Ein Tablet zum Telefonieren: Das Asus Fonepad im Kurztest

Smartphones werden immer größer, Tablets aktuell immer kleiner. Was macht Asus? Schmiedet eine Mischung aus kleinem Tablet und XXL-Smartphone, nennt es Fonepad und schafft eine neue Nische. Braucht es die wirklich?

Asus Fonepad - Halb Tablet, halb SmartphoneAsus Fonepad – Halb Tablet, halb Smartphone

Die Topmodelle im Smartphone-Sektor messen mittlerweile alle um die 5 Zoll in der Diagonale: Samsung Galaxy S4, Sony Xperia Z, HTC One. Nur Apple spielt in dieser Größenregion noch nicht mit. Im Gegenzug liegen bei den Tablets Geräte mit 7-Zoll-Display wie etwa das Google Nexus 7 derzeit voll im Trend. Asus bedient mit seinen Geräten beide Zielgruppen und hat mit dem Padfone 2 bereits einen Zwitter aus Smartphone und 10-Zoll-Tablet. Der Unterschied zum aktuellen Fonepad liegt darin, dass beim Padfone ein Smartphone die Basis bildet, die bei Bedarf in ein großes Display mit zusätzlichem Akku gesteckt wird und so zum Tablet mutiert. Das Fonepad soll hingegen beides in einem Gerät sein, also ein 7-Zoll-Tablet mit Telefon-Ambitionen.Verpackung: Asus. Antrieb: Intel.Verpackung: Asus. Antrieb: Intel.Wer sich nun fragt, ob man mit einem 7 Zoll großen Device tatsächlich telefonieren will, vielleicht sogar ohne Headset – das fragen wir uns auch. Zumal Asus dem Fonepad kein Headset beilegt. Aber sei’s drum. Aufgrund der Größe ordnen wir den jüngsten Spross der Taiwaner in die Kategorie Tablet ein. Und zwar in die Mittelklasse, was ein Blick auf die technischen Daten unterstreicht. Angetrieben wir das Fonepad von einer echten Rarität im Tablet-Bereich: Der Atom Z2420 mit 1,2 GHz Taktfrequenz ist der erste Intel-Prozessor auf ARM-Basis in einem Android-Tablet. Im Smartphone-Sektor arbeiten bereits Atom-CPUs im Motorola RAZR i und im ZTE Grand X IN. Während bei den beiden Telefonen schon die Namensgebung auf die Intel-Architektur hindeutet, wird dies beim Asus Fonepad erst bei einem Blick auf die Gehäuserückseite klar. Dort prangt der bekannte „Intel Inside“-Schriftzug. Mit auf dem SoC Platz genommen hat die GPU PowerVR SGX540, ihres Zeichens ein Modell der gehobenen Mittelklasse. Dazu passen auch der 1 GB große Arbeitsspeicher und die 16 GB NAND-Flash. 230 Euro ruft Asus für das Fonepad auf – das klingt fair.

 

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http://www.tomshardware.de/Asus-Fonepad-Smartphone,testberichte-241266.html

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