Erst wenn der Rechner nicht mehr startet, merkt man, wie wichtig ein Backup ist

Sicherheitskopien ist für beinahe jedermann ein Anliegen, schließlich heutzutage gibt es kaum Anwender, die keinesfalls elementare Dateien auf ihrem Notebook besitzen. Tatsächlich sinnvoll ist eine Sicherung des gesamten PC’s, denn sonst haben Sie diesen Aufwand, bei einem Festplattencrash komplett nochmals einrichten zu müssen. Die wichtigen Tricks habe ich von Mein PC wieder ok empfangen. Ressourcen

Wenn der Rechner nicht mehr funktioniert, bekommt man erst mal Panik. Man muss mit dem PC arbeiten oder wichtige Daten einsehen oder verschicken. Hilft alles nichts, muss ein PC Dienst gerufen werden, der den Rechner wieder flott macht. Aber was ist mit den Daten, die man unbedingt braucht? Vernünftige Leute haben für diesen Fall vorgesorgt und haben eine aktuelle Datensicherung.

 

Hier muss man zwischen 2 Arten von Datensicherung unterscheiden. Es gibt die Sicherung der persönlichen Daten wie Dokumente, Fotos, Videos, E-Mails oder Lesezeichen. Sollte dann ein Crash erfolgen, hat man zwar die Daten, aber das Betriebssystem und alle notwendigen Programme müssen neu aufgespielt werden. Genauso muss dann auch wieder der Internet-Zugang eingerichtet und diverse Peripheriegeräte wie Drucker oder Scanner eingerichtet werden. Die andere Variante einer Datensicherung ist das Backup des kompletten Systems. Hier bietet sich Acronis True Image als sehr gute Option an. Vorausgesetzt, man macht eine regelmäßige Sicherung, z.B. einmal pro Woche, auf eine externe Festplatte, kann man bei einem Computer- oder Festplattencrash ganz beruhigt sein. Ich selbst hatte kürzlich den Fall, dass auf einem meiner Büro-PC’s die Festplatte defekt war und der Rechner nicht mehr bootete. Ein PC-Dienst hat mir eine neue Festplatte eingebaut und startete mit der Acronis Boot-CD, die man sich mit dem Programm erstellen kann. Dies muss man allerdings machen, solange der Rechner noch funktioniert.  Vor dem Start des Rechners mit der Boot-Cd muss man schon die externe Festplatte mit dem gesicherten Image an den Computer angeschlossen haben. Bitte nicht vergessen, im BIOS die Boot-Reihenfolge so einzustellen, dass der PC zuerst vom CD-Laufwerk startet. Jedenfalls startete der Rechner mit der CD und nach einem kurzen Ladevorgang wird man durch ein Menu geführt, um dem Programm zu sagen, was es tun soll. In meinem Fall ging es um ein Restore, also wurde als Quellplatte die externe Festplatte angeklickt, als Ziel die neue leere interne Festplatte und mit einem Klick auf Start ging es los. Nach gut 30 Minuten meldete das Programm, dass alle Vorgänge erfolgreich abgeschlossen wurden und man jetzt den Rechner neu starten könne. Das machten wir auch, nahmen allerdings vorher noch die Start-CD aus dem Laufwerk und schon begrüßte uns das vertraute Windows 7 Start-Logo. So ganz wollte ich noch nicht glauben, dass alles funktioniert, aber tatsächlich, der Rechner lief so, wie ich ihn damals gesichert hatte. Riesengroße Erleichterung und Freude, dass einem die ganze Arbeit mit Neu-Installation und Einrichtung erspart blieb. Ich konnte direkt weiter arbeiten und hatte keinerlei Verluste. 

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