Mein Sohn hat da mal was installiert
Vor einigen Tagen rief ein Kunde bei mir an welcher keine E-Mails mehr versenden konnte. Da bei uns keinerlei Störungen bekannt waren und er auch problemlos E-Mails per POP3 abholen konnte war mal wieder eine recht kniffelige Problemlösung fällig. Erschwerend kam allerdings noch dazu, dass besagter Kunde mit Computern soviel zu tun hat wie Elche mit Schlagsahne. Das gestaltete die Sache nicht gerade leichter.
Nach ein paar Erklärungen und vielen Versuchen die richtigen Befehlte in die Windows-Eingabeaufforderung einzugeben (Wie jetzt, Punkt, Leerzeichen, 193?!) stand fest, dass er den Mailserver zwar einwandfrei pingen konnte aber seine Verbindungsversuche zum SMTP-Port nicht durchkamen. Es flossen einfach keine Daten. Ein Test von mehreren externen Standorten meinerseits zeigte auch wirklich keine Störung auf unserer Seite (da hab ich schon Pferde kotzen sehen!).
An der Stelle ging es noch ein paar Mal hinterher, das will ich Euch an dieser Stelle mal ersparen…sein Sohn hatte mal am Rechner gesessen und ihm Norton Internet Security installiert welches diverse Verbindungen einfach kommentarlos verboten hat…nach der Deaktivierung des Mülls der Software klappte es auch wieder mit dem Versenden der E-Mails.
Was lernen wir daraus? “Mein Sohn macht das, der kennt sich damit aus” heisst nicht immer, dass er es auch gut macht.
Am 7. September 2007 um 19:32 Uhr
Die Idee an sich, den Rechner für die unerfahrenen Eltern abzusichern, ist ja nicht die schlechteste. Norton dafür zu nehmen dann schon eher. Das Ganze aber nicht mal zu testen - kein Kommentar…
Am 27. September 2007 um 09:08 Uhr
Meine erste Frage bei ungewoehnlichen Internetproblemen ist inzwischen, ob irgendwas von Norton installiert ist. Weitere Hilfe gibts erst nach Deinstallation und Neustart. Das letzte Mal war es ein geblockter Port 53 auf 192.168.1.1 …