abstürzen

Ein Bug in Google Chrome lässt den Browser abstürzen, sobald sich eine bestimmte Zeichenfolge in der URL befindet.

Eine bestimmte Zeichenfolge in einer URL kann Google Chrome zum Absturz bringen. Den Bug entdeckte ein Nutzer kürzlich im Google-Browser und meldete diesen auch umgehend an Google. Betroffen ist mindestens die aktuelle Chrome-Version.

Der URL muss die Zeichenfolge “%%30%30” (ohne Anführungsstriche) hinzugefügt werden. Der Aufruf der entsprechenden URL führt dann zum Absturz von Google Chrome. Fieserweise muss der Chrome-Nutzer nicht mal die URL anklicken. Es genügt, mit dem Mauszeiger über die URL zu fahren, um den Browser-Absturz zu verursachen.

Ein entsprechender Link könnte wie folgt aussehen:

www.google.de/%%30%30

Hinweis: Teilweise stürzt Chrome auch dann ab, wenn eine Website geladen wird, auf der sich der entsprechende Link befindet. Sorry, falls das jetzt bei Ihnen auch passiert sein sollte…

Nach dem bisherigen Kenntnisstand kann der Bug nicht für Angriffe missbraucht werden. Es handelt sich also um keine Sicherheitslücke, sondern tatsächlich “nur” um einen klassischen Absturz-Bug. Dennoch könnte der Bug dazu ausgenutzt werden, um Chrome-Nutzer zu ärgern. Entsprechend zügig dürfte Google mit einem Update reagieren.

Der Bug in Google Chrome erinnert an einen Bug, den Skype kürzlich hatte. Dabei konnte Skype durch den Empfang einer bestimmten acht Zeichen langen Nachricht zum Absturz gebracht werden. Auch ein Neustart der Software half nicht, denn Skype stürzte bei jedem Aufruf immer wieder erneut ab. Microsoft reagierte schnell und lieferte kurze Zeit später eine neue Skype-Version aus.

 

Ursprünglich veröffentlicht:

www.pcwelt.de/news/Fieser-URL-Bug-laesst-Google-Chrome-abstuerzen-Browser-9803045.html

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Milch statt Business-Deals – Microsofts Sprachassistentin blamiert ihren Chef live auf der Bühne

Eigentlich wollte Microsoft-Chef Satya Nadella auf der Konferenzbühne zeigen, wie gut sein neuer Sprachassistent Cortana funktioniert. Leider zeigte das Programm ihm jedoch statt der gewünschten Risikogeschäfte Möglichkeiten zum Milchkaufen an.

Microsofts digitale Sprachassistentin Cortana hat Konzernchef Satya Nadella bei einem Auftritt hängenlassen. Nadella wollte bei einer Konferenz des Software-Anbieters Salesforce demonstrieren, wie man sich in einer Firma per Spracheingabe aktuell vom Scheitern bedrohte Deals raussuchen lassen kann. Stattdessen zeigte Cortana Möglichkeiten zum Milch-Kauf an.

Die Software verstand Nadellas Satz «Show me my most at risk opportunities» nämlich als «Show me to buy milk at this opportunity». Nach dem zweiten Fehlschlag entfuhr Nadella ein frustriertes «Oh, komm’ jetzt».

Zweiter Versuch brachte die richtige Lösung

Nach dem Versuch wurde die richtige Information bei dem Event in der Nacht zum Donnerstag von Mitarbeitern hinter den Kulissen auf Nadellas Demo-Computer aufgerufen.

Auch Apple hatte schon Probleme mit seiner Sprachassistentin Siri auf großer Bühne. So bat Marketingchef Phil Schiller Siri bei einer Demonstration auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni, den Song aus dem Film «Selma» abzuspielen. Die Software rief stattdessen das Lied «Selene» der Band Imagine Dragons auf. Im zweiten Anlauf lief dann der richtige Song.

 

Ursprünglich veröffentlicht:

www.focus.de/digital/computer

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50 Prozent Preisnachlass: Nach Urteil: MyTaxi wirbt wieder mit Rabatt-Aktion

Wer sein Taxi über die MyTaxi-App bucht und zahlt, spart noch bis zum 4. Oktober 2015 die Hälfte des anfallenden Fahrpreises.

Update (21. September 2015): Rabatt-Aktion gestartet

MyTaxi macht ernst und startet, wie bereits angekündigt, eine neue Rabatt-Aktion. Nachdem die juristische Auseinandersetzung zugunsten des App-Anbieters ausgegangen ist, gewährt der Dienst erneut einen 50 Prozent Preisnachlass auf alle Fahrten in 37 deutschen Städten. Dazu gehören unter anderem Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Köln, Lübeck, Bremen, Hannover, Rostock, Leipzig, Dresden, Düsseldorf, Bonn, Dortmund, Essen, Darmstadt oder Wiesbaden. Die vollständige Liste aller ausgewählten Regionen ist in den Teilnahmebedingungen(unter Punkt 2.2) zu finden. Die Aktion startet am 21. September und läuft bis zum 4. Oktober 2015. Um in den Genuss der reduzierten Beförderung zu kommen, müssen Sie die Fahrten im Geltungsbereich über die MyTaxi-App buchen und zahlen. Als Zahlungsoptionen stehen PayPal oder Kreditkarte zur Auswahl.

Ursprüngliche Meldung: Schlappe für Taxi-Verband

Nicht nur Uber, auch MyTaxi bringt die Taxi-Branche gegen sich auf: Richter am Landgericht Hamburg entschieden jetzt, dass der Taxi-App-Anbieter den Fahrgästen weiter Rabatt-Aktionen anbieten darf (Az. 312 O 225/15). Eine Schlappe für den Deutschen Taxi- und Mietwagenverband, der ein bundesweites Verbot dieser Aktionen durchsetzen will und deshalb im Juli beim Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung gegen eine Rabattaktion von MyTaxi beantragt hatte. Der Grund: Laut Personenbeförderungsgesetz dürfen kommunal festgelegte Taxi-Tarife weder unter- noch überschritten werden. Der Branchenverband fürchtet, dass die Rabatt-Aktionen den Wettbewerb mit den alteingesessenen Taxi-Zentralen aushebeln. Zwar liegt noch keine Urteilsbegründung der Hamburger vor, doch der Branchenverband spricht bereits von einer Fehlentscheidung und denkt über weitere juristische Schritte nach.

 

Stein des Anstoßes: 50 Prozent Rabatt bei MyTaxi

Die Daimler-Tochter MyTaxi führte bereits mehrfach 50-Prozent-Rabattaktionen durch. Fahrgäste, die über die MyTaxi-App zahlen, bekommen die Hälfte des Fahrpreises zurück. Ausgenommen sind die Städte Stuttgart, Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen, in denen das Landgericht Stuttgart die Rabatte bereits als wettbewerbswidrig einstufte und untersagte. MyTaxi legte dagegen Berufung ein, das Oberlandesgericht Stuttgart trifft am 24. September eine Entscheidung.

Neue Aktion angekündigt

Nach dem Hamburger Urteil hat MyTaxi bereits die nächste Rabatt-Aktion angekündigt. Sie soll ab dem 21. September zwei Wochen lang in 40 Städten laufen.

Gratwanderung für Daimler

Für den MyTaxi-Eigentümer Daimler ist der Streit übrigens eine heikle Gratwanderung: Der Autokonzern will sich nicht nur im Geschäft mit neuen Mobilitäts-Konzepten etablieren, sondern ist auch ein führender Ausrüster von Taxi-Betrieben. Aus der Taxi-Branche wurde bereits vereinzelt gedroht, verstärkt Autos anderer Hersteller zu nutzen. Bei der aktuellen Aktion setzt MyTaxi im Vergleich zu vorherigen Kampagnen noch eins drauf und befreit die Fahrer von der sonst anfallenden Provisionsgebühr von 7 Prozent. (Mit Material der dpa.)

 
Artikel-Quelle:
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Google gründet neuen Mutterkonzern Alphabet, bekommt neuen Chef

Der Internetgigant Google hat einen breit angelegten Umbau seiner Unternehmensstruktur bekanntgegeben – in dessen Rahmen Google mit Sundar Pichai den CEO-Posten bei Google selbst übernimmt, während der Internetkonzern unter eine neue Muttergesellschaft gestellt wird, die den Firmennamen “Alphabet” trägt.Alphabet selbst wird künftig eine Reihe von Unternehmen unter seinem Dach vereinen, die bisher teilweise eigentlich Dienste von Google sind, aber auch eigenständige Ausgründungen. So sollen einerseits die Internet-bezogenen Angebote von Google der neuen Firma untergeordnet werden, andererseits aber auch die anderen zu Google gehörenden Firmen, deren Geschäftsfelder Bereiche wie Gesundheitsprodukte oder Biotechnologie abdecken.

Google-Mitgründer Larry Page wird künftig der CEO von Alphabet sein, während der andere Google-Miterfinder Sergey Brin die Rolle des Vorstandsvorsitzenden übernimmt. Sundar Pichai, der bisher vor allem durch das mobile Betriebssystem Android bekannt wurde, wird hingegen neuer Chef von Google Inc., dem größten Umsatzbringer unter den Fittichen von Alphabet.

Zu dem neuen Unternehmensimperium gehören auch Firmen wie die Biotechnologie-Spezialisten von Calico, der Investment-Arm Google Ventures, Google Capital, die Forschungsabteilung Google X und diverse andere Abteilungen. Es geht wohl vor allem darum, das Hauptgeschäft von Google stärker von den anderen Aktivitäten des Unternehmens zu trennen, um sie besser verwalten zu können und flexibler zu werden.

Page und Brin übernehmen nun eher strategische Rollen, während der Alltagsbetrieb in die Hände ihrer vertrauenswürdigen Manager abgegeben wird. Der Name Alphabet steht dabei für die Zusammenfassung der diversen Unternehmensteile – so soll Google zum Beispiel das “G” im neuen Firmenkatalog von Alphabet darstellen. Wie so oft wählen die Google-Gründer ein kurioses Konzept für das Branding des neuen Konzerns, unter dem Google jetzt steht. So lautet die Web-Adresse der Firmen-Homepage abc.xyz.

 

Gelesen auf:

http://winfuture.de/

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Ein Selfie kann dich töten!

Nicht kleckern, sondern klotzen, sagte das Innenministerium in Russland, als es eine neue Kampagne für Jugendliche startete. Landesweit gibt es Werbespots, Straßenplakate und auch eine Website und eine Hotline stehen bereit. Aber es geht nicht um Patriotismus oder Putins-Wiederwahl, es geht um Selfies. Genauer gesagt um lebensgefährliche Selfies.

Was sich zuerst wie eine leicht absurde Bürokraten-Idee anhört, hat einen ernsten Hintergrund. Wegen riskanter Selfies haben sich in diesem Jahr weit über 100 Russen schwer verletzt, Dutzende sollen bei der Suche nach dem perfekten Selfie gestorben sein. Wie konnte das passieren? Die Russen sind verrückt nach Selfies, wie der Rest der Welt. Aber weder Duckface, noch der ultimative Belfie-Shot bringen jemand um. Der neueste Trend im osteuropäischen Netz heißt “Mädchen + Döner” – auch das hört sich nicht gefährlich an.

Das Selfie ist das neue Russische Roulette

Das Ministerium weiß es besser: “Ein cooles Selfie kann dein Leben kosten”, warnt ein Booklet, um in einzelnen Tipps zu verraten: “Ein Selfie mit einer Schusswaffe ist tödlich.” In Russland verbinden sich mehrere Risikofaktoren zu einem explosiven Gemisch. Da wären der allgemeine Hang zu gefährlichen Sportarten, die Geringschätzung von Risiken, Alkoholkonsum und die Verfügbarkeit von Waffen. Auch die wilde Natur des Landes ist nicht ohne Risiken, ausdrücklich wird vor dem Herumposen vor wilden Tieren – wie vor Bären, dem russischen Nationalsymbol – gewarnt.

Hang zum Risiko

Spektakuläre Fälle illustrieren die russischen Exzesse. Im Januar starben zwei junge Männer im Ural. Auf ihrem letzten Selfie halten sie eine entsicherte Granate mit abgezogenem Stift – das Smartphone überlebte die Explosion, die Männer nicht. In der Oblast Rjasan starb ein Teenager wegen eines Bildes auf einer Eisenbahnbrücke, nachdem der Junge die stromführenden Leitungen berührte. Anna K. starb in Moskau, als sie beim Knipsen von einer Brücke stürzte. Ebenfalls in Moskau schoss sich eine Frau aus Versehen in den Kopf, sie überlebte den Selfie-Unfall dank rascher Hilfe. Yelena Alexeyeva,  Sprecherin des Innenministeriums, erklärte die Hintergründe der Presse: “Traurigerweise nehmen diese schweren Unglücke von Selfie-Liebhabern ununterbrochen zu. Seit Beginn des Jahres mussten wir Hunderte von Verletzungen registrieren.” Hinzu käme eine ungewisse Dunkelziffer. “Also das ist ein echtes Problem mit häufig schrecklichen Folgen.”

Gefährliche Vorbilder

Roofers tragen ihren Namen, weil sie auf den Dächern hoher Gebäude posieren.  Sie suchen bewusst Orte mit extremen Risiken für ihre spektakulären Videos und Filme auf, sind aber eher als die Nachahmer in der Lage, die Gefahr abzuschätzen. Auch Profis aus dieser Szene mahnt Yelena Alexeyeva: “Bevor ihr ein Selfie macht, denkt daran, dass eure Likes jemand anders auf eine Reise in den Tod schicken können. Sein Bild erscheint dann post mortem.” 

Ein unnötiges Risiko. Mädchenbilder mit Döner sind in Russland der Trend und weit ungefährlicher.

Solche Selfies sieht der Kreml gern: Eine bekannte prorussische Internetaktivistin lichtet sich vor Putin ab.

 

zur Webseite:

http://www.stern.de/digital/

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VMware Workstation: Der Einbruch über Port COM1

VMware Workstation

Über Schwachstellen in VMwares Workstation und Player ist ein vollständiger Zugriff auf das Wirtssystem aus einem Gastsystem heraus möglich. VMware hat bereits Updates veröffentlicht.

Wer in Gastsystemen in VMwares Virtualisierungslösungen Workstation oder Player drucken will, kann dafür einen virtuellen Drucker am Port COM1 nutzen. Mit manipulierten EMF-oder Jpeg200-Dateien kann darüber das Wirtssystem aus dem Gastsystem heraus angegriffen werden, wie Kostya Kortchinsky vom Google Security Team jetzt mitteilte. VMware hat inzwischen die Fehler behoben und eine aktuelle Version seiner Workstation veröffentlicht. Einen Patch gibt es ebenfalls.

Der Fehler liegt in den VMware-Bibliotheken TPView.dll und TPInt.dll, die im Wirtssystem installiert werden. Beide werden von dem Prozess Vprintproxy.exe geladen, der aus dem Gastsystem gesendete Druckaufträge verarbeitet. Speziell manipulierte EMF-Dateien können genutzt werden, um unerlaubte Speicherzugriffe auszulösen.

Updates stehen bereit

Kortchinsky weist darauf hin, dass eine Installation der VMware-Tools in Gastsystemen nicht nötig ist, denn die Angriffe können auch so über den Port COM1 gefahren werden. Die einzige Möglichkeit sich abzusichern besteht darin, den virtuellen Drucker in den Einstellungen zu deaktivieren oder ganz zu entfernen. Der IT-Sicherheitsforscher weist auch darauf hin, dass Vprintproxy.exe lediglich als 32-Bit-Prozess zur Verfügung steht und dass die betroffenen Bibliotheksdateien keine Randomisierung des Speicherlayouts (ASLR) unterstützen.

VMware wurde im März 2015 über die Schwachstellen informiert und veröffentlichte bereits im April 2015 die CVE (Common Vulnerabilities and Exposures) 2015-2336 bis -2340. Jetzt hat VMware die entsprechenden Updates bereitgestellt und Kortchinsky hat gleichzeitig seine Untersuchungen veröffentlicht – samt Exploit.

Repariert wurden die Fehler laut VMware in den Workstation-Versionen 11.1.1 und 10.0.6 sowie im VMware Player in den Versionen 7.1.1 und 6.0.6. In VMwares Horizon Client 3.4.0 und 3.2.1 sowie in der Version 5.4.2 wurde der Fehler ebenfalls behoben. Auch VMware Fusion in den Versionen 7.x und 6.x für Mac OS X sind von einem Problem betroffen, das allerdings in der Interprozesskommunikation RPC liegt. Version 6.0.6 und 7.0.1 beheben diesen Fehler, den der IT-Sicherheitsforscher Dan Kamensky entdeckt hat.

 

Webseite:

www.golem.de/news

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Neue Smartphones: Nokia: Rückkehr ins Handygeschäft geplant

Geht es nach Nokia, sollen ab 2016 wieder Smartphones des einstigen Traditionsherstellers in den Läden stehen.

Wie der derzeitige Nokia-Chef Rajeev Suri gegenüber dem Manager-Magazin verraten hat, befindet sich das finnische Unternehmen derzeit auf Partnersuche. Das Ziel: 2016 will das Unternehmen wieder in den Smartphone-Markt einsteigen. Da man 2013 alle Fertigungskapazitäten an Microsoft verkauft hat, muss jetzt ein neuer Partner her.

Dabei will man bei Nokia allerdings keine eigenen Fertigungskapazitäten aufbauen. Stattdessen soll der zukünftige Partner die Geräte bauen. Nokia selbst würde die Smartphones designen und den Markennamen per Lizenz zur Verfügung stellen. Ob Nokia für das Projekt einen Partner findet, hängt davon ab, wie viel Potenzial dieser dem einstigen Marktführer zutraut. Zumindest der Nokia-Chef gibt sich zuversichtlich und sieht sich in der Lage, Microsoft im Bereich der mobilen Geräte anzugreifen. Andernfalls könne man es gleich lassen, so der Chef weiter. Mit dem Nokia N1hat Nokia dem taiwanesischen iPhone-Hersteller Foxconn bereits eine vergleichbare Übereinkunft zum Bau von Tablets geschlossen.

Deal mit Microsoft

Mit der Suche nach einem Handybauer kann sich der Konzern allerdings noch Zeit lassen, denn vor 2016 darf Nokia nicht ins Handygeschäft zurück. Bis dahin darf nur Microsoft Smartphones mit der Marke Nokia vertreiben. Die Rechte für die Nutzung des Markennamens bei einfachen Handys liegen sogar bis 2023 bei Microsoft, auch wenn der Software-Riese diesen mittlerweile gar nicht mehr nutzt.

 
Übernommen aus:
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NSA wollte Google Play Store infiltrieren

Die NSA hat laut Snowden-Dokumenten versucht, die App-Marktplätze von Google und Samsung zu infiltrieren.

Neue Dokumente des NSA-Whistleblowers Edward Snowden liefern Hinweise darauf, dass die NSA (National Security Agency) vor einigen Jahren versucht hat, die App-Marktplätze Google Play Store und den Samsung App-Store zu unterwandern. Das berichtet die investigative Enthüllungs-Plattform The Intercept nach einer Auswertung der Dokumente.

Ziel des Geheimdienstes seit es demnach gewesen, sich über die App-Marktplätze den Zugriff auf die Smartphones und Tablets zu verschaffen. Dazu wollte sich die NSA in die verschlüsselte Verbindung zwischen den Smartphones und den App-Marktplatz-Servern einklinken, um Spionagesoftware auf Geräten installieren zu können, die sie abhören wollte. Über diese Spionagesoftware hätten die Geheimdienstlern dann beispielsweise Daten über die Zielperson sammeln können. Zum Plan habe aber auch gehört, eine Zielperson mit falschen Informationen zu versorgen.

An den Plänen zur Infiltrierung der App-Marktplätze waren laut den Snowden-Dokumenten neben der NSA auch Geheimdienstler aus Großbritannien, Kanada, Neuseeland und Australien beteiligt. Das Kollektiv wird auch als “Five Eyes” bezeichnet. In Workshops wurde beraten, wie die Pläne umgesetzt werden könnten.

NSA kann Viren in jeder Festplatte verstecken

Dabei wurde auch eine schwere Sicherheitslücke im UC Browser entdeckt, der in Asien besonders beliebt ist. Die Lücke erlaubte ein Ausspähen von SIM-Karten-Nummern, Telefonnummern und anderen Daten. Die Menschenrechtsorganisation Citizen Lab hatte die Lücke im vergangenen Jahr an die Entwickler des Browsers gemeldet. Diese gaben damals an, nichts von der Lücke früher gewusst zu haben. Die Geheimdienstler hatten also die Information über die Lücke – wie in vielen anderen Fällen auch – für sich behalten und nicht an die Entwickler gemeldet, obwohl von der Lücke viele hundert Millionen Nutzer betroffen waren.

Die Dokumente von Snowden verraten nicht, was letztendlich aus den Plänen wurde. The Intercept hat dazu Anfragen an alle Mitglieder des “Five Eyes” versendet. Eine Antwort aber bisher nicht erhalten.

 

 

Von:

www.pcwelt.de/news

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„Bitte bleiben Sie am Apparat!“ – Mit diesen vier Tricks hängen Sie nie wieder in der Hotline-Warteschleife

„Bitte bleiben Sie am Apparat! Bitte bleiben Sie am Apparat!“ – Und dann: Gedudel. Viele Menschen dürften diesen Ablauf nur allzu genau kennen. Wer Probleme mit technischen Geräten oder Software hat, muss mit etwas Pech gleich mehrere Stunden in so einer Warteschleife .

So unausweichlich die Warteschleife scheint, man ist ihr nicht komplett ausgeliefert: Mit diesen Tricks überlisten Sie die Computerstimme und kommen schneller mit den Experten der Netzbetreiber ins Gespräch.

Oft werden Sie am anderen Ende der Leitung von einer generischen Computerstimme begrüßt, die Ihnen geduldig alle möglichen Optionen vorliest oder ein bestimmtes Stichwort von Ihnen hören möchte. Dabei wollen Sie doch einfach nur mit einem echten Menschen sprechen. Diese Computerstimme können Sie mit einem einfachen Trick überlisten.

Der funktioniert wie folgt: Die Netzbetreiber nehmen Rücksicht auf Menschen mit Sprachbehinderung. Daher gibt die Computerstimme oft nach etwa drei Versuchen auf, wenn Sie einfach in den Hörer schweigen oder keine der geforderten Tasten drücken. Manchmal hilft es auch, unverständliche Wörter vor sich hin zu brabbeln. Schon versteht der Computer Sie nicht mehr und Sie werden mit einem echten Menschen aus Fleisch und Blut verbunden.

Wenn Probleme auftreten, wollen die meisten Nutzer sofort eine Lösung. Die Mühlen von E-Mails und Kontaktformularen mahlen dagegen langsam. Daher greifen viele Kunden zum Telefon, um den Betreiber zu erreichen. Gerade hier drohen jedoch die langen Wartezeiten. Über die weniger bekannten Chat-Alternativen kommen Sie meist schneller an das Ziel.

So bietet die Telekom (hier) einen Video-Chat an, der Sie ohne lange Wartezeiten mit einem Mitarbeiter verbindet. Alternativ erfolgt der Kontakt per Text-Chat. Auch O2 bietet mit dem „Bestell-Chat“ ein ähnliches Feature an. Der Chat kann nicht nur für Bestellungen genutzt werden, sondern hilft auch bei allgemeinen Problemen. Die Chat-Funktion von Vodafone ist etwas versteckt, hier müssen Sie auf der Kontakt-Seitein der rechten Leiste auf das Chat-Symbol klicken. Schon kümmert sich ein Mitarbeiter um Sie. E-Plus bietet keinen eigenen Chat an.

Die Webseite Gethuman.com listet Direktverbindungen auf, die Sie sofort mit einem Menschen verbinden sollen. Ganz ohne Warteschleife und Computerstimme. Suchen Sie dafür nach der Firma, beispielsweise Telekom oder Vodafone, und folgen sie den Anweisungen. Problem: Die Webseite ist Englischsprachig und hat nicht alle deutschen Firmen in der Datenbank gespeichert.

Hier kann 0180.info helfen. Die Seite bietet ein umfangreiches Archiv von deutschen Firmen und löst die 0180-Nummern auf. So kommen Sie nicht nur schneller ans Ziel sondern telefonieren auch noch günstiger.

Schnell in der Mittagspause die Mobilfunk-Hotline anrufen? Ganz schlechte Idee. Denn auf diesen Gedanken sind Tausende andere Kunden auch gerade gekommen. Vermeiden sie daher die Hauptanrufzeiten während der Mittagspause (12.00 Uhr bis 14.00 Uhr) und nach Feierabend (ab 17.00 Uhr).

Die Telekom bietet einen 24-Stunden-Service an. Sie erreichen den Kundenservice über die 0800 33 01000 für Festnetz-Fragen und die 0800 33 02202 für Mobilfunk-Fragen. Spezielle Hotlines finden Sie hier.

Vodafone ist ebenfalls 24 Stunden am Tag zu erreichen. Sie kontaktieren den Kundenservice über die 0800 172 12 12  für Vertrags-Fragen und die 0172 229 02 29 für Prepaid-Fragen. Spezielle Auslands-Hotlines und Fax-Nummern finden Sie hier.

O2 setzt ebenfalls auf 24-Stunden-Betreuung. Sie erreichen den Kundenservice über die 0176 88 85 52 22 für Vertrags-Fragen und die 0176 88 85 52 82 für Prepaid-Fragen. Spezielle Fragen können Sie über das Online-Formular von O2.

E-Plus ist von 6.00 Uhr bis 23.00 Uhr zu erreichen. Sie kontaktieren den Kundenservice über die 0177 177 1000 für Vertrags-Fragen und die 0177 177 1150 für Prepaid-Fragen. Spezielle Hotlines finden Sie hier.

zur Webseite:

http://www.focus.de/digital/handy

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Smartphone-Sicherheit – Smartphone-Lücken selbst stopfen

In vielen Smartphones verstecken sich gefährliche Sicherheitslücken, nicht alle werden von den Herstellern geschlossen. Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe

  • Gravierende Sicherheitslücke bei Android können Sie selbst schließen.
  • Auch bei Apples iOS ist Vorsicht geboten.
  • Microsoft-Lücken werden kaum genutzt.

In mehr als der Hälfte aller Android-Geräte klafft eine gravierende Sicherheitslücke. Sie ermöglicht es Hackern unter anderem, E-Mails mitzulesen oder Mobiltelefone mit Googles Betriebssystem sogar fernzusteuern. In Deutschland sind rund 18 Millionen Smartphone-Nutzer von diesem Sicherheitsproblem betroffen.

Und das Schlimmste: Sie werden von Google und den meisten Geräteherstellern im Stich gelassen. Die gefährliche Schwachstelle in Android wird durch WebView verursacht, das in den Versionen 4.3 und älter zum Einsatz kommt. Zahlreiche Apps sowie der Android-Werksbrowser nutzen WebView, um Webseiten oder Werbebanner anzuzeigen.

Die Schnittstelle ist jedoch anfällig für das sogenannte Universal Cross Site Scripting: Eine manipulierte Webseite könnte so etwa die E-Mails des Users mitlesen, wenn dieser bei einem Webmailer eingeloggt ist. Dazu muss er nur auf die Seite des Angreifers surfen. Der Sicherheitsexperte Tod Beardsley hat zudem festgestellt, dass ein Hacker über die Lücke auch vollen Zugriff auf das Gerät bekommen und beispielsweise das Mikrofon oder die Kamera heimlich einschalten könnte. Die Sicherheitslücke, die sich immerhin in knapp 60 Prozent aller aktiven Android-Geräte befindet, lässt sich zwar beheben oder umgehen, aber von Google können die User diesbezüglich keine Hilfe erwarten.

So schützen Sie ihr Smartphone vor dem BKA-Trojaner

Der Konzern argumentiert, man habe das Problem in den Android-Versionen 4.4 und 5.0 behoben und sieht seine Schuldigkeit damit getan. Doch viele ältere Geräte werden nicht mit Updates auf diese Versionen versorgt – auch weil die Hersteller nicht mitziehen. Sie verkaufen lieber neue Smartphones, als alte Geräte mit Updates zu versorgen. Deshalb muss jeder selbst tätig werden. Auch im oft als virenfrei beschriebenen iOS verbergen sich Lücken. Die Sicherheitslage ist zwar nicht so bedenklich wie bei Googles mobilem Betriebssystem, doch auch hier können Nutzer selbst einiges zu ihrer Sicherheit beitragen. Wir geben Hilfe zur Selbsthilfe.

Browser austauschen

Ob Sie beim Surfen mit Ihrem Smartphone gefährdet sind, hängt neben der Version Ihres Betriebssystems auch davon ab, welchen Browser Sie verwenden. In allen Android-Versionen bis 4.3 nutzt der Werksbrowser das lückenhafte WebView, um Seiten darzustellen – und öffnet damit Hackern Tür und Tor.

1 Android-Version checken

Zunächst sollten Sie überprüfen, ob eine der gefährdeten Android- Versionen auf Ihrem Smartphone installiert ist. Unsicher sind alle Versionen von Android 2.2 alias Froyo bis einschließlich 4.3 alias Jelly Bean. In ihnen kommt die anfällige WebView-Komponente WebKit zum Einsatz, auf die unter anderem der Android-Werksbrowser zurückgreift. Erst ab Android 4.4 ist die sichere WebView-Variante Blink verbaut, die Engine des Chrome-Browsers. Sie sollten also auf keinen Fall mit dem Werksbrowser surfen, wenn Sie eine Android-Version bis 4.3 verwenden. Falls Sie nicht auswendig wissen, welche Version auf Ihrem Gerät installiert ist, wechseln Sie in die Systemeinstellungen und tippen auf »Über das Telefon« . Sollte unter dem Eintrag »Android-Version »4.4« oder »5.0« stehen, können. Sie hier zu lesen aufhören: Sie sind sicher. In allen anderen Fällen sollten Sie weiter unserer Anleitung folgen.

2 Hersteller-Update überprüfen

Als Nächstes sollten Sie überprüfen, ob Ihr Gerätehersteller ein Update auf eine sichere Android-Version anbietet. Bleiben Sie dazu im Menü »Über das Telefon« und tippen Sie auf »Online-Aktualisierung «. Sollte das Smartphone keine Aktualisierung finden oder eine Version unter 4.4 als aktuellstes Update verfügbar sein, bleiben Ihnen zwei Optionen, um Ihr System abzusichern: Entweder Sie installieren einen alternativen Browser oder Sie aktualisieren Ihr Gerät manuell mit einem alternativen Betriebssystem. Letzteres ist zwar sicherer, weil es das Problem löst und nicht nur umgeht, aber nicht trivial und für

Anfänger eher ungeeignet. Leichter ist es in jedem Fall, einen Browser zu verwenden, der nicht für die eingangs genannten Sicherheitslücken anfällig ist.

3 Alternativen Browser installieren

Im Prinzip eignet sich jeder Browser mit eigener Engine zur Umgehung der WebView-Lücke. Dazu gehören unter anderem Chrome, Firefox, Opera und Dolphin. Für Chrome gibt es jedoch eine Einschränkung: Google stellt für den Browser keine Updates mehr bereit, wenn er auf Android 4.0.4 oder noch älteren Systemen läuft. Auch Sicherheitsupdates gibt es dann nicht mehr. Wir empfehlen deshalb Firefox, da dieser Browser regelmäßig aktualisiert wird. Installieren können Sie Firefox wie andere Apps über den Google Play Store. Nach der Installation müssen Sie den neuen Browser als Standard definieren, damit Webinhalte künftig immer damit angezeigt werden. Öffnen Sie dazu einen Link, zum Beispiel aus einer E-Mail, setzen Sie im Fenster »Aktion durchführen mit« den Haken neben »Immer für diese Aktion verwenden« und tippen Sie dann auf das Icon des Browsers. Sollte sich statt des Dialogfensters ein Browser öffnen, lesen Sie Schritt 4.

4 Selbst updaten

Wer einen sicheren Browser nutzt, kann zwar die gravierendsten Probleme umgehen, die durch die WebView-Lücke entstehen. Das Problem, dass Werbebanner in Apps dadurch zum potenziellen Einfallstor für Angreifer werden, wir jedoch nicht gelöst, denn die Lücke selbst bleibt bestehen. Sie verschwindet erst durch das Update des Betriebssystems auf Android 4.4 oder höher. Stellt ein Gerätehersteller kein offizielles Update bereit, bleibt noch die Möglichkeit, ein alternatives Android-System – eine sogenanntes Custom-ROM (CR) – auf dem Gerät zu installieren.

Beim Rooten ist Vorsicht geboten. Da CRs permanent von der Entwickler-Community weiterentwickelt werden, sind sie quasi immer auf dem neuesten Stand. Die Installation einer alternativen Android-Version ist jedoch keinesfalls trivial: Der Nutzer braucht dazu volle Administratoren-, also Root-Rechte für sein Gerät. Die Hersteller räumen ihren Kunden diese Rechte jedoch nicht ein – aus gutem Grund: Ein gerootetes Gerät kann von Grund auf modifiziert werden, was im schlimmsten Fall dazu führt, dass das Smartphone oder Tablet nicht mehr funktioniert. Aus diesem Grund verlieren gerootete Geräte auch die Herstellergarantie. In manchen Fällen, wie der WebView-Lücke, bleibt dem Nutzer jedoch keine andere Möglichkeit. Die größte Hürde dabei: Je nach Hersteller und Gerät unterscheiden sich die Rootvorgänge voneinander. Manche Hersteller wie HTC und Sony erleichtern es der Entwickler- Community, andere wie Samsung erschweren das Prozedere enorm, was den Einsatz von Spezialsoftware wie Odin nötig macht. Entwicklerforen bieten Rooting-Hilfe Holen Sie sich am besten Rat in einem Entwicklerforum wie androidhilfe.de oder xda-developers.com. Hier finden sich für die meisten Geräte aktuelle Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Hilfreiche Software wie Rootkits und Backup-Tools finden Sie auf unserer Heft-DVD. Hat man einmal vollen Zugriff, muss im Anschluss eine Custom- Recovery-Software installiert werden, über die letztendlich das CR aufgespielt wird. Aber Vorsicht: Nicht jedes ROM funktioniert mit jeder Recovery. Lesen Sie am besten auch hier in den entsprechenden Foren nach. Da das Gerät bei der Installation eines CRs – oft auch schon beim Rooten – auf den Werkszustand zurückgesetzt wird, sollte man davor unbedingt ein Backup aller wichtigen Daten vornehmen. In der Regel müssen die meisten Schritte bis zur vollständigen Installation eines CRs von Hand durchgeführt werden. Das ist oft langwierig und kompliziert.

 

Für die CR CyanogenMod gibt es jedoch einen Installer, der alle notwendigen Schritte automatisch ausführt – quasi ein Rootkit für jedermann. Das Problem: Der Installer funktioniert nur bei Smartphones aus der Galaxy-Reihe, den Nexus-Geräten und dem HTC One. Wer ein anderes Modell besitzt, muss sich unter wiki. cyanogenmod.org die Installationsanleitung dafür besorgen. Der CyanogenMod empfiehlt sich wegen seiner Benutzerfreundlichkeit besonders für User, die zum ersten Mal ein CR installieren.

iOS-Apps lesen mit

Apple möchte Nutzer gerne glauben machen, dass sein mobiles Betriebssystem iOS keine Sicherheitsrisiken birgt. Deshalb verbannte der iPhone-Hersteller im März alle Antiviren-Apps aus dem App- Store. Begründung: Solche Apps könnten User zu der Vermutung drängen, es gäbe Viren für iOS. Da Apple Anwendungen viel strenger als Google prüft, bevor sie in den App Store gelangen, gibt es zwar fast keine schädlichen Apps für iPhone und iPad. Doch frei von Fehlern ist iOS keineswegs: Mit dem Update auf die neueste Version 8.3 veröffentlichte Apple eine Liste mit knapp 60 Sicherheitslücken, die darin geschlossen wurden – darunter Bugs in der Browser-Engine WebKit, die Angriffe per Remote Code Execution ermöglichen (siehe rechts). Anders als Google verteilt Apple Updates immerhin an die meisten Geräte – auch an ältere: iOS 8.3 läuft auf allen iPhones bis zurück zum dreieinhalb Jahre alten 4S.

Das bedeutet aber auch: Wer kein Update mehr bekommt, muss mit den Sicherheitslücken leben, oder sich ein neues Modell kaufen. Es ist zwar möglich, ein iPhone zu rooten – bei Apple-Geräten wird dieser Vorgang Jailbreak genannt. Das ermöglicht es aber lediglich, Apps zu installieren, die nicht über den offiziellen Store vertrieben werden. Weil solche Apps jedoch nicht von Apple überprüft werden, ist gerade hier die Gefahr groß, sich eine gefährliche Anwendung auf das Telefon zu holen. Doch auch legitime Apps können ein Risiko darstellen, wie der iOS-Entwickler Craig Hockenberry herausgefunden hat. Ähnlich wie bei Android macht auch bei iOS WebView Probleme, eine Systemkomponente, über die Apps Webinhalte anzeigen. Apple nutzt jedoch eine weniger gefährdete Version der dahinterliegenden Engine WebKit als Google. Bei der Darstellung von Webseiten erhalten Apps über WebView Zugriff auf Formulardaten wie Benutzername und Passwort und können diese theoretisch auch weitergeben. Hockenberry empfiehlt deshalb, sensible Daten nur in Safari einzugeben.

Windows mobil sicher

Zur Sicherheit bei Windows Phone gibt es im Grunde wenig zu sagen. Nur so viel: Bislang bekannte Lücken werden praktisch nicht ausgenutzt. Der Hauptgrund dafür ist die geringe Verbreitung des Betriebssystems: In Deutschland kommt Windows Phone nur auf einen Marktanteil von knapp 2,5 Prozent, weltweit noch weniger. Das macht dieses System für Hacker schlichtweg uninteressant. Ein anderer Grund liegt in den hohen Sicherheitsauflagen, die an Anwendungen gestellt werden: „Microsoft kontrolliert Apps sogar strenger als Apple“, erklärt Sicherheitsexperte Mike Morgenstern von AV-Test. Hinzu kommt, dass anders als auf dem Desktop Prozesse bei Windows Phone sehr eingeschränkt laufen: „Auch wenn jemand Zugriff auf eine App bekäme, könnte er noch lange nicht das System selbst angreifen“, so Morgenstern. Da Microsoft seine Mobilgeräte zudem regelmäßig mit Updates versorgt, ist Windows Phone für sicherheitsbewusste Smartphone-Nutzer eine gute Wahl.

Zuerst veröffentlicht auf:

http://www.focus.de/

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Wearable: Die Apple Watch enttäuscht die Alpha-Nerds

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Der deutsche Blogger und Journalist Richard Gutjahr ist begeisterter Apple-Nutzer, der seine Nutzerschaft einst mit Selfie-Bildern vor Apple-Store-Schlangen versorgte. Manche würden ihn deshalb auch als “Fanboy” bezeichnen – eine meist abwertend gemeinte Bezeichnung für Apple-Fans, denen eine allzu unkritische Haltung gegenüber dem kalifornischen Konzern unterstellt wird, weil sie in der Regel jedes neue Produkt bejubeln.

Diesmal allerdings ist Richard Gutjahr überhaupt nicht zum Jubeln zumute – und so wie ihm geht es einigen Apple-Nutzern, die gerne dem “Fanboy”-Lager zugerechnet werden.

Es geht um Apples neues Produkt, die Apple Watch, die seit Kurzem ausgeliefert wird. Gutjahrs anfängliche Begeisterung wich schnell der Ernüchterung, schreibt er in seinem Blog: Die Uhr sei zu kompliziert und die Apps darauf überwiegend sinnlos. Letztlich greife er doch immer wieder zum Smartphone. “Die Uhr wird schnell ihren Platz finden – in der Schublade, neben alten Ladekabeln und ausrangierten iPhone-Accessoires”, so sein vernichtendes Fazit.

 

Apple-Watch ist langsam

 

 

Und Gutjahr ist nicht allein: Der “The Verge”-Blogger Nilay Patel kritisiert, die Apple-Uhr sei langsam. Apps bräuchten lange, um zu starten und Apps, die Apple nicht selbst mit der Uhr ausliefert, sondern von Dritten im Store angeboten werden, würden teilweise gar nicht starten.

Das mag auch der Tatsache geschuldet sein, dass Entwickler bisher keine echte Apple Watch zur Verfügung hatten, um ihre Programme zu entwickeln, sondern diese per Software simulieren mussten. Doch auch bei der Kommunikation zwischen iPhone und Apple Watch soll es haken. Die Uhr kann nur in Kombination mit dem Apple-Smartphone verwendet werden.

Farhad Manjoo, Technik-Papst der “New York Times”, kritisiert die komplizierte Bedienung. Allerdings sieht er den Nutzen der Uhr darin, für weniger Ablenkung als das Smartphone zu sorgen – und zwar genau deshalb, weil sie weniger kann. Denn bei einem Klick auf einen Link in einer E-Mail beispielsweise passiert schlicht gar nichts. Das könnte einigen Nutzern schon mehrere Hundert Dollar wert sein, schreibt Manjoo.

 

Steve Wozniak verweigert sich der Apple Watch

 

In den ersten Nutzerberichten wird auch immer wieder die Qualität der bislang verfügbaren Apps kritisiert. “Bisher gibt es 3500 Apps und die meisten davon sind Mist”, schreibt Steve Kovach von “Business Insider”. Die Smartwatch sei eben in erster Linie eine Uhr – allerdings eine moderne, die etwas mehr kann als klassische Uhren. Daher sollte sie auch als solche gesehen werden.

Nicht wenige der bislang größten Apple-Fans haben auch gar kein Interesse an der Uhr. Sie tragen schlicht keine, sondern haben die Armbanduhr mit dem Aufkommen von Handys für sich abgeschafft. Zu den prominentesten Apple-Watch-Verweigerern dürfte wohl Steve Wozniak gehören – der Mann, der 1976 gemeinsam mit Steve Jobs Apple gründete. Bei einer Veranstaltung in Boston zweifelte Wozniak kürzlich grundsätzlich am Mehrwert der Uhr, berichtet das “Boston Business Journal”.

Das alles bedeutet allerdings keinesfalls, dass die Uhr zum Scheitern verurteilt ist. Was den meisten bisherigen Kritikern gefällt sind Optik, Tragegefühl und Verarbeitung der Uhr – und genau das dürften die Dinge sein, die der eigentlichen Zielgruppe der Uhr besonders wichtig sind. Denn mehr als jedes bisherige Produkt von Apple ist die Smartwatch eben Schmuck und Statussymbol – und zielt damit auf eine Kundengruppe, die sich der Konzern vor allem durch das iPhone zunehmend erobert hat.

 

Apple verprellt Profis

 

 

Der harte Kern der traditionellen Apple-Kundschaft wie Grafiker und Kreative könnten dabei jedoch auf der Strecke bleiben. Profi-Grafiker vermissen inzwischen nämlich auf der Mac-Plattform Funktionen wie 10-Bit-Farbunterstützung oder Treiber für professionelle 3-D-Programme. Kürzlich beschwerte sich ein führender Entwickler des populären 3-D-Grafikprogramms “Blender” in einem offenen Brief an Apple.

In Onlineforen wird unter Grafikern diskutiert, ob Apples Mac-Plattform – lange Zeit die erste Wahl für die Bildbearbeitung – für professionelle Bildbearbeitung überhaupt noch geeignet ist. Unter Windows ist die Unterstützung von 10-Bit-Farbtiefe pro Farbkanal bei passender Hardware kein Problem.

Im Videoschnittbereich hatte die komplett neu geschrieben Version des Apple-Programms “Final Cut Pro” bereits 2011 viele professionelle Anwender verprellt.

Wirtschaftlich ist die allmähliche Neuausrichtung von Apple nur folgerichtig: Bei einem Umsatz von 58 Milliarden Dollar entfielen im zweiten Quartal 2015 satte 40 Milliarden auf den Verkauf von iPhones – das ist absolut und relativ ein neuer Rekord. Apple hat sich so immer mehr zu einer iPhone-Company entwickelt.

 

Gelesen auf:

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Unglaublich, aber wahr: Ungültiger Product-Key für Office bei Amazon

Die Geschichte wollte ich zuerst nicht glauben, aber es ist wirklich passiert. In unserem Immobilienbüro mussten 3 PC’s ausgetauscht werden. Sie waren einfach in die Jahre gekommen und wurden immer langsamer. Auf allen 3 Rechnern war Microsoft Office 2010 installiert und das wollten wir auch wieder auf den neuen PC’s haben. Geht ja auch, wenn man das Programm nur auf einem Rechner aktivieren bzw. laufen lässt. Unser IT-Dienstleister vom PC Service Berlin, mit dem wir seit Jahren zusammen arbeiten, richtete uns im ersten Schritt 2 von den neuen PC’s ein und überspielte die Daten wie Outlook-Emails, Lesezeichen und Musik und Bilder. Auf beiden PC’s konnte er auch das Office 2010 wieder installieren, alles lief, auch in dem Outlook hat er unsere Email-Konten eingerichtet.

Beim nächsten Termin sollte der 3. neue Rechner eingerichtet werden. Nachdem der Computerservice die Daten übertragen hatte, fragte er nach dem Product-Key für die Office 2010-Installation. Und dann begann das Unheil. Wie so oft, das hatte uns auch der Mann vom PC Notdienst bestätigt, findet man dann nicht die benötigten Unterlagen. Eigentlich hatten wir alles in einem Ordner und die 2 Lizenzen, die wir bereits für die beiden PC’s verwendet hatten, waren da auch drin. Nur die dritte fehlte. Nach langem Suchen beschlossen wir gemeinsam mit dem IT-Experten, eine neue Version von Office Home & Business 2013 zu kaufen. Gemeinsam gingen wir auf amazon, um eine Version zu bestellen. Einige Tage später kam dann tatsächlich das Päckchen, so wie man es mittlerweile bei MS Office kennt. Eine eingeschweißte Pappschachtel, in der sich eine scheckkartengroße Pappkarte mit dem Product-Key befindet ohne DVD, eine sogenannte datenträgerlose Version. Wir riefen unseren Dienstleister vom PC Service Berlin an und vereinbarten einen neuen Termin. Er ging also frisch ans Werk und wollte mit dem Product-Key das neue Office installieren. Die Installationsdatei hatte er bereits heruntergeladen. Bloß, der gute Mann ist fast verzweifelt, was auch immer er probiert hatte, es kam immer wieder die Meldung, dass der Key ungültig sei. Schließlich hatte er genug und rief die Hotline von Microsoft an. Und dann kam der Hammer. Laut Microsoft ist der Key definitiv ungültig und nicht von Microsoft herausgegeben. Wir sind also einer Fälschung aufgesessen. Aber die war professionell. Die eingeschweißte Verpackung, die Aufmachung, irgendwie alles war, wie es sein sollte. Dann fiel unserem Dienstleister vom PC-Service Berlin allerdings eins auf. Die in der Packung angegebene Internet-Adresse zum Download der Installationsdatei existierte nicht, soll heißen, wenn man sie aufrief, kam eine Microsoft-Seite, dass die gewünschte Seite nicht existiert. Lange Rede, kurzer Sinn, wir bestellten dann nochmals eine Version, diesmal in einem Computerladen und unser PC-Service Mitarbeiter übernahm freundlicherweise die Rückabwicklung mit Amazon. In Zukunft werde ich mir überlegen, ob ich bei Amazon wieder etwas bestelle. Es bleibt ein ungutes Gefühl, wenn die so lasch ihre Händler, die über den Amazon Marketplace Artikel verkaufen, kontrollieren. Ach, übrigens, wenn jemand in Berlin einen fähigen PC Service benötigt, dann kann man sich hier melden.

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Sucht bei Online-Glücksspielen: Jugend zockt

 

Bei der ersten Spielwette wollte er es nur mal ausprobieren. Nach dem Fußballtraining setzte Marco* mit Freunden bei einer Online-Plattform für Sportwetten auf den Sieg des eigenen Vereins in der A-Jugend der Bundesliga. Marco gewann mit fünf Euro Einsatz. Aus den Gelegenheitswetten wurde mehr. Der 16-Jährige begann am Abend die Spiellisten auf den Online-Spielplattformen zu durchforsten und setzte mal fünf, mal zehn Euro auch auf andere Vereine. Der höchste Gewinn brachte ihm auf einen Schlag 2000 Euro. Er steigerte die Einsätze auf bis zu 200 Euro.

Doch dann kamen auch Verluste, die sich schnell anhäuften. “Ich hatte keine Kontrolle mehr”, erzählt der heute 21-jährige Lehramtsstudent, der kein Wettbüro mehr betritt und auch online abstinent ist. Doch es gab Zeiten, in denen Marco das Konto seiner Mutter plünderte, um Wettschulden zu bezahlen – oder noch einmal wetten zu können. Ein Teufelskreis.

Leichter Zugang und Selbstüberschätzung

“Jugendliche hoffen, schnell viel Geld zu machen”, sagt Klaus Wölfling, psychologischer Leiter der Ambulanz für Spielsucht am Universitätsklinikum in Mainz. Marco kam zu ihm, als die Spielschulden zu hoch wurden und seine Mutter Druck machte. “Die Spieler sind oftmals minderjährig. Und es kommen auch immer mehr Mädchen zu uns.”

Der Online-Zugang ist einfach: Über das Handy kann immer und überall gepokert oder gewettet werden. Leider überschätzten Jugendliche ihre Gewinnchancen, sagt Wölfling, und kämen schnell ins “Chasing”, unter Experten ein Ausdruck dafür, Verluste durch Gewinne ausgleichen zu wollen.

Laut den Ergebnissen einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus dem Jahr 2013 liegt die Zahl der 18- bis 20-Jährigen unter den Spielern bei 70 Prozent. Knapp 10 Prozent der männlichen Jugendlichen insgesamt zeigen demnach ein krankhaftes Suchtverhalten. Wölfling schätzt, dass die Dunkelziffer jedoch hoch ist, weil man den Zugang zu Internetspielen nur schwer kontrollieren kann. Bei den 16- bis 17-Jährigen hat der Studie zufolge knapp die Hälfte mindestens einmal an einem Glücksspiel teilgenommen, rund ein Prozent von ihnen spielen “pathologisch”, also mit einem Suchtverhalten.

Betroffene in allen Gesellschaftsschichten

Häufig beginnt die Sucht demnach am Spielautomaten. “Gerade in ländlichen Gegenden sind Spielhallen ein Treffpunkt für Jugendliche”, sagt Wölfling. Entgegen der Behauptungen vieler Studien, wonach Betroffene überwiegend aus Familien mit Migrationshintergrund stammten, behandelt der Psychologe Patienten aus allen sozialen Schichten.

In einer sogenannten Psychoedukation leitet das Team um Wölfling die Jugendlichen an, ein Tagebuch über ihren Alltag zu führen und aufzuschreiben, wann der Spieldruck besonders hoch ist. “Sie leiden oftmals unter Stimmungswechsel”, so der Psychologe. Sie könnten schlecht mit Stress umgehen und hätten Angst, aufzufallen oder sich vor ihren Klassenkameraden zu blamieren.

Marco, der ebenfalls aus der gehobenen Mittelschicht stammt, fing mit 16 Jahren an zu spielen. “Im Fußballverein war das normal”, erzählt er. Mit 19 Jahren schaffte er es zum ersten Mal mit dem Spielen aufzuhören. Er machte sein Abitur, wurde wieder rückfällig und meldete sich dann für einen Therapieplatz in Wölflings Team an. Lange musste er darauf warten und fährt nun jeden Montag 80 Kilometer von Limburg nach Mainz.

Ein Problem: Die Glücksspielsucht ist nicht klar definiert. “Die Spielhäufigkeit als Kriterium, einen pathologischen Zocker zu bestimmen, ist nicht hinreichend “, sagt Tobias Hayer, Psychologe an der Universität Bremen, der sich mit der Spielsucht bei Jugendlichen beschäftigt.

“Anfangs habe ich meine Freunde beeindrucken wollen”, sagt Marco. Es sei cool gewesen, mit den Gewinnen prahlen zu können. Doch über die Jahre habe er mehr als 10.000 Euro auf diese Weise verloren. Eigentlich sind Jugendliche vom Gesetz geschützt. Aber der Glücksspielforscher Hayer klagt über mangelnde oder zu lasche Kontrollen: “Wie beim Kauf von Alkohol gibt es sie leider nicht immer.”

Der Staat schaffe sich seine Süchtigen selbst, sagt auch der Psychologe Wölfling. “In Rheinland-Pfalz gehen die Steuern aus den Einnahmen der Spielhallen und Casinos direkt an die Kommunen.” Das Interesse sei daher gering, die Quelle für die Spielsucht abzuschaffen.

Angesichts der wachsenden Problematik werden in den Bundesländern Fachstellen eingerichtet. In Bayern etwa hat die Aktion Jugendschutz das interaktive Browsergame “Spielfieber” entwickelt, in Berlin geht das Projekt “GameR Over”in die Schulen.

Die Beratungsstellen gehen auch in Vereine, um aufzuklären. “Allein die Mitgliedschaft in einem Sportverein erhöht das Risiko für eine Glücksspielproblematik”, sagt Hayer. Er habe schon Situationen erlebt, in denen die Trainer das Geld für Sportwetten eingesammelt hätten.

Marco ist seit einem Jahr in der Therapiegruppe, hat eine klare Zielvereinbarung mit seinem betreuenden Arzt und hofft, die Behandlung nach insgesamt vierzig Wochen im Sommer erfolgreich abschließen zu können. “Ich will nach vorne schauen”, sagt er.

*Name von der Redaktion geändertft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) das Faltblatt “Glücksspiel: Nix für Jugendliche” herausgegeben und verteilt es regelmäßig in Spielhallen und in der Gastronomie.

Manche Glücksspielanbieter betreiben auch die Flucht nach vorn. Sie erklären Standards zu Sicherheit und Verantwortung im Glücksspiel und vermarkten dies unter dem eingängigen Slogan “Responsible Gaming”. Durch Aufklärung wollen sie größeren Schaden abwenden. So erörtern sie beispielsweise, dass man unseriöse Spielanbieter an überraschenden Gewinnankündigungen erkennen kann oder wenn Spielanbieter telefonisch ihre Kontodaten einholen möchten oder vorab Gebühren verlangen.

 

Seite besuchen:

http://www.spiegel.de/gesundheit/

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Die Telekom stellt auf VoIP um und die Kunden stehen da

Kaum von der Öffentlichkeit beachtet bzw. groß in den Medien gemeldet, geht momentan eine Kündigungswelle der Telekom um. Worum geht es? Die Telekom hat beschlossen, sowohl das analoge als auch das digitale (ISDN) Telefonnetz stillzulegen bzw. auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. In der Zukunft wird alles über die Internet-Verbindung laufen. Also der Internetverkehr und die Telefonie und Fax. Die Technologie nennt sich VoIP, Voice over IP, sprich, Gespräche und Faxe werden über das Internetprotokoll (IP) geführt. In diesem Zusammenhang wird allen Kunden der Telekom, die derzeit Internet über DSL und Telefon/Fax über ein analoge oder ISDN-Leitung nutzen, eine Kündigung von der Telekom zugeschickt.  Die Begründung der Telekom ist, dass Ersatzteile für die alte Netztechnik immer teurer werden bzw. bald nicht mehr erhältlich seien. Ein wesentlich wichtigerer Grund dürfte sein, dass die Telekom sich durch die Umstellung auf VoIP erhebliche Kosten dadurch spart, weil die Administration sehr viel einfacher wird.

Mittlerweile wurden schon Tausende von Kunden der Telekom angeschrieben und darüber informiert, dass ihr Vertrag zum Vertragsende gekündigt wird, wenn sich der Kunde nicht dazu entschließen will, auf VoIP umzusteigen. Und die ziehen das knallhart durch, was zwar rechtlich okay ist, für den einzelnen Kunden aber Aufwand und Ärger bedeutet. Worauf ist bei der Umstellung zu achten? Jeder, der zukünftig VoIP nutzt, benötigt einen entsprechenden VoIP-fähigen DSL-Router. Da dürfte schon ein großer Aufrüstbedarf bestehen, denn bisher hat man einen derartigen Router nicht gebraucht. Hinzu kommt aber noch, dass nicht jedes Telefon oder Telefonanlage und Fax für VoIP geeignet ist. Um das herauszufinden, muss man es ausprobieren. Die Telekom selbst bietet natürlich ihren Router Speedport an, der VoIP kann, allerdings muss man das Gerät entweder kaufen oder mieten und was für viele wahrscheinlich der Albtraum ist, komplett neu einrichten.

Man muss aber nicht unbedingt den Telekom-Router nehmen, sondern kann sich auch z.B. eine Fritzbox kaufen, die gerade bei der Wlan-Funktion deutlich besser ist, als der Speedport. Aber auch eine Fritzbox will eingerichtet werden, woran so mancher schon gescheitert ist. Und wenn eine neue Telefonanlage angeschafft werden muss, dann braucht man in den meisten Fällen ohnehin einen Fachmann. Schon bieten findige Dienstleister an, die gesamte Umstellung von der Bestandsaufnahme der vorhandenen Ausstattung über die Absprache mit der Telekom bis zum Hardwareaustausch und Einrichtung. So mancher dürfte froh sein, wenn ihm dieser Aufwand abgenommen wird.

Diese Website eines Anbieters wird einige Fragen zu VoIP beantworten. In Berlin wird Ihnen auch von diesem Team geholfen.

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Werbung abschalten – Adblocking ist legal: Deutsches Gericht weist Klage von Medien ab

Das Angebot, Werbung auf einer werbefinanzierten Website einfach auszublenden, sei wettbewerbswidrig: Mit diesem Argument gingen die Medienhäuser Zeit Online und Handelsblatt juristisch gegen Adblock Plus-Betreiber Eyeo vor. Sie wollten erreichen, dass Adblock Plus auf ihren Medienseiten nicht mehr funktioniert. Doch ein Hamburger Gericht schmetterte die Klage ab: Ob Werbung angezeigt werde oder nicht, sei in erster Linie eine Entscheidung des Nutzers.

Vorwurf der Erpressung

Damit werde “das Offensichtliche neu formuliert” und “Adblocking für legal erklärt”, freute sich Eyeo im Firmenblog. Allerdings beschäftigte sich das Gericht gar nicht mit dem Geschäftsmodell von Eyeo, berichtet Winfuture. Denn der Adblocker bietet Unternehmen an, gegen Bezahlung gewisse Seiten von der Werbeblockade auszunehmen. Das sei Erpressung und Wegelagerei, klagte auch jetzt die Gegenseite. Tatsächlich gehen große Unternehmen wie Google oder Amazon gerüchteweise Deals mit Adblockern ein, große Summen sollen fließen.

Etappensieg

Für Eyeo ist die Entscheidung aber nur ein Etappensieg: Weitere Prozesse drohen. Unter anderem wollen auch Axel Springer und SevenOne Media gegen den Adblocker vorgehen. DerStandard.at, ebenfalls werbefinanziert und kostenfrei nutzbar, ruft seine Leserinnen und Leser seit vergangenem Herbst zu einem “FairUse”-Abo auf, bei dem für 9,90 Euro monatlich die Nutzung von AdBlockern inkludiert ist. (fsc, 22.4.2015)

 

Original-Quelle:

http://derstandard.at/

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