Die Telekom stellt auf VoIP um und die Kunden stehen da

Kaum von der Öffentlichkeit beachtet bzw. groß in den Medien gemeldet, geht momentan eine Kündigungswelle der Telekom um. Worum geht es? Die Telekom hat beschlossen, sowohl das analoge als auch das digitale (ISDN) Telefonnetz stillzulegen bzw. auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. In der Zukunft wird alles über die Internet-Verbindung laufen. Also der Internetverkehr und die Telefonie und Fax. Die Technologie nennt sich VoIP, Voice over IP, sprich, Gespräche und Faxe werden über das Internetprotokoll (IP) geführt. In diesem Zusammenhang wird allen Kunden der Telekom, die derzeit Internet über DSL und Telefon/Fax über ein analoge oder ISDN-Leitung nutzen, eine Kündigung von der Telekom zugeschickt.  Die Begründung der Telekom ist, dass Ersatzteile für die alte Netztechnik immer teurer werden bzw. bald nicht mehr erhältlich seien. Ein wesentlich wichtigerer Grund dürfte sein, dass die Telekom sich durch die Umstellung auf VoIP erhebliche Kosten dadurch spart, weil die Administration sehr viel einfacher wird.

Mittlerweile wurden schon Tausende von Kunden der Telekom angeschrieben und darüber informiert, dass ihr Vertrag zum Vertragsende gekündigt wird, wenn sich der Kunde nicht dazu entschließen will, auf VoIP umzusteigen. Und die ziehen das knallhart durch, was zwar rechtlich okay ist, für den einzelnen Kunden aber Aufwand und Ärger bedeutet. Worauf ist bei der Umstellung zu achten? Jeder, der zukünftig VoIP nutzt, benötigt einen entsprechenden VoIP-fähigen DSL-Router. Da dürfte schon ein großer Aufrüstbedarf bestehen, denn bisher hat man einen derartigen Router nicht gebraucht. Hinzu kommt aber noch, dass nicht jedes Telefon oder Telefonanlage und Fax für VoIP geeignet ist. Um das herauszufinden, muss man es ausprobieren. Die Telekom selbst bietet natürlich ihren Router Speedport an, der VoIP kann, allerdings muss man das Gerät entweder kaufen oder mieten und was für viele wahrscheinlich der Albtraum ist, komplett neu einrichten.

Man muss aber nicht unbedingt den Telekom-Router nehmen, sondern kann sich auch z.B. eine Fritzbox kaufen, die gerade bei der Wlan-Funktion deutlich besser ist, als der Speedport. Aber auch eine Fritzbox will eingerichtet werden, woran so mancher schon gescheitert ist. Und wenn eine neue Telefonanlage angeschafft werden muss, dann braucht man in den meisten Fällen ohnehin einen Fachmann. Schon bieten findige Dienstleister an, die gesamte Umstellung von der Bestandsaufnahme der vorhandenen Ausstattung über die Absprache mit der Telekom bis zum Hardwareaustausch und Einrichtung. So mancher dürfte froh sein, wenn ihm dieser Aufwand abgenommen wird.

Diese Website eines Anbieters wird einige Fragen zu VoIP beantworten. In Berlin wird Ihnen auch von diesem Team geholfen.

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