Mücke -> Elefant

Ein Kunde rief mich an, sein Ton war sehr aufgeregt und leicht dramatisierend.

Er hat eine SPAM-Mail bekommen…

Er weiss nicht, wie er das jetzt zu handhaben hat.

Er will sowas nicht.

Nein, er will sowas überhaupt nicht.

Auf gar keinen Fall.

Er und Viagra, wenn sich das im Bekanntenkreis rumspricht. 

Wie sieht das denn aus.

Da müsse er unbedingt seinen Anwalt einschalten, so gehts ja nicht.

Armer Kerl, die erste SPAM-Mail ist immer die Schlimmste und nach ca 15 Minuten an Erklärungen meinerseits war es auch wieder gut :)

Eine Reaktion zu “Mücke -> Elefant”

  1. Christoph

    Was mir persönlich immer mehr Magenschmerzen bereitet ist, dass gerade Leute, die das Medium technisch nur sehr oberflächlich verstehen, nicht klar zu machen ist, dass heutzutage man nicht mehr garantieren kann, dass eine E-Mail den Adressaten auch erreicht. Einem “subprime”-user klarzumachen, dass seine Urlaubsmail mit dicken Attachments bei “freund1@gmx.net”, “freund2@yahoo.de” ankam, aber bei “freund3@web.de” nicht, erfordert schon wochenlange medidative und formal visuelle Vorbereitung.

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