So schnell kann es gehen und wichtige Daten sind verloren

Ja, ja, ich weiß: Jeder, der beruflich davon abhängig ist, dass seine Word-Dateien, Excel-Listen oder Fotos sicher sind, sollte dann auch regelmäßig eine Datensicherung machen. Ich gebe zu, irgendwie ist mir das mit der Regelmäßigkeit nicht gelungen. Ich hatte nie ein wirklich stimmiges Datensicherungskonzept und habe immer mal wieder einige Dateien auf meine externe Festplatte kopiert. Was mir aber neulich passiert ist, wird mir hoffentlich eine Lehre sein. Zumindest weiß ich seit diesem Vorfall, dass man seine wichtigen Daten zumindest auf 2 verschiedenen Datenträgern haben sollte. Was war los? Ich hatte einige sehr große Word-Dateien, deren Erstellung sehr zeitaufwändig war sowie eine hochkomplexe, zumindest fand ich das, Excel-Datei mit etlichen Verknüpfungen, Bedingungen und so weiter.

Wer so eine Excel-Datei mal erstellt hat, weiß, wie viel Arbeit das ist, vor allem dann, wenn man wenig Praxiserfahrung mit solchen Dingen hat. Nun, ja, wie auch immer, ich hatte diese wichtigen Dateien, die mich mehrere Wochenenden Arbeit gekostet hatten, auf eine externe Festplatte gespeichert und um nicht durcheinander zu kommen, die Dateien auf meinem Laptop gelöscht. Also war nur eine Version der Daten auf einem einzigen Datenträger vorhanden. Mir ging es darum, dass ich die Daten bei mir haben wollte, ohne dauernd den schweren Laptop mitzuschleppen. Die Festplatte wollte ich meinen Desktop-PC im Büro anschließen und dort weiter bearbeiten. Und genau da passiert das Unglück. Blöd, wie ich war, schloss ich also die externe Festplatte an einen vorderen USB-Anschluss meines Office-Rechners an und legte sie oben auf das Gehäuse. Alles war gut, Platte wurde vom Rechner erkannt und ich wollte meine Arbeit fortsetzen. Als das Telefon klingelte und ich mich ein wenig mit meinem Stuhl drehen musste, passierte es. Ich blieb an dem USB-Kabel hängen und riss die Festplatte vom Gehäuse des Rechners. Sie fiel relativ hart auf den Parkettfußboden auf, ich macht mir aber noch keine Sorgen, weil die Fallhöhe nicht wirklich hoch war. Leider zeigte der Rechner die Festplatte nicht mehr und ich steckte sie aus und wieder an. Aber, oh Schreck, der Rechner reagierte überhaupt nicht mehr, will sagen, die Festplatte wurde nicht mehr als solche erkannt und auf meine Daten konnte ich demzufolge nicht mehr zugreifen. Um sicher zu gehen, dass es möglicherweise an meinem Rechner liegt, habe ich die Platte an diversen Rechnern meiner Kollegen angeschlossen, aber überall das gleiche Ergebnis. Auf die Platte konnte nicht mehr zugegriffen werden. So, was nun?
Ich recherchierte im Internet, was es für Möglichkeiten gibt, die Daten von der Festplatte zu retten und was ich selbst tun kann. Es gibt zwar mehrere kostenlose Programme für eine Datenrettung bzw. Datenwiederherstellung, aber dazu habe ich auch gelesen, dass ein Laie da auch noch mehr Schaden anrichten kann, wenn er nicht genau weiß, was er da eigentlich genau macht. Schließlich habe ich mich entschieden, die Festplatte von einer Firma für professionelle Datenrettung ansehen zu lassen. Die Bedingungen waren fair, Kosten entstehen nur, wenn die Datenrettung erfolgreich war. Einige Tage, nachdem ich die Festplatte beim Datenretter abgegeben hatte, kam ein ernüchternder Anruf. Die Festplatte habe einen sogenannten Headcrash, sprich der Schreib-Lesekopf ist beschädigt und bewegt sich nicht mehr. Das Ganze wurde durch den doch zu harten Stoß verursacht, der durch den Fall entstanden ist. Man sagte mir, dass eine Datenrettung möglich sei, das würde sich allerdings in einem Preisrahmen von 500,00€ bis 1500,00€ bewegen, weil die Festplatte in einem staubfreien Labor geöffnet werden müsste, um die Scheiben auslesen zu können. Schweren Herzens gab ich der Firma für Datenrettung den Auftrag, ich wollte auf keinen Fall die ganze Arbeit nochmal machen. Schließlich konnten alle Daten gerettet werden, ich musste an den Datenretter 750,00€ bezahlen. Glück im Unglück: Mein Chef erklärte sich bereit, sich mit 50% an den Kosten der Datenrettung zu beteiligen, sozusagen auch als Honorierung meiner Wochenendarbeiten.

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“Null Toleranz”: Google Glass ist nun in allen US-Kinos verboten

Die Augmented-Reality-Brille von Google sorgte in Vergangenheit schon das eine oder andere Mal für Ärger zwischen den Besitzern und Betreibern von Kinos. Die Vereinigung der US-Kinobetreiber hat gemeinsam mit der Motion Picture Association of America (MPAA) eine “Null-Toleranz-Politik” beschlossen bzw. bekräftigt.

Kameras sind und bleiben verboten

Grund dafür ist natürlich in erster Linie die integrierte Google-Glass-Kamera, Kinos und Hollywood-Studios fürchten, dass damit das Abfilmen von Kinoproduktionen noch leichter wird und die einschlägigen Netzwerke mit “Glass-Raubkopien” geflutet werden.
Wie das Hollywood-Branchenblatt Variety berichtet, haben die Kinobetreiber der National Association of Theatre Owners (NATO) sowie die Motion Picture Association of America (MPAA) sich auf eine gemeinsame Richtlinie in Bezug auf Wearables geeinigt und diese nun bekannt gegeben. Die beiden Organisationen sprechen zwar allgemein von Wearables, also tragbarer Elektronik, es ist aber sicherlich dennoch eine “Lex Google Glass.”

In einer gemeinsamen Mitteilung von NATO und MPAA heißt es dazu, dass man eine “lange Geschichte” habe, technologische Fortschritte willkommen zu heißen, man verstehe auch das große Interesse der Konsumenten an Smartphones und tragbaren “intelligenten” Geräten.

“Null Toleranz”

Dennoch müsse man eine “Null-Toleranz-Politik” gegenüber allen Geräten, mit denen Aufnahmen durchgeführt werden können, beibehalten. Elektronik, die zum filmen geeignet ist, muss generell ausgeschaltet werden, wer dem nicht nachkommt und erwischt wird, dem droht ein Verweis aus dem Kino. Sollten die Kinobetreiber den Verdacht haben, dass eine Person “illegale Aufnahme-Aktivitäten” durchführt, dann wird man bei Bedarf die zuständigen Exekutivorgane alarmieren, heißt es in der Erklärung.

 

Homepage:

http://winfuture.de/news,

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Zwangsgeld: Google muss Verarbeitung von Kundendaten ändern

Der Suchmaschinenriese Google geht bei der internen Nutzung und Analyse von Kundendaten weit über das gesetzliche Erlaubte hinaus – das hat der Hamburgische Beauftrage für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar festgestellt und gegen Google ein Zwangsgeld auferlegt.Bis zu einer Million Euro Strafe drohen dem US-Konzern nun, sollte das Unternehmen sich nicht der Anordnung beugen. Google hat in Hamburg seinen Deutschlandsitz, wodurch die Hamburger Behörde zuständig ist. Die fraglichen Verstöße betreffen nationales sowie EU-Recht. Gefordert wird eine wesentliche Änderungen bei der Datenverarbeitung von Google, da die Datenschützer aktuell Verstöße gegen das Telemediengesetz und gegen das Bundesdatenschutzgesetz bemängeln. Dazu Johannes Caspar: “Zwar konnten wir in zahlreichen Gesprächen mit Google Verbesserungen insbesondere bei der Information der Nutzer erreichen. Bei der wesentlichen Frage der Zusammenführung der Nutzerdaten war Google jedoch nicht bereit, die rechtlich erforderlichen Maßnahmen einzuhalten und substantielle Verbesserungen zugunsten der Nutzerkontrolle umzusetzen. Insoweit wird Google nun per Anordnung dazu verpflichtet. Unsere Anforderungen zielen auf einen fairen, gesetzlich vorgesehenen Ausgleich zwischen den Interessen des Unternehmens und denen seiner Nutzer. Der Ball liegt nun im Spielfeld von Google. Das Unternehmen muss die Daten von Millionen von Nutzern so behandeln, dass deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung künftig bei der Nutzung der unterschiedlichen Dienste des Unternehmens hinreichend gewahrt wird.”

Vor kurzem hatte auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen ähnlichen Vorsprung gewagt: In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung forderte er ein Verbot für Firmen wie Google, anhand von Kundendaten Profile zu erstellen und diese gewonnenen Daten zu verkaufen.

Mehr dazu: Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern

In dem aktuellen Verfahren in Hamburg geht es um die Verknüpfung besonders sensibler personenbezogener Daten. Dabei sind neben Standortdaten von PC und Mobilfunkgeräten auch Daten aus den sozialen Netzwerken sowie Auswertungen von Suchanfragen. Vor allem die Bildung von diensteübergreifender Profile ist dabei fragwürdig – und genau diese behält sich Google durch die geltenden Privatsphärebestimmungen in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich vor.

In der Bekanntgabe der Anordnung heißt es daher: “Da für eine derartig massive Profilbildung unter Zusammenführung aller Daten weder im nationalen noch im europäischen Recht eine Rechtsgrundlage existiert, ist dies nur dann zulässig, wenn der Nutzer ausdrücklich und informiert in eine derartige Verarbeitung seiner Daten eingewilligt hat oder – soweit dies gesetzlich vorgesehen ist – er dagegen widersprechen kann. Nach Auffassung der Datenschutzbehörde greift die bisherige Praxis der Erstellung von Nutzerprofilen weit über das zulässige Maß hinaus in die Privatsphäre der Google-Nutzer ein. Google wird verpflichtet, technische und organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die sicherstellen, dass deren Nutzer künftig selbst über die Verwendung der eigenen Daten zur Profilerstellung entscheiden können.”

 

Von:

winfuture.de/news,

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Der Online-Ruf: So schützen Sie sich vor Mobbing im Internet

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Jeder kennt sie, und ihr Bild ging mit Begriffen wie “Monica-Gate” um die Welt: Monica Lewinsky erlangte traurige Berühmtheit als die Praktikantin im Weißen Haus, die es mit dem US-Präsidenten trieb.

Als die Affäre nach knapp zwei Jahren aufflog, herrschte im Internet eine klare Meinung über sie: Monica Lewinsky war in den Augen der meisten “das Flittchen”, das beinahe den mächtigsten Mann der Welt zu Fall gebracht hatte.

Heute, 16 Jahre später, spricht die berühmteste Praktikantin der Welt darüber, wie es sich anfühlte, das “erste Opfer von Cybermobbing” gewesen zu sein. Sie erzählt, wie ohnmächtig sie jahrelang war, und spricht über Selbstmordgedanken.

Ob Lewinsky wirklich das erste Cybermobbing-Opfer war, kann bezweifelt werden. Doch dass üble Nachrede, Verleumdung und Lügen in Foren, Chatrooms, E-Mails, sozialen Netzwerken und anderen Onlinediensten immer mehr Menschen das Leben zur Hölle machen, ist leider ein trauriger Fakt.

Mobbing ist psychische Gewalt

Mobbing ist schwer greifbar. Es gibt nicht mal eine allgemeingültige Definition. Mobbingopfer im Arbeitsumfeld sind ständig negativen Bemerkungen oder Kritik ausgesetzt und bald sozial isoliert.

 

Doch Mobbing findet längst nicht nur als Getuschel auf dem Büroflur statt: Gelästert wird per Skype, über E-Mails und in sozialen Netzwerken. Aber nicht nur im Job, auch unter Nachbarn und Bekannten nimmt Cybermobbing stetig zu.

Onlineplattformen wie “Rottenneighbor” und “iShareGossip” versuchten, aus Online-Attacken gegen Mitmenschen sogar Geld zu schlagen. Beide gehören zum Glück der Vergangenheit an, doch in der digitalen Welt finden Cybermobber genug andere Möglichkeiten: Besonders Kinder und Jugendliche, für die heute Smartphones und soziale Netzwerke selbstverständlich sind, werden oft Opfer einiger Mitschüler.

Wie viele Opfer unter dieser Art psychischer Gewalt leiden, lässt sich nur schwer beziffern, denn viele schweigen gegenüber Eltern und Lehrern – oft aus Scham.

Sie haben einen Ruf zu verlieren!

Gerade im Internet ist es schwierig, Angriffen gegen die eigene Person zu begegnen, denn die Täter bleiben oft anonym. Die beste Möglichkeit, Cybermobbing effektiv zu vermeiden, ist Datensparsamkeit. “Nutzer sollten ihre Netznaivität ablegen. Den digitalen Radiergummi gibt es nicht!”, sagt Catarina Katzer.

Gemeinsam mit der renommierten Forscherin hat die Redaktion zehn Tipps gegen Cybermobbing erarbeitet. Wie verhindern Sie Cybermobbing? Und was können Sie tun, wenn Sie in die Schusslinie geraten sind? Der folgende Zehn-Punkte-Plan hilft Ihnen effektiv, Anfeindungen im Internet zu vermeiden und notfalls überlegt zu reagieren.

1. Angriffsfläche verringern

Vermeiden Sie online jede unnötige Äußerung, die später gegen Sie verwendet werden kann. Dazu gehören intime Bekenntnisse ebenso wie wütende Äußerungen über Chefs und Kollegen. Egal ob in sozialen Netzwerken, Foren, per Messenger oder App: Was einmal hier landet, kann Ihnen jederzeit zum Verhängnis werden.

2. Trau! Schau! Wem?

Überlegen Sie ganz genau, wem Sie etwas anvertrauen! Gerade in sozialen Netzwerken sollten Sie beachten, dass in den Grundeinstellungen meist nicht nur Freunde Ihre Kommentare zu bestimmten Themen lesen können, sondern auch Dritte, die mit Ihren Freunden in diesem Netzwerk verknüpft sind.

3. Vorsicht mit Bildern

Überlegen Sie genau, wem Sie Bilder von sich schicken. Vermeintlich sichere Dienste und Apps weisen oft Sicherheitslecks auf. Dann landen Ihre Bilder im Netz.

4. Suchen Sie sich selbst

Googeln Sie sich selbst regelmäßig, und nutzen Sie Personensuchmaschinen wie Yasni und 123people. So erfahren Sie, was über Sie im Netz zu finden ist.

5. Gesichtskontrolle

Stehen Bilder von Ihnen im Netz, von denen Sie nichts wissen? Das zeigt Ihnen Googles Bildersuche. Ziehen Sie dazu ein Bild von sich selbst in das Suchfenster, dann zeigt Google ähnliche Bilder im Netz an.

6. Netzwerke prüfen

Nutzen Sie Personensuchen sozialer Netzwerke. Suchen Sie nach Ihrem eigenen Namen. So erfahren Sie, ob von anderen erstellte Fake-Profile existieren.

7. Nicht antworten!

Auch wenn es Ihnen unerträglich erscheint: Sollten Sie Opfer eines Cybermobbers geworden sein, antworten Sie nicht! Denn dann reagieren Sie genau so, wie der Täter es sich in der Regel wünscht. Drohen Sie nicht, und beleidigen Sie nicht zurück. Sonst werden Sie ganz schnell selbst zum Täter.

8. Beweise sichern

Wurden Beleidigungen, falsche Behauptungen oder unerwünschte Bilder und Filme von Ihnen ins Netz gestellt, sollten Sie das Material zur Beweisführung sichern. Erstellen Sie Bildschirmfotos mit Internetadresse und zeitlichen Angaben. Dabei helfen Ihnen auch Online-Angebote wie Netz-gegen-Mobbing.de.

9. Blockieren und löschen

Um Cybermobber abzuwehren, können Sie die Blockierfunktionen von Facebook, MSN, Skype & Co nutzen. Nach der Beweissicherung sollten Sie Mobber-Kommentare, -Bilder und -Videos löschen. Sie können etwa bei Google, Facebook oder über Forget Me entsprechende Löschanträge stellen.

10. Hilfe finden

Kinder und Jugendliche, die Opfer von Cybermobbing werden, können sich unter 0800-1110333 (Nummer gegen Kummer) kostenlos beraten lassen. Eltern, die sich beraten lassen wollen, wählen 0800-1110555. Erwachsene Mobbingopfer finden unter Polizei-Beratung.de entsprechende Hilfsangebote.

Quelle: Computer Bild. Mehr zum Thema finden Sie in der Computer Bild, Ausgabe 24/2014.

 

Hier der Link dazu:

www.welt.de/wirtschaft/webwelt/

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Malware „WireLurker“ schlägt zu – Neuer Super-Virus gefährdet iPhones und iPads

Apple-Nutzer sollten vorsichtig sein: Im Internet ist ein neuer Computer-Schädling aufgetaucht, der sich mit ausgeklügelter Technik immer weiter ausbreitet. „WireLurker“ springt über das USB-Kabel sogar vom Mac aufs iPhone und stiehlt dort Daten.

Das US-Unternehmen Palo Alto Networks, Experte für Netzwerksicherheit, warnt vor einer „neuen Ära der OS X- und iOS-Malware“. Die IT-Spezialisten haben nach eigenen Angaben sechs Monate lang eine Schadsoftware namens „WireLurker“ erforscht, der wohl im Verborgenen bereits Hundertausende Apple-Geräte befallen hat. Die Malware attackiere sowohl Macs als auch mobile Geräte wie iPads und iPhones auf teilweise innovativen Wegen.

Momentan lasse sich die Reichweite von „WireLurker“ noch regional einschränken: Betroffen sind demnach vor allem Kunden des chinesischen App-Stores „Maiyadi“. Dort seien fast 500 downloadbare Anwendungen von dem Schädling befallen und würden so auf die Geräte kommen. Die entsprechenden Anwendungen seien bereits rund 356.000 Mal auf OS X-Rechner heruntergeladen worden, eine entsprechende große Zahl von Nutzern sei also infiziert oder gefährdet.

Über das USB-Kabel aufs iPhone

Neu sei an der Malware vor allem, dass sie auch mobile Geräte ohne Jailbreak befallen kann. „WireLurker“ erkennt nämlich demnach, wenn der Computer über ein USB-Kabel mit einem iPhone oder iPad verbunden wird und installiert sich unbemerkt auf dem mobilen Gerät – daher stamme der Name „Kabel-Schleicher“. Darüber hinaus habe der Schädling diverse Möglichkeiten sich zu verstecken und sich selbst zu verschlüsseln, um Gegenmaßnahmen zu entgehen.

Die Funktion von „WireLurker“ ist auch für Palo Alto Networks noch unklar. Der Schädling könne eine Reihe von Daten stehlen und befinde sich in „aktiver Weiterentwicklung“: Er erhalte regelmäßige Updates von einem Server. Zur Abwehr empfiehlt das IT-Sicherheitsunternehmen eine Reihe von Maßnahmen, wie aktuelle Virenscanner, betont aber auch, man solle seine mobilen Geräte nicht mit unsicheren Rechnern verbinden, da sich „WireLurker“ so weiter verbreiten kann.

 

Seite besuchen:

http://www.focus.de/digital/computer/apple/malware-wirelurker-schlaegt-zu-neuer-super-schaedling-gefaehrdet-macs-und-iphones_id_4254692.html

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Lassen Sie bei Ihrem PC eine jährliche Inspektion wie beim Auto durchführen

In manchen Bereichen kann man einen PC mit einem Auto vergleichen. Für alle Autobesitzer ist es eigentlich selbstverständlich, dass das Auto gelegentlich gepflegt oder repariert werden muss. Niemand hinterfragt auch die Notwendigkeit, dass bei einem Auto regelmäßige Inspektionen durchgeführt werden, die dann auch entsprechendes Geld kosten. Was viele Computernutzer nicht verstehen ist, dass auch ein Windows PC oder Laptop Pflege und Wartung benötigt. Ähnlich wie eine Kfz-Werkstätte gibt es einen PC-Notdienst oder Dienstleistern, die einen Computerservice bzw. PC-Hilfe anbieten. Windows hat die unangenehme Eigenschaft, sich, je mehr man den Computer nutzt, überflüssigen Müll voll zuladen, der den Rechner immer langsamer macht. Noch weit schlimmer ist allerdings, was man sich alles im Internet sozusagen holen kann und damit den Rechner teilweise sogar unbrauchbar macht. Viele Nutzer denken aber, ein Computer würde keinen Computerservice benötigen. Sie wundern sich, dass der Start des PCs und auch das Arbeiten mit Programmen immer langsamer wird oder fragen sich, was denn da genau so viel Speicherplatz belegt. Oder was das eigentlich für Programme sind, die bei jedem Start des PC’s mitstarten und in der Taskleiste zu sehen sind. Da man als normaler Nutzer hier oft überfordert ist, braucht man einfach einen PC Service oder Laptop Service bzw. Notebook Service. Ein EDV Service kann die Schwachstellen des Systems erkennen und beheben und überflüssige Daten sowie Software entfernen.

Für die Produktivität am PC, der ja mittlerweile wirklich in allen Branchen unersetzlich ist, sollte man einmal im Jahr eine Inspektion von einem PC Service oder Computerservice durchführen lassen. Ähnlich wie eine Inspektion beim Auto, deren Sinn ja auch von den meisten Autofahrern nicht bestritten wird. Als Faustformel kann man sagen, dass jeder Windows-PC, der täglich intensiv genutzt wird, nach 1-2 Jahren definitiv langsamer geworden ist als zu Beginn. In den meisten Fällen lässt sich so ein System von einem kundigen EDV Dienstleister, der als Anbieter eines Computerservice zu Ihnen nach Hause kommt, wieder beschleunigen. Denken Sie daran, wenn Sie sich wieder über die zähe Verarbeitung oder langsames Reagieren Ihres Rechners aufregen, in vielen Fällen kann mit einer Pflege des PC’s durch einen Computer Service oder PC Service die ursprüngliche Geschwindigkeit des PC’s wiederhergestellt werden.

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“Assassin’s Creed Unity” im Test: Schönheit und Scheitern der Revolution

Vom Montmarte herabschauend wird einem die unendliche Vielfalt dieser Stadt bewusst. Eine phänomenale Stadt. Sie besuchen zu können, ist selbst für kulturverwöhnte Menschen ein Geschenk. Dass für das erste exklusive “Assassin’s Creed” der neuen Konsolengeneration die Wahl der Kulisse auf Paris fiel, leuchtet ebenso ein, wie die Wahl der Epoche, in der es spielt. Wenige Geschichten sind so verstrickt, aufwühlend und auch blutrünstig, wie jene der Französischen Revolution.

Heute mittels Videospiel in so eine aufregende Welt eintauchen zu können, wäre vor einigen Jahren nur erträumbar gewesen. “Assassin’s Creed Unity” entführt Spieler in ein bildschönes, beeindruckendes Paris, wie es bislang nur Historikern vorbehalten war. Gleichzeitig zerbricht die Fiktion immer wieder an althergebrachten Problemen und seiner eigenen Ambition.

Die Story

In den Schuhen des jungen Arno Dorians wird man nach der Ermordung dessen Stiefvaters in den Bund der Assassinen getrieben und in einen Strudel der Intrigen hineingezogen, der die ewigen Gegenspieler, die Templer, als große Verschwörer hinter der Revolution erscheinen lässt. Es ist eine Geschichte, die sehr stimmig mit einer Rückblende in die Kindheit aufmacht und als roter Faden gekonnt durch das historische Paris leitet. Narrative Highlights sind die Aufeinandertreffen realer Persönlichkeiten wie Robespierre oder Napoleon und unter anderen kreativen Abflügen eine Halluzination zur Aufnahme in den Bund.

Anstelle jedoch einen spannenden Plot um tatsächliche Hintergründe der Revolution zu schmieden, haben sich die Autoren einen weiteren, eher beliebigen Zwist zwischen Assassinen und Templer aus den Fingern gesogen. Die futuristische Rahmenhandlung, die sich nun nicht mehr um die Maschine Animus sondern das Projekt “Helix” dreht, wurde mit “Unity” abermals abgeändert. Beides ist schade: Denn einerseits wirkt der Story-Deckmantel ohne echte Konsistenz mit jedem Mal aufgesetzter und andererseits hätte die Historie jede Menge Stoff für erzählerische Tiefe geboten. So wird man in die turbulenten Anfänge eines neuen Europas versetzt, aber von einem Parteienstreit aufgehalten, den Ubisoft schon seit 2007 jedes Jahr mit ein bisschen abgeänderten Zutaten neu aufkocht. Langsam sollten sich die Autoren etwas Frisches einfallen lassen. Man ist schließlich im Paris des 18. Jahrhunderts: Weshalb wird nicht etwa der dramatische Fall eines hohen Adeligen oder der brutale Aufstieg eines Bürgers geschildert? So viel wäre drin gewesen.

Die Stadt

Zur Führung durch die Gassen und Gossen Paris’ dient die durchaus unterhaltsame Erzählung allemal. Und die Entwickler machen keinen Hehl daraus, dass das absolute Gros der Ressourcen in die Rekonstruktion der erstmals teils auch nahtlos begehbaren Bauwerke geflossen ist. Das Wuseln hunderter Bewohner auf den Marktplätzen, Protestversammlungen vor den Prunkbauten, Notre Dame und die unzähligen anderen Prachtbauten sind fantastisch realisiert worden. Es ist die pure Freude, bei diesem Anblick bei Sonnenaufgang, Regen oder Nacht über Dächer zu springen, Türme zu erklimmen oder im Schritttempo an den Menschenmengen vorbeizuflanieren, die das Leben in einfachen, aber munteren französischen Dialogen kommentieren. Eine Empfehlung für Genießer: Schalten Sie das Interface (HUD) auf die Minimaldarstellung – die Atmosphäre profitiert enorm davon.

Die Illusion verfliegt immer dann, wenn man an technische Grenzen stößt. Die vielen Innenräume und Dachböden, die man bei Verfolgungsjagden durchläuft, sehen einander meist sehr ähnlich, wenngleich man ab und an auf witzige Szenen wie die Besprechungen Aufständischer stößt. Rempelt man konversierende Passanten an, blicken sie wie aus einem Traum gerissen entsetzt auf und gehen wie von Geisterhand geleitet separater Wege. Störter man Handwerker bei ihrer Arbeit, lassen sie im Moment alles stehen und schreiten in Trance davon. Echte virtuelle Leben werden hier nicht geführt, es hat mehr etwas von einer “Truman Show”.

Das Gameplay

Als frisch gebackener Assassine hat man jede Menge Blut zu vergießen. Im Umhang schleicht man sich in Kathedralen und in den Untergrund ein, um Widersacher aus dem Weg zu räumen. Es steht einem wie gewohnt frei, Konfrontationen lautlos zu umgehen. Und man sollte dies, sofern es geht, auch tun. Denn Fähigkeiten müssen erst langsam freigeschalten werden, weshalb man vor allem zu Beginn nicht sehr gut gerüstet für längere Auseinandersetzungen ist. Zu den wertvollen Upgrades gehört unter anderem der Umgang mit Rauchbomben und schwerem Kampfgerät, sowie die Fähigkeit, sich für kurze Zeit maskieren zu können. Die stärksten Momente der Auftragsmorde stecken in den Infiltrationen feindlicher Lager, wenn man die Strukturen zuerst aus der Entfernung sichtet und dann auf eigene Faust nach dem schnellsten Weg zum Ziel sucht. Überwältigungen aus dem Hinterhalt oder von oben werden nicht langweilig.

Doch trotz Neuanfang auf Basis frischer Hardware hat “Unity” zahlreiche Mankos vorangegangener Teile nicht abgelegt. Die Parkours-Steuerung wurde zwar insofern verfeinert, dass man jetzt per Tastendruck sagen kann, ob der Protagonist Pfade hinauf oder hinunter klettern soll, doch bleibt man wie gehabt an dutzenden Stellen hängen, läuft ungewollt Wände hoch oder verzweifelt wiederholt daran, in ein Fenster einzusteigen. Das Kampfsystem aus Angreifen und Parieren wirkt noch immer nicht wie aus einem Guss. Der Wechsel von Schlagfolgen gerät gerne ins Stocken, während Gerangel mit mehreren Gegnern fast schon von komischer Zurückhaltung geprägt sind. Das Upgrade-System verwirrt mittlerweile mit vier unterschiedlichen “Währungen” zum Freischalten aller Tricks und sogar real bezahlbaren Fortschritt-Boosts.

Nebenmissionen und Kooperatives

Im Vergleich zum Vorgänger “Black Flag” wurde die Varianz der Einsätze mangels Schiffen oder anderen Gameplay-Abweichungen wieder stark reduziert. Anstelle dessen werden Aufträge von Mitbürgern etwa durch tiefere Einblicke in die Geschichte der Stadt schmackhaft gemacht. Oder, ebenso spannend, darf man schaurige Morde aufklären und dafür Zeugen befragen und Täter stellen. Zwar keine eigentlichen Nebenmissionen, bieten im Zuge der Haupt-Story so genannte Zeitanomalien Abwechslung, wenn man beispielsweise plötzlich 100 Jahre in der Zeit weiter springt und durch die aufgeleckten Promenaden der Industrialisierung wandert und in U-Bahn-Schächte abtaucht oder später im zweiten Weltkrieg den Eiffelturm erklimmt. Hier zeigt sich, wie flexibel “Assassin’s Creeds” neues Gerüst tatsächlich ist. Willkürlich muten wiederum spontane Ereignisse auf der Straße an. Dass Taschendiebe und Kleinkriminelle gleich gekillt werden müssen, um Mitbürger glücklich zu stimmen, wirkt selbst in der Haut eines Assassinen verstörend.

Erhellend sind Missionen, die man mit bis zu vier Freunden gemeinsam bestreiten kann. Wenn es zum Beispiel darum geht, Kunstschätze aus Schlössern zu entwenden. Damit alles nach Plan gelingt, bedarf es der Abstimmung. Ein Schlüssel für erfolgreiche Missionen sind dabei die gegenseitige Hilfe in der Not und der Einsatz der individuellen Spezialfähigkeiten, die sich zeitlich begrenzt auf alle Mitspieler übertragen lassen. Eskaliert die Situation, machen sich im Multiplayer die Schwächen des Gameplays hier umso klarer bemerkbar. Gegner-Gruppen scheinen mit multiplen Angreifern rasch überfordert zu sein und andererseits kommt man sich selbst leicht in die Quere.

Technische Auffälligkeiten

Im Vorfeld wurde bereits reichlich über technische Probleme in “Assassin’s Creed Unity” berichtet. Im Zuge des Tests der PS4-Version kam es zu diversen kleineren und gröbere Fehlern. So blieben Gegner mal in Objekten stecken oder der Spielaufbau einer Koop-Mission klappte nicht. Störender war schon der Fall in ein bodenloses Loch, der kurz vor Abschluss einer Mission den neuerlichen Kampf gegen einen kleineren Endgegner erforderte. Ebenso zeitraubend, aber keine Bugs, sind die teils merklich langen Ladezeiten zwischen Story-Sequenzen und Gameplay und bei Anwendung der Fast-Travel-Funktion, um große Strecken vermeintlich schneller zurücklegen zu können. Über das ganze Spiel hinweg nicht zu übersehen sind die regelmäßigen Einbrüche der Bildrate insbesondere bei größeren Ansammlungen sowie nachladende Texturen und plötzlich aufpoppende Objekte. Daran änderte auch nichts der zum Start ausgeschickte Day-One-Patch.

Trotz dieser für eine Blockbuster-Produktion unwürdige Qualitätssicherung ist der beeindruckende Gesamteindruck der Präsentation nachhaltig. Die Silhouetten der Stadt flimmern dank effektiver Kantenglättung nicht, die Animationen und die Gestaltung der Hauptcharaktere lässt die Dialoge und Inszenierungen natürlich zur Geltung kommen und Arno wirbelt, sofern er nicht irgendwo hängenbleibt, wie ein Wirbelwind über Gegner und Gemäuer hinweg. Die Aussicht von den handwerklich bewundernswert errichteten Gipfeln dieses Ziegeldschungels sind immer wieder atemberaubend.

Schön gescheiterte Revolution

Assassin’s Creed Unity” ist nicht der von seinen Schöpfern erhoffte und propagierte Neuanfang der Serie. Es ist die Fortsetzung der gleichen Stärken und Schwächen in einem beeindruckenden neuen Gewand. Während Paris in seiner virtuellen Pracht ein Glanzlicht darstellt, das es wert ist, entdeckt zu werden, wird die Revolution durch Jahre alte Gameplay-Mängel, einen einengenden und immer aufgesetzter wirkenden Rahmen sowie fehlenden technischen Feinschliff zurückgehalten. Fans der Serie und digitale Touristen werden in diesen schaurig-schönen Gassen trotzdem viel Freude finden und faszinierende Anekdoten einer Zeit entdecken, die sie real nie erleben konnten. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 16.11.2014)

“Assassin’s Creed Unity” ist für PC, PS4 und XBO erschienen. Alterseinstufung: ab 18 Jahren. UVP: ab 59 Euro

 

Zuerst veröffentlicht auf:

http://derstandard.at/2000008143230

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Youtube Music Key: Neuer Abo-Dienst nun gestartet

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Google hat bei Youtube den Startschuss für einen neuen kostenpflichtigen Musikdienst gegeben: Youtube Music Key.

Youtube bietet nun einen kostenpflichtigen, abobasierten Musik-Dienst an. Youtube Music Key ist in einer Beta-Version gestartet. Für eine monatliche Abo-Gebühr dürfen die Nutzer Musik-Videos ohne jegliche Werbung anschauen und anhören. Die Inhalte können auch heruntergeladen und offline genutzt werden.

Zum Beta-Start ist eine Einladung zur Nutzung von Youtube Music Key erforderlich.Während der Start-Phase kostet das Monatsabo 7,99 US-Dollar. Später erhöht sich die Abo-Gebühr auf 9,99 US-Dollar im Monat. Der höhere Preis gilt dann aber nur für die neuen Nutzer, denn wer mit 7,99 US-Dollar/Monat einsteigt, zahlt auch in Zukunft diesen Preis.

Google versüßt den Abschluss des Youtube-Abo mit einer attraktiven Zugabe. Wer sich für ein Abo für Youtube Music Key entscheidet, der erhält auch das Abo für Google Play Music ohne Aufpreis. Die Google-Play-Music-App soll außerdem in Kürze in einer neuen Version ausgeliefert werden, die einen Bereich für offizielle Musik-Videos auf Youtube enthält.

Die schlechte Nachricht für deutsche Musik-Liebhaber: Youtube Music Key ist vorerst nur in den USA, Großbritannien, Spanien, Portugal, Italien und Finnland verfügbar. Weitere Länder kommen erst nach und nach hinzu.

Youtube baut kostenloses Musik-Angebot aus

Youtube Music Key ist nur ein Zusatzangebot von Youtube. Es ist auch weiterhin möglich, auf Youtube Musikvideos zu suchen und anzuschauen. Letzteres aber natürlich mit Werbung. Youtube baut das kostenlose Musik-Angebot auf Youtube sogar aus. Auf der Startseite von Youtube findet sich nun neben dem Bereich “Empfohlene Videos” (obere Tab-Navigation) auch der neue Bereich “Musik”.  Diese Neuerung ist ab sofort auch für deutsche Nutzer verfügbar.

 

Quelle:

www.pcwelt.de/news/Youtube_Music_Key__Neuer_Abo-Dienst_nun_gestartet-Kostenpflichtiger_Dienst-8993720.html

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Android 5.0: Lollipop wird für Nexus-Geräte verteilt

 

Android 5.0

Mit etwas Verspätung kommt die neue Android-Version 5.0 jetzt auch für Googles Nexus-Geräte: Die Verteilung hat offiziell begonnen, auch in Deutschland sollte Lollipop demnach bald eintreffen. Ältere Geräte werden jedoch wieder nicht berücksichtigt.

Nutzer von Nexus-Geräten ab dem Nexus 4 erhalten in den kommenden Tagen die neue Android-Version 5.0 alias Lollipop als OTA-Update. Eigentlich sollte die Aktualisierung bereits Anfang November verteilt werden, ein Problem mit dem WLAN-Modul soll die Veröffentlichung allerdings verzögert haben.

Auf Twitter hat Googles Android-Team den Beginn der Verteilung angekündigt. Einen Zeitplan hat das Team nicht veröffentlicht. Es ist aber anzunehmen, dass das Update in den nächsten Tagen schrittweise auch in Deutschland ankommen wird.

Motorola war schneller als Google

Anders als gewohnt sind die Nexus-Smartphones und -Tablets bei dieser Android-Version nicht die ersten Android-Geräte, die das Update erhalten. Motorola hatte bereits gestern mit der Verteilung der neuen Version für sein aktuelles Moto G begonnen. Bis dahin war das Nexus 9 das einzige Android-Gerät, das mit einer offiziellen und finalen Version von Lollipop lief. Auch andere Hersteller haben bereits schnelle Updates angekündigt.

Auf der Entwicklerseite von Android stehen zudem jetzt auch die Factory Images von Android 5.0 für die Nexus-Geräte als Download zur Verfügung. Wer nicht auf das OTA-Update warten will, kann sich die passende Version für sein Gerät herunterladen und manuell flashen. Wie bereits bei Android 4.4 alias Kitkat gibt es aber für Nexus-Geräte, die älter als das Nexus 4 sind, kein offizielles Android 5.0. In der Vergangenheit haben Programmierer hier aber Abhilfe geschaffen und unter anderem Custom ROMs für das Galaxy Nexus von Samsung erstellt.  (tk)

Erstmalig veröffentlicht auf:

 

http://www.golem.de/news

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Onedrive: Microsoft erhöht auf unendlich

 

Die Attraktivität des Abonnements für Office 365 steigt durch die neueste Ankündigung von Microsoft enorm. Wer monatlich rund 10 Euro ausgibt, erhält nicht nur die Office-Suite sondern ab sofort auch unlimitierten Speicherplatz in der Cloud auf Onedrive.

Microsoft spendiert Abonnenten von Office 365 einen Cloudspeicher, der niemals zu Ende geht. Wer eines der Abos für Office 365 Home, Personal und University abgeschlossen hat, kann bald nicht mehr nur 1 TByte Daten in der Microsoft-Cloud Onedrive ablegen sondern ist gar nicht mehr limitiert durch irgendwelche Speicherplatz-Begrenzungen.

Microsoft eröffnet diese Funktion nicht allen Kunden auf einmal – das würde vermutlich zu einem nicht zu bewältigenden Ansturm führen. Vielmehr kann sich der Anwender auf einer Website registrieren und so auf eine Warteliste setzen lassen. Steht die Erweiterung bereit, informiert Microsoft per E-Mail. Die Registrierung ist nicht erforderlich, um überhaupt in den Genuss des unbeschränkten Speicherplatzes zu kommen – jeder Anwender wird im Laufe der Zeit umgestellt.

Die Geschäftskunden, die Office 365 Business abonniert haben, sollen erst 2015 in den Genuss von Onedrive Unlimited kommen, wie das Angebot offiziell heißt.

Schon im Juli 2014 hatte Microsoft jedem OneDrive-Nutzer kostenlos 15 GByte Speicherplatz gegeben, auch wenn er kein Office-Abonnent ist.

Das neue Microsoft-Angebot dürfte den Wettbewerb um zahlende Cloud-Kunden weiter beflügeln. Googles Cloudspeicherlösung “Drive” kostet bei 1 TByte-Speicherplatz nach einer massiven Preissenkung monatlich 9,99 US-Dollar. 15 GByte gibt es bei Google umsonst. Auch Apple hat die Preise für den iCloud-Speicherdienst reduziert. 3,99 Euro monatlich werden bisher beim Anbieter aus Cupertino für 200 GByte Speicherplatz verlangt. Apples kostenloses Angebot bietet allerdings nur 5 GByte Speicherplatz. Für rund 1 Euro monatlich gibt es hier immerhin 20 GByte Cloudspeicherplatz.

 

Zuerst erschienen auf:

www.golem.de/news/onedrive-microsoft-erhoeht-auf-unendlich-1410-110131.html

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Reparatur des Helferleins – wenn das Smartphone nicht mehr geht

Ohne unsere iPhone Samsung Galaxy, HTC oder Windows Phone können wir uns gar keinen Alltag mehr vorstellen. All diese Smartphones und auch die Tablet-PC’s werden sehr häufig genutzt und sind praktisch den ganzen Tag im Einsatz. Die Displays müssen eine Menge aushalten. Da wird gewischt und getippt, fotografiert und Videos geguckt. Aufgrund der Größe dieser Geräte passiert es einfach öfter, dass sie einem aus der Hand und schönen oder vom Tisch gewischt werden. Und dann entdeckt man auch einen gravierenden Nachteil der heutigen Smartphones und ähnliche Geräte. Obwohl eigentlich wahnsinnig teuer, sind die Smartphones relativ empfindlich. Gerade das Display eines iPhones oder Samsung Smartphones kann sehr schnell reißen bzw. brechen und auch der Touchscreen fällt gerne einmal aus. Doch wenigstens haben die Hersteller wie Apple, Samsung, HTC oder BlackBerry daran gedacht, einzelne Bauteile austauschen zu können. Eine iPhone Reparatur bzw. der Austausch des Displays bei einem iPhone oder der Displaytausch bei einem Samsung Galaxy ist zwar nicht ganz billig, aber immer noch günstiger als ein komplett neues Smartphone zu kaufen. Häufig geht zwar das Display beim iPhone oder der Touchscreen vom iPhone oder vom Samsung Handy oder auch von einem iPad bzw. iPad kaputt, aber auch andere Teile kann man tauschen. Es kann passieren, dass der Strom- und USB-Anschluss nicht mehr funktioniert oder aber auch die physikalischen Knöpfe an der Seite der Geräte. Sowohl für das iPhone, iPod, iPad, Samsung Smartphones, HTC Smartphones als auch Windows Phones gibt es diese keine einzeln und können von einem Fachmann ausgetauscht werden. In diesem Markt für iPhone Reparatur und iPhone Displayreparatur haben sich in den Städten viele lokale Läden etabliert, die außer iPhones auch Smartphones anderer Hersteller fachmännisch reparieren können. Die Preise für den Austausch eines Displays eines iPhones bewegen sich inklusive Material zwischen 100 € und 200 €. Es kann aber auch teurer werden, für einen Sony Smartphone kostet der Displayaustausch 210 €. Dies ist nur als grobe Orientierung, man kann aber sagen für die gängigen Smartphones wie iPhone, Samsung Galaxy und andere Apple Produkte dürfte ein Displayaustausch nicht mehr als 250 € kosten.

Also wenn Ihr tägliches Helferlein tatsächlich mal ausfallen sollte, fragen sie erst in einem solchen Laden, ob es sich noch lohnt, das beschädigte Teile auszutauschen. Viele Werkstätten wie der Elektrochirurg haben die Ersatzteile für die gängigsten Modelle vor Ort und können innerhalb weniger Stunden das geliebte Smartphone wieder in Gang setzen.

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Immer mehr PC’s werden mit unerwünschten Programmen und Toolbars verseucht

Seit geraumer Zeit werden die Internetnutzer mit hinterhältiger Software genervt. Es kann schon beim Installieren von bestimmter kostenloser Software passieren, dass man sich zwar das gewünschte Programm installiert, aber nebenbei oft noch andere Programme installiert werden, die keinerlei nützliche Funktionen haben, sondern nur den Rechner mehr oder weniger mit Werbung oder angeblichen Systemoptimierungsprogrammen lahmlegen. Dabei handelt sich meistens nicht um Viren oder Trojaner im klassischen Sinn, es geht vielmehr darum, dass die Werbung angeklickt wird oder für die Freischaltung eines unwirksamen Programms Geld verlangt wird. Es gibt aber auch den Fall, dass man sich auf nicht ganz legalen Seiten aufhält und da z.B. aufgefordert wird , den Videoplayer zu aktualisieren oder einen neuen Player zu aktualisieren, um den Film sehen zu können. Tut man dies von einer dieser Seiten, hat man eine ganze Reihe von Problemen. Es geht los, dass die Startseite des Browsers (Internet Explorer, Google Chrome oder Firefox) und der Standardsuchanbieter geändert wird, sowie diverse unnütze und bremsende Browser-Addins und Toolbars installiert sind. Stichworte sind hier Nationzoom, sweetpage, ask toolbar, mysearch, wajam, search-protect, deltasearch und Ähnliches. Unerwünschte Programme sind z.B. My PC-Backup, System Optimizer, regcleaner u. ä. . Zur Entfernung dieser Malware benötigen User, die keine tieferen Computerkenntnisse haben, einen PC Service.
Es genügt nicht, einfach die Browser zurückzusetzen oder neu zu installieren. Man muss diverse Reinigungsprogramme und Scanner in einer bestimmten Reihenfolge laufen lassen, um wirklich alles loszuwerden. Ich nenne hier bewusst nicht die Vorgehensweise, weil man ohne PC-Kenntnisse auch mehr Schaden anrichten kann, schlimmstenfalls startet der Rechner gar nicht mehr. Und dann ist umso mehr ein Fachmann von einem PC Notdienst gefragt.

Im Internet gibt es zu dieser Problematik auch den Tipp, das Betriebssystem neu aufzuspielen, was oft einen sehr großen Aufwand bedeutet. Meiner Erfahrung nach ist das in den meisten Fällen nicht nötig, man kann in der Regel den PC vollständig bereinigen. Allerdings gibt es den Fall, dass man diese Malware so gut es geht, ignoriert und mit dem Rechner einfach weiter arbeitet. Dann kann es passieren, dass im Hintergrund weitere Programme heruntergeladen und installiert werden, die dann mitunter wirklich nur durch eine Neuinstallation von Windows entfernt werden können. Da bei einer Neuinstallation von Windows alle Daten verloren gehen, muss dafür oft ein Computerservice beauftragt werden, der die Daten ohne Malware sichern kann. Tipp: Lassen Sie sich nicht verführen, irgendwelche Updates von einer Webseite herunterzuladen. Wichtige Updates wie z.B. Windows Updates oder Flash-Player Updates meldet immer das Betriebssystem selbst, ohne einen Browser geöffnet zu haben. Falls Sie ein kostenloses Programm installieren möchten, sollten Sie das von einer seriösen Quelle herunterladen, am besten von einer de-Webseite. Sollte es Sie doch mal erwischt haben, wenden Sie sich an einen Computerservice.

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Kartellamt weist Verleger-Beschwerde gegen Google ab (und wie)

Die deutschen Verleger haben vom Kartellamt einen Korb bekommen, die Wettbewerbshüter haben eine Beschwerde gegen den Suchmaschinenriesen abgewiesen, ja abgeschmettert. Die VG Media, die das Leistungsschutzrecht abwickeln soll, argumentiere “nicht schlüssig” und soll zudem selbst kartellrechtlich aufpassen.

Klare Absage in Richtung VG Media

Wie die Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) schreibt (via @GillyBerlin), hat das Bundeskartellamt eine Verleger-Beschwerde zum Thema Leistungsschutzrecht (LSR) klar zurückgewiesen: Die Verleger hatten über ihre für die LSR-Durchsetzung gegründete VG Media einen Machtmissbrauch Googles moniert.

Das Suchmaschinenunternehmen hatte nach der Verabschiedung des Leistungsschutzrechts den Verlagen das “Angebot” gemacht, sich explizit mit der kostenlosen Nutzung ihrer Inhalte auf Google News einverstanden zu erklären oder aus dem Nachrichtenportal als Quelle gestrichen zu werden. Die meisten der (Print-)Verlage gingen darauf ein, gleichzeitig reichte die VG Media aber beim Kartellamt eine Beschwerde ein und wollte hier einen Machtmissbrauch Googles erkennen.

Die Wettbewerbshüter folgten den Argumenten laut FAZ aber nicht, ganz im Gegenteil, die Verlegerbeschwerde wurde regelrecht zerlegt. “Die Anknüpfungspunkte für ein eventuell kartellrechtsrelevantes Verhalten von Google beruhen teilweise nur auf Mutmaßungen”, so das Kartellamt, das auch zur Ansicht kam, dass das “eigentliche Beschwerdeziel unklar” sei. Insgesamt sei das Vorgehen der VG Media weder “schlüssig” noch “substantiiert.”

Das Kartellamt kam zur Auffassung, dass Google nicht verpflichtet sei, den Verlagen die “Snippets”, also kurzen Textauszüge, abzukaufen. Kartellamtspräsident Andreas Mundt sieht nicht einmal einen für ein Verfahren erforderlichen “hinreichenden Anfangsverdacht.”

Geht der Schuss nach hinten los?

Google wollen die Kartellwächter aber weiterhin beobachten und tätig werden, sollte Google etwa eine Seite komplett aus dem Index werfen (was aber faktisch ausgeschlossen werden kann). Interessant ist aber vor allem die Drohung des Kartellamtes in Richtung der Verleger: Denn man stellt sich die Frage, ob nicht auch die VG Media ein verbotenes Kartell sei und behält sich eine entsprechende Prüfung vor.

 

Artikel-Quelle:

 

winfuture.de/news,83283.html

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Firefox 32 steht zum Download bereit

Firefox 32 ist erschienen und bietet wichtige Verbesserungen sowohl beim Passwort-Manager als auch beim Malware-Schutz.

Mozilla bereitet derzeit die Veröffentlichung von Firefox 32 vor. Die neue Version steht bereits auf den FTP-Servern von Mozilla zum Download bereit. In Kürze dürfte dann auch die offizielle Veröffentlichung folgen. Wer nicht so lange warten möchte, der kann Firefox 32 hier bereits jetzt herunterladen.

Das neue Firefox 32 bietet vor allem Verbesserungen im Bereich Sicherheit. Der neue Passwort-Manager wurde deutlich aufgepeppt und liefert den Anwendern nun auch Informationen darüber, wann ein Passwort das letzte Mal verwendet und aufgerufen wurde. Der Passwort-Manager lässt sich wie gewohnt über die Einstellungen im Reiter “Sicherheit” und dort nach einem Klick auf “Gespeicherte Passwörter” aufrufen.

Firefox 32 mit Malware-Schutz für Downloads

Firefox 32 überprüft Downloads automatisch auf Malware und zwar über die Google Application Reputation Database. Bei einem Fund schlägt Firefox sofort Alarm und verweigert das Aufrufen der betreffenden Datei. Dieser Malware-Schutz kann nur manuell in den Einstellungen abgeschaltet werden. Die entsprechenden zwei neuen Einträge finden sich im Reiter “Sicherheit” und tragen die Bezeichnungen: “Webseite blockieren, wenn sie als attackierend gemeldet wurde” und “Website blockieren, wenn sie als Betrugsversuch gemeldet wurde”. Die entsprechenden Häkchen sollten nur in extremen Ausnahmefällen entfernt werden und anschließend sofort wieder gesetzt werden. Ansonsten sind Sie beim Surfen mit dem Firefox nicht über dessen Safebrowsing-Funktion geschützt.

Firefox 32 mit Public Key Pinning

In Firefox 32 ist auch die Unterstützung für die Sicherheitsfunktion Public Key Pinning aktiviert. Diese Funktion überprüft beim Aufruf einer Website mit Sicherheitszertifikat, ob dieses von einem vertrauenswürdigen Herausgeber stammt. Die Betreiber der Seiten können über Public Key Pinning auch Zertifizierungsstellen festlegen, von denen sie die Zertifikate erhalten. Sollte beim Aufruf der Website das Zertifikat von einer anderen Zertifizierungsstelle stammen, dann wird der Aufruf der Website unterbunden. Auf diese Weise können Man-in-the-Middle-Attacken unterbunden werden.

Firefox 32: Neues Kontextmenü, Suchleiste und verbesserter Müll-Sammler

Hinzu kommen bei Firefox 32 eine Reihe weiterer kleinerer Verbesserungen. Das Kontextmenü erscheint nun in einer neuen Form. An oberster Stelle werden hier nur die Pfeile für Vor und Zurück angezeigt. Ebenso ein Icon zum Aktualisieren der Website und zum Ablegen in den Favoriten. Auf diese Weise lassen sich nun mit der Maus und über das Kontextmenü neue Websites besonders schnell in die Favoriten aufnehmen. Schneller ist nur das Tastatur-Kürzel Strg + D.

Auch von der Integration des generationellen Müllsammlers ist in den Release-Notes die Rede, der das schnellere Ausführen von Javascript-Code ermöglichen soll. Bei der Suchfunktion innerhalb der Seite (Strg + F) werden nach Eingabe eines Suchbegriffs nun auch die Anzahl der gefundenen Treffer angezeigt. Eine Funktion, die Google Chrome bereits seit langer Zeit bietet und die äußerst praktisch ist.

 

Quelle:

www.pcwelt.de

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IDC korrigiert PC-Prognose nach oben

Die Marktforscher von IDC haben ihre Zahlen zum weltweiten PC-Markt im Jahr 2014 korrigiert. Sie erwarten zwar immer noch einen Rückgang der Verkäufe von Notebooks und Desktop-PCs gegenüber dem Vorjahr, er wird aber weniger drastisch ausfallen als befürchtet. Konkret ist von 303 Millionen übers Jahr verkauften Einheiten die Rede.

 

Im Vorjahr waren 315 Millionen PCs verkauft worden. Das bedeutet einen Rückgang um 3,7 Prozent. Zuvor war IDC von 6 Prozent Rückgang ausgegangen.

Weiterhin sind es vor allem Firmen, die PCs kaufen. IDC zufolge sind das Support-Ende für Windows XP, die große Nachfrage nach Chromebooks im Bildungsbereich und weniger Wettbewerb durch große Tablets die wichtigsten Faktoren hinter der leichten Besserung. Analyst Jay Chou kommentiert: “Programme zur Senkung der PC-Preise wie Windows 8.1 mit Bing haben ebenfalls für mehr PC-Absätze in einigen Segmenten geführt.”

Der Analyst beobachtet zudem eine allgemeine Hinwendung zu Mobil-PCs, schnellere Innovationen und eine Konzentration auf Preispunkte. “Trotzdem gibt es nur schwache Aussichten auf langfristig signifikantes PC-Wachstum, da die Anwender PCs immer mehr als nur eines von mehreren Computing-Geräten sehen.”

 

Im kommenden Jahr könnte der Markt immerhin von der Einführung von Windows 9 “Threshold” im Frühjahr profitieren. So lange seine Vorteile gegenüber Windows 8 nicht klar seien, könne man seine möglichen Auswirkungen auf den Markt aber nicht abschätzen, erklärt IDC. Bekannt ist vor allem, dass Windows 9 sich leichter mit Maus und Tastatur bedienen lassen wird als das Touch-optimierte Windows 8.

Vorerst prognostiziert IDC fürs kommende Jahr 291 Millionen verkaufte PCs. Die negative Wachstumsrate des Markts wird sich seiner Auffassung nach abschwächen.

Vor drei Wochen hatte IDC schon seine Jahresprognose für den weltweiten IT-Markt erhöht. Das Gesamtjahreswachstum wird währungsbereinigt 4,5 Prozent betragen. Ohne Smartphones wären es nur plus 3,1 Prozent. Heimanwender und Firmen ersetzen in unerwartetem Umfang ältere PCs und Notebooks. Das geht vorläufig zu Lasten des Tabletmarkts.

Gartner hingegen meldete im Juli erstmals seit zwei Jahren ein leichtes Wachstum des PC-Markts: Die Verkaufszahlen legten um 0,1 Prozent auf 75,8 Millionen Einheiten zu. Regionen wie EMEA und USA erzielten mit 8,6 beziehungsweise 7,4 Prozent sogar ein deutliches Plus. Lenovo vergrößerte seinen Vorsprung vor dem ehemaligen Marktführer Hewlett-Packard. Das Analystenhaus geht zudem davon aus, dass sich die Chromebook-Verkäufe bis 2017 nahezu verdreifachen werden.

[mit Material von Steven Musil, News.com]

 

 

Originalbeitrag:

http://www.zdnet.de/88203855/idc-korrigiert-pc-prognose-nach-oben

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Der PC-Markt erholt sich entgegen der Vorhersagen

Zugegeben, er ist reichlich abgedroschen, aber hier stimmt der Spruch: Totgesagte leben länger. Ich meine das in Beziehung zum PC-Markt. Sowohl die Verkäufe von Desktop-PC’s als auch die von Laptops haben sich nach einem starken Einbruch in den letzten Jahren jetzt wieder erholt. Ganz überraschend kommt das nicht. Der Rückgang der PC-Verkäufe hing vor allem mit dem großen Erfolg der Tablet-Computer, Smartphones und ipads zusammen. Diese Geräte versprachen letztendlich mehr, als sie halten konnten. Man muss einfach feststellen, dass Smartphones oder Pads/Tablets einfach einen Desktop-PC bzw. Laptop nicht vollwertig ersetzen. Bei der Größe der Displays gibt es schon das erste Problem. Für viele, vor allem ältere Nutzer ist der Bildschirm auf den mobilen Endgeräten schlicht zu klein. Genauso sieht es mit der Speicherkapazität aus. Viel Platz ist auf dem lokalen Speicher der Smartphones und Tablets nicht und eine große Mehrheit der Nutzer möchten nicht die Möglichkeit der Cloud-Speicherung nutzen, sie vertrauen der Technik einfach nicht. Dies umso mehr, weil kürzlich Nacktfotos von Prominenten von gehackten Accounts gestohlen und veröffentlicht wurden. Ein weiterer Nachteil der sogenannten mobile devices ist die teilweise sehr eingeschränkte Möglichkeit, externe Geräte wie Festplatte, Stick oder Drucker anzuschließen. Schließlich ist einer der bedeutendsten Nachteile die Eingabe an sich. Auch, wenn es externe Tastaturen gibt, viele Leute können sich daran einfach nicht gewöhnen und gehen zur klassischen Variante zurück und arbeiten wieder an ihrem Windows-PC. Auch bei den Reparaturmöglichkeiten schneiden Smartphones und Tablets wie das iPad schlechter ab. Obwohl die Geräte für den mobilen Einsatz konzipiert sind, sind sie doch empfindlicher, als man denkt. Ein Display-Austausch oder ein Defekt des Touchscreens kann unverhältnismäßig teuer werden, das gilt übrigens auch für eine Datenrettung, falls das Gerät überhaupt nicht mehr funktioniert. Das ist bei Windows PC’s oder Laptops  schon teuer, dafür sind aber die Erfolgsaussichten erheblich besser.

 

Als Fazit lässt sich sagen, dass die Vorhersagen vor einigen Jahren so nicht eingetroffen sind. Die Leute schätzen gewohnte Arbeitsmittel und haben gemerkt, dass allein ein Tablet oder Pad nicht ausreicht, um vollständig arbeitsfähig zu sein.

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Games – Das Tamagotchi-Gefühl

Vor mir auf dem Schreibtisch liegt ein kleines rotes Plastikei mit einem schmalen Display, auf dem, grob und hässlich gepixelt, ein virtuelles Küken zu sehen ist, ein rhythmisch vor sich hinpulsierendesTamagotchi. Es piepst und kackt. Es will gefüttert und gepflegt werden. Und es bettelt um Aufmerksamkeit. In einem heute unendlich fern scheinenden Stadium der Mediengeschichte waren diese Küken einmal ein Riesengeschäft. In den 1990er-Jahren wurden weltweit 80 Millionen Stück verkauft. Und bald piepste es überall. Auf Schulhöfen, in U-Bahnen, in Kindergärten. Psychologen fürchteten die Virtualisierung des Mitgefühls, und im italienischen Parlament wurde mit großem Ernst die Frage debattiert, ob Kinder, die ihr Küken nicht richtig pflegen und es damit fahrlässig in den virtuellen Tod treiben, womöglich durch dieses Verlusterlebnis traumatisiert werden.

Heute sind die Tamagotchis längst vom Markt verschwunden. Aber das Tamagotchi-Gefühl, dieser Zustand permanenter innerer Alarmiertheit, lebt. Irgendwo da draußen hockt inzwischen eine ganze Armee von virtuellen Küken und fordert Zuwendung. Das Tamogotchi-Gefühl macht uns nervös. Es raubt uns den Schlaf, lässt uns fahrig werden, unkonzentriert. Niemand scheint noch in der Lage zu sein, all die Anfragen und Mails, all die Breaking-News-Geschichten, die Postings und SMS-Botschaften, all die Tweets und Blogs, all die Zeitungsartikel und Bücher zu verarbeiten. Und manchmal erleben wir, gerade in den etwas unheimlich gewordenen Momenten der Stille, ein plötzliches Vibrieren oder Brummen in der Hosentasche.

Sog der Ablenkung

War da nicht was? Hat unser Handy-Tamagotchi nicht gerade ein aktuelles Signal seiner Zu-wendungsbedürftigkeit gesendet? Haben wir schon wieder eine Nachricht verpasst? Aber da war nichts. Allein in Deutschland erleben 25 Millionen Menschen sogenannte Phantomanrufe. Fomo (the fear of missing out) ist alltäglich geworden. Wir existieren beständig in dem Gefühl, irgendetwas Wichtiges zu verpassen, und leiden doch unter der selbsterzeugten Atmosphäre einer ungesunden Daueraufregung.

Längst hat sich – Resultat einer eigentümlichen Dialektik der Trends – eine Verweigerungsbewegung im Zentrum der Netzkultur gebildet, die dem Informations- und Interaktivitätsterror zu entkommen sucht. Medientheoretiker wie Evgeny Morozov erklären öffentlich, dass sie ihr Smartphone immer wieder in einen Safe mit Zeitschaltuhr wegsperren, und loben die produktive Kraft der Langweile, die Inspiration durch das kommunikative Nichts.

Selbsterfahrungs- und Sehnsuchtsbücher wie Ohne Netz und Ich bin dann mal offline propagieren die Segnungen der Unerreichbarkeit, ehemalige Netzenthusiasten wie Douglas Rushkoff (Present Shock) attackieren den Sog der permanenten Ablenkung und empfehlen wie Howard Rheingold in seinem Buch Net Smart die meditative Versenkung. In den USA zelebriert die Digital-Detox-Bewegung (Zielgruppe: gestresste Internet-Aficionados) einen Kult der medienfreien Unmittelbarkeit. Man bietet in eigenen Camps den gemeinsamen Tanz unter riesigen Redwood-Bäumen, will die tiefe, echte Begegnung – bei gleichzeitiger totaler Smartphone-Abstinenz. Und selbst die Bewusstseinsingenieure von Google und Facebook schicken ihre Mitarbeiter zu den kalifornischen Wisdom-2.0-Konferenzen und fördern in ihren Unternehmen Contemplative Computing, die Anwendung von Achtsamkeitstechniken zur Linderung von akutem Info-Stress.

Es wäre falsch, diese spezielle Mischung aus Spiritualität und Selbstoptimierung zu verspotten, denn all dies ist auch ein Zeichen der Zeit, ein Symptom. Zum einen wird hier ein Gefühl der Überforderung sichtbar; zum anderen ein Bedürfnis nach Ruhe und unbedingter Konzentration. Und schließlich offenbart die aktuelle Achtsamkeitsdebatte der Netzszene (aber ebendies gilt es zu kritisieren) eine Verengung des Denkens, die das Weltproblem des Umgangs mit Information primär als Wellnessproblem des Einzelnen begreift. Das hilflose, vom Datengewitter und den modernen Tamagotchis gepeinigte Ich ist in den gegenwärtigen Diskussionen über das Uraltproblem der Informationsüberflutung (ein 1970 von dem Zukunftsforscher Alvin Toffler erfundener Begriff) zur zentralen Instanz aufgerückt. Und eben weil man so individualistisch-reduktionistisch denkt, erfindet man in der Folge auch individualistisch-reduktionistische Konzepte für die Arbeit am Ich. Der Blick dreht sich vom Äußeren ins Innere, weg von den virtuellen Küken unserer Zeit zur persönliche Seelenpflege.

Die entschieden unpolitische Prämisse der Problemdiagnose und Rezeptfindung besteht in der Annahme, dass uns Information überhaupt ungefiltert und direkt erreicht. Aber das stimmt nicht. Es ist zu einfach, nur den einzelnen Menschen und seine Bedrohung durch eine heranrollende Informationslawine zu betrachten.

Denn bevor diesen Einzelnen überhaupt irgendetwas erreicht, bevor er anfängt, Informationen auszuwählen oder aber sie gezielt zu ignorieren, haben längst andere, mehr oder minder transparent agierende Instanzen und Institutionen für ihn ausgewählt. Faktisch lebt der heutige Mensch gleichzeitig in drei ineinander verschachtelten Informationswelten, für die er auf dem Weg zur echten, umfassenden Informationssouveränität unterschiedliche Strategien benötigt.

Kokon der ersten Welt

Da ist – erstens – die Welt der individuellen Auswahlzwänge. Hier gilt das Prinzip: Man kann nicht nicht wählen und muss sich entscheiden, ob man auf Mails reagiert, einen Link anklickt, das Handy stets griffbereit hat oder einfach mal ein paar Tage lang um Redwood-Bäume herumtanzt. In diesem Kokon der ersten Welt ist das Individuum die entscheidende Instanz der Filterung; hier wird mit unterschiedlichen Methoden um die Ich-Erlösung gerungen. Und hier kann die Achtsamkeitsmeditation oder die Smartphone-Abstinenz tatsächlich helfen, um auf diese Weise die eigene Konzentration zu schützen.

Aber dann gibt es da – zweitens – noch die Sphäre der klassischen Massenmedien und etablierten Medienmarken. Sie verkörpern eine Welt der prinzipiell bekannten Auswahlentscheidungen. Natürlich vermag der Einzelne nicht im Detail zu sagen, was in welcher Weise aus den unendlichen Informationsströmen für ihn ausgesucht wird, aber er kennt die Auswahlregeln zumindest prinzipiell, er könnte sie zumindest kennen. Wir wissen zum Beispiel, wofür sich Journalisten interessieren, was für sie eine Nachricht ist und was nicht, warum Skandale, Krisen und Kriege, Prominente und Rekorde in ihrer Welt eine solche Bedeutung besitzen.

Und wir wissen natürlich auch, dass einzelne Medien ihre eigenen Auswahlprogramme besitzen, ihre besondere redaktionelle Linie, die ebenso steuert, was dann tatsächlich den Sprung in das jeweilige Medium schafft. Denn natürlich wählt die Kronen Zeitung anders aus als die Neue Zürcher Zeitung und noch mal anders als der Falter oder die New York Times. Und jede einzelne Zeitung, jeder Radiosender, jedes Fernsehprogramm und jede Website macht dem eigenen Publikum täglich aufs Neue das Versprechen individuell bedeutsamer, sorgfältig recherchierter Information. Die entscheidende Strategie besteht in dieser zweiten Welt darin, die richtigen Scouts im Informationsuniversum zu entdecken, also jene Journalisten und Medien ausfindig zu machen, die einem empfehlen und nahebringen, was einem selbst bedeutsam erscheint. Es ist ein wenig so, als ob sich der Einzelne in dieser zweiten Welt der prinzipiell bekannten Auswahlentscheidungen unvermeidlich eine getönte Brille aufsetzen muss, sich aber doch für eine bestimmte Brille und die Art der Tönung entscheiden kann – und dies dann auch möglichst bewusst tun sollte. Mit anderen Worten: Man braucht hier gut begründetes Relevanzvertrauen.

Automatisierte Entscheidungen

Viel weniger transparent und deutlich undurchdringlicher erscheint hingegen die dritte Welt der unsichtbaren Auswahlentscheidungen, mit denen uns Suchmaschinen, News-Aggregatoren und soziale Netzwerke konfrontieren. Hier regieren Algorithmen, mathematische Entscheidungsprozeduren, die wir nicht kennen, intransparente Filter, die den Realitätsausschnitt des überhaupt Wahrnehmbaren programmieren. Googles personalisierter Algorithmus prägt diese weitgehend intransparente Welt, Edge Rank von Facebook, der algorithmisch gesteuerte Trenddienst von Twitter, der Empfehlungsalgorithmus von Amazon oder von Youtube, der einzelne Videos als sehenswert emporspült.

Um in dieser Welt der automatisierten Vorentscheidungen tatsächlich Souveränität zu gewinnen, benötigen die vielen Einzelnen nicht primär Achtsamkeitsübungen oder einen vertrauenswürdigen Scout, sondern zunächst und vor allem die politisch gewollte und juristisch durchgesetzte Aufklärung.

Hier gilt es zunächst überhaupt erst einmal herauszufinden, nach welchen Kriterien ausgewählt wird und wer sein Marktmonopol in welcher Weise nutzt, um Informationen zu puschen oder aber vergessen zu machen.

Hier, in dieser dritten Welt der weitgehend unsichtbaren Auswahlentscheidungen, ist der Einzelne auf Politik und Gesellschaft angewiesen, auf Instanzen also, die über ihn selbst hinausweisen, die für ihn Rechte erstreiten, Spielregeln der Informationsordnung definieren und durchset-zen. Aber auch diese weitgehend diffuse Welt der Netzgiganten ist nie das Ganze, denn alle drei Welten schieben sich ineinander und fordern uns parallel.

Brandheiße Nachrichten

Nur mein altes Tamagotchi wird vermutlich demnächst sein Leben aushauchen und, wie es in der Gebrauchsanweisung heißt, auf seinen “Heimatplaneten zurückkehren.” Und sonst? Drei entgangene Anrufe auf meinem Smartphone, 17 neue Mails, eine SMS; brandheiße, gewiss alles entscheidende Nachrichten, die mich, kaum ist das Schreiben zu Ende, blitzschnell in eine permanent flirrende Gegenwart zurückholen, den Standby-Modus abwartender Aufgeregtheit. Vielleicht sollte ich all diese Botschaften jetzt einfach ungelesen löschen und zumindest in Gedanken für einen Moment um einen riesigen Redwood-Baum tanzen. Nur dieses eine Mal. (Bernhard Pörksen, 30. August, 2014)

 

zur Webseite:

http://derstandard.at/2000004928450/

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Youtube und Google+: Google schafft Klarnamenzwang ab

So wie Facebook wollte auch Google die Mitglieder seines sozialen Netzwerks zwingen, ihre echten Namen zu benutzen. Nach einer Lockerung der Regelung vor zwei Jahren verzichtet Google jetzt ganz auf den Klarnamenzwang und entschuldigt sich.

In einem unerwarteten Schritt hat Google für Google+-Benutzerkonten den Klarnamenzwang sowie bisherige Verifizierungsmodalitäten für Pseudonyme abgeschafft. Ab sofort sind Nutzer bei der Wahl ihrer Namensangaben im Profil völlig frei, wie das Unternehmen auf Google+ verkündet.

Überraschend ist der Schritt, weil die Debatte über Sinn und Unsinn der Erforderlichkeit des Klarnamens bei Google+ schon drei Jahre zurückliegt. Damals waren Google selbst und leidenschaftliche Nutzer seiner kurz zuvor eingeführten, alle Google-Dienste vernetzenden “soziale Ebene” voller Hoffnung.

Mittlerweile ist Google+ die Puste ausgegangen. Auch, weil aus Unternehmenssicht eine wichtige Aufgabe von Google+ abgeschlossen wurde, nämlich die Vereinheitlichung der Benutzerkonten zur besseren, effektiveren Werbevermarktung und Nutzerdatenanalyse. Dass der Konzern selbst keine großen Ambitionen mehr für Google+ hat, zeigt die Abwesenheit seiner Erwähnungen auf der jüngst abgehaltenen Google-Entwicklerkonferenz I/O. Der “Vater” des Projekts, Vic Gundrota, verließ das Unternehmen jüngst.

Anfang 2012 hatte Google zwar schon Pseudonyme erlaubt und damit seine “Gebrauchsnamenpflicht”, wie das Unternehmen es selbst nannte, etwas aufgeweicht. Doch Kritikern ging der Schritt nicht weit genug, zumal er erheblichen Einschränkungen unterlag.

Die jetzige Entscheidung zur Abschaffung des Klarnamenzwangs begründet Google mit dem Streben nach einem alle Menschen inkludierenden Ort. Das Unternehmen entschuldigt sich auch gleich noch bei allen Personen, die sich bislang durch den Zwang zur Angabe ihres vollen Namens ausgegrenzt fühlten.

Ein Schritt, um Youtube-Nutzer zu besänftigen?

Der Schritt, ausgeführt zum Höhepunkt des medialen Sommerlochs, im Urlaubsmonat Juli kurz nach Abschluss der Fußballweltmeisterschaft, wirkt schon etwas kurios. Als Reaktion auf die einstigen Proteste gegen Googles sture Haltung kann der Entschluss aufgrund der seitdem vergangenen Zeit kaum gewertet werden. Und ganz ohne Begrenzungen kommen die Namensrichtlinien auch weiterhin nicht aus: Auf der Hilfeseite, die während einer Namensänderung verlinkt wird, informiert Google darüber, dass nach einer Modifizierung bis zu drei Monate lang keine weiteren Änderungen möglich sind.

Unterm Strich lässt sich die Neuigkeit, so nebensächlich sie für viele Anwender auch klingen mag, dennoch als Strategiewechsel bezeichnen. Google scheint nicht länger um jeden Preis die namentliche Identität der Nutzer in Erfahrung bringen zu wollen. Sei es, weil für die gezielte Anzeigenauslieferung ohnehin hinreichend Datenpunkte über jeden einzelnen Google-Nutzer vorhanden sind. Oder vielleicht, weil das Unternehmen doch noch einmal versuchen möchte, Google+ einen Push zu geben – und das dieses Mal über eine Differenzierung vom Hauptwettbewerber Facebook, nicht als “Me too”-Produkt.

Vielleicht geht es aber auch nur darum, Kritiker der unpopulären Implementierung von Google+ als Kommentarmodul bei Youtube zu besänftigen: Seit November ist ein Profil bei Google plus nötig, um Youtube-Videos zu kommentieren – was unter Youtube-Nutzern einigen Ärger erregt hat. Und anders als das aktuelle Google+ ist Youtube für Google wichtig.

Vermutlich ist die Maßnahme nur der erste von mehreren Teilschritten, mit denen Google+ in den nächsten Monaten umgebaut, in den Hintergrund gerückt oder für einen Relaunch fit gemacht wird. Denn in der aktuellen Form erfüllt das Produkt für Google keine bedeutende Rolle (mehr).

 

Link zur Homepage:

http://www.golem.de/

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Intel meldet Gewinnsteigerung um 40 Prozent im zweiten Quartal

Intel hat seinen Nettogewinn im zweiten Quartal um 40 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar oder 0,55 Dollar je Aktie gesteigert. Der Umsatz legte um 8 Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar zu. Beide Kategorien übertreffen die Erwartungen von Analysten, die einen Überschuss von 0,52 Dollar je Aktie bei Einnahmen von 13,68 Milliarden Dollar vorausgesagt hatten.

 

Als Folge legte der Kurs der Intel-Aktie im nachbörslichen Handel um 4,48 Prozent oder 1,42 Dollar auf 33,13 Dollar zu. Damit liegt er deutlich über dem 52-Wochen-Hoch von 31,80 Dollar.

Die PC Client Group steuerte zwischen April und Juni 8,7 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz bei, was einem Plus von 6 Prozent entspricht. Die Verkaufszahlen stiegen Intel zufolge um 9 Prozent, während der Durchschnittspreis im Jahresvergleich um 4 Prozent zurückging. Der operative Gewinn verbesserte sich sogar um 41 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar.

Ein ähnlich gutes Ergebnis erzielte die Data Center Group. Ihre Einnahmen erhöhten sich um 19 Prozent auf 3,51 Milliarden Dollar, während ihr operativer Gewinn um 40 Prozent auf 1,82 Milliarden Dollar zulegte. Auch der Geschäftsbereich Internet der Dinge erzielte in beiden Kategorien Zuwächse und schloss das Quartal mit einem Umsatz von 539 Millionen Dollar und einem operativen Profit von 155 Millionen Dollar ab.

Der Verlust der Mobile and Communications Group erhöhte sich jedoch um 48 Prozent auf 1,12 Milliarden Dollar. Dem stehen Einnahmen aus dem Verkauf von Smartphone- und Tablet-Prozessoren von lediglich 51 Millionen Dollar gegenüber. Im Vorjahreszeitraum lag der Umsatz noch bei 292 Millionen Dollar.

Intel-CEO Brian Krzanich ist trotzdem davon überzeugt, dass sein Unternehmen das selbst gesteckte Ziel von 40 Millionen verkauften Tablet-Prozessoren in diesem Jahr erreichen wird. Die Mobilsparte werde vom Start der neuen Atom-Generation Baytrail und dem zunehmenden Interesse an Geräten mit Googles Chrome OS profitieren.

Bei einer Telefonkonferenz mit Analysten wies Krzanich darauf hin, dass das PC-Geschäft vor allem in Entwicklungsländern weiterhin eine Herausforderung sei. Es gebe aber erste Anzeichen einer Erholung des Markts im Consumer-Segment. Der Erfolg im Enterprise-Markt, der unter anderem auf dem Support-Ende von Windows XP beruhe, werde mindestens bis zum Jahresende anhalten.

Im laufenden dritten Quartal rechnet Intel mit Einnahmen zwischen 13,9 und 14,9 Milliarden Dollar und einer Bruttomarge von 66 Prozent. Im Geschäftsjahr 2014 will es seinen Umsatz um 5 Prozent steigern und eine Marge von 63 Prozent erreichen. Im dritten Quartal 2013 betrug der Umsatz 13,5 Milliarden Dollar.

[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]

 

 

zur Webseite:

http://www.zdnet.de

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Gestohlene Kreditkartendaten: Hacker werben auf YouTube

Dass im Internet mit gestohlenen Kreditkartendaten gehandelt wird, ist ein altbekanntes Problem. Interessant ist allerdings, welchen Weg Kriminelle mittlerweile wählen, um ihr Geschäft zu bewerben. Die amerikanische Verbraucherschutzorganisation Digital Citizens Alliance (DCA) macht in einem neuen Bericht darauf aufmerksam, dass die Händler häufig YouTube nutzen, um auf ihre Angebote aufmerksam zu machen. Auf Anfragen wie “How to get credit card numbers that work 2014” liefere das Videoportal jeweils mehrere Tausend Suchergebnisse.

Ein Teil dieser Ergebnisse scheint tatsächlich zu echten Angeboten zu führen. Auf eine Videoanzeige hin hat die DCA Kontakt zu einem mutmaßlichen Händler aufgenommen, das zugehörige Telefongespräch wurde mitgeschnitten. Der Gesprächspartner gibt darin bereitwillig Auskunft: über die Art der Daten, über Rabatte und Preise – je nach Abnahmemenge soll es bei zehn Dollar pro Datensatz losgehen. Erläutert wird auch, wo ein Käufer die Karten einsetzen kann und wo nicht. So rät der mutmaßliche Händler, mit den Daten keine Einkäufe bei Amazon zu tätigen, da das Unternehmen effiziente Prüfmechanismen einsetze.

Der Bericht weist darauf hin, dass YouTube bei besonders häufig geklickten Videos auch Werbung schaltet und so an den dubiosen Clips mitverdient. In einem Fall hat die DCA angeblich sogar Werbung der Kreditkartenfirma Amex entdeckt.

Strenge Reglementierung des Internets als Ziel

Die DCA gilt als konservative Einrichtung, die eine strenge Reglementierung des Internets vorantreiben will. Wer die Organisation finanziert, ist zudem unbekannt. In mehreren ähnlichen Berichten warf sie Google vor, Anzeigen für illegalen Handel nicht hinreichend zu bekämpfen – etwa wenn es um nicht zugelassene Medikamente, Drogen oder Hehlerware geht.

Doch auch abseits der DCA beschäftigt man sich mit dem Thema: Im Juli hatten die Generalstaatsanwälte der US-Bundesstaaten Nebraska und Oklahoma Google angefragt, wie hoch die Werbeumsätze durch Videoanzeigen seien, die vor Clips zu Produkten wie den genannten geschaltet werden. “Äußerst gering”, antwortete Google damals.

Völlige Untätigkeit kann man dem Unternehmen auch im Fall der Kreditkartendatenvideos nicht vorwerfen, manche Clips werden schnell wieder entfernt. Eine Google-Sprecherin sagte der US-Webseite “Re/code”, ihr Unternehmen würde jährlich Millionen Videos sperren, die gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen: “Unsere Richtlinien verbieten die Förderung illegaler Aktivitäten, dazu zählen Videos, die für den Verkauf illegaler Waren werben. Wir haben außerdem strenge Werberichtlinien und arbeiten daran, zu verhindern, dass Anzeigen bei einem Video, einem Kanal oder einer Seite erscheinen, sobald wir festgestellt haben, dass dieser Inhalt nicht zu unseren Werbepartnern passt.”

 

Original:

http://www.spiegel.de/

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Sicherheitslücke: BSI sieht keine Gefahr durch Heartbleed mehr

Heartbleed gilt als eine der gravierendsten Sicherheitslücken in der Geschichte des Internets. Einen Monat danach scheint die Gefahr größtenteils gebannt zu sein, auch wenn noch nicht alle Betroffenen reagiert haben.

Einen Monat nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke Heartbleed hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Entwarnung gegeben. Laut BSI haben die wichtigsten Websites inzwischen reagiert und die Sicherheitslücke geschlossen, die durch einen Fehler in der Verschlüsselungs-Software OpenSSL entstand.

So optimistisch zeigen sich allerdings nicht alle Experten: Laut Erratasec, einem Dienstleister für Internetsicherheit, sind weltweit immer noch mehr als 300.000 Webseiten unsicher. Auch nach Angaben von Netcraft haben noch nicht einmal die Hälfte der betroffenen Websites neue Zertifikate. Sie wären damit immer noch anfällig für einen Angriff, durch den ein Angreifer alles mitlesen kann, was über eine vermeintlich sichere Verbindung geschickt wird, zum Beispiel Passwörter für Onlinebanking.

Das Problem: Der Fehler in der Kryptografiesoftware OpenSSL war zwar schnell behoben, doch reicht es nicht, wenn ein Website-Betreiber nur die fehlerhafte Software austauscht. Denn über den Heartbleed-Fehler lassen sich die privaten kryptografischen Schlüssel des Servers auslesen. Die Schlüssel wiederum werden in Zertifikate integriert. Diese werden in Browsern oder E-Mail-Programmen der Anwender gespeichert, um einen verschlüsselten Zugang zu verifizieren.

Kein funktionierendes System zur Überprüfung von Zertifikaten

Administratoren betroffener Websites oder E-Mail-Anbieter müssen zunächst die fehlerhafte OpenSSL-Software austauschen, neue Schlüssel und damit neue Zertifikate erstellen. Schließlich müssen die alten Zertifikate zurückgezogen und damit für ungültig erklärt werden. Denn sonst besteht laut BSI die Gefahr, dass ein “Täter, der den SSL-Schlüssel erlangt hat, eine gefälschte Webseite aufsetzt, Opfer dort hinlockt und vorgaukeln kann, es handele sich um die echte, abgesicherte Seite”. Der Aufwand ist also nicht unerheblich.

Zertifikatsprüfung weitgehend nutzlos

“Der Zertifikatswechsel ist aber leider auch nur als symbolischer Akt zu sehen, da widerrufene Zertifikate in den meisten Browsern zu keiner Warnung führen. Ist der SSL-Schlüssel einer Webseite also erlangt worden, bleibt die Gefahr von Man-in-the-Middle-Angriffen bestehen”, heißt es vom BSI.

Es gebe gegenwärtig ohnehin kein funktionierendes System, mit dem Zertifikate überprüft werden könnten, sagt auch der Kryptografie-Experte und Golem.de-Autor Hanno Böck. Einige Browser überprüften zwar die Gültigkeit der Zertifikate, aber die Prüfung sei weitgehend nutzlos, weil sie bei einem gezielten Angriff verhindert werden könne, so dass das Zertifikat trotzdem akzeptiert werde.

Der Betreiber einer betroffenen Website oder ein E-Mail-Anbieter muss seine Kunden informieren und ihnen nahelegen, ihre Kennwörter zu ändern. Viele große Anbieter hätten das auch getan, “schon allein, um eventuelle Haftungsfragen auszuschließen”, teilte das BSI mit.

Hacker hatten keine Zeit, die Sicherheitslücke zu nutzen

Nach geltendem Datenschutzrecht müssen Einbrüche bei Plattformen, bei denen Daten gestohlen wurden, den Datenschutzbehörden gemeldet werden. Andernfalls drohen Bußgelder von bis zu 300.000 Euro. “Dem BSI wurden keine Vorfälle aus Deutschland gemeldet”, hieß es aus der Behörde. Auch große Internetkonzerne wie Google mit seinem E-Mail-Dienst Gmail gaben zwar an, von dem Heartbleed-Fehler betroffen zu sein. Dort waren die Lücken laut Google jedoch schon geschlossen, bevor die Heartbleed-Lücke öffentlich bekanntwurde. Google-Mitarbeiter hatten den Fehler gleichzeitig mit zwei unabhängigen Experten entdeckt.

Möglicherweise führte die massive Aufmerksamkeit zu einer so raschen Reaktion der meisten Betroffenen, dass potentielle Angreifer kaum Zeit hatten, die Sicherheitslücke effizient auszunutzen. Der einzige bekannte Fall ist der eines kanadischen Hackers, der sich über die Heartbleed-Lücke Zutritt zu Finanzbehörden verschaffte. Er wurde kurz darauf verhaftet.

Dennoch gibt es immer noch Grund zur Vorsicht: Vor allem über Links in Spam-Mails können Anwender auf gefälschte Websites gelangen, die mit bereits ungültigen Zertifikaten vom Browser als vertrauenswürdig eingestuft werden. Vermeintlich gesicherte Websites sollten beim ersten Besuch genau betrachtet werden, oft sind dort Unregelmäßigkeiten erkennbar, etwa sprachliche Fehler.

Nach Einschätzung des BSI ist die Gefahr beim Thema Heartbleed größtenteils gebannt. Erfahrungsgemäß bleibe zwar immer ein gewisser Prozentsatz an nicht aktualisierten Seiten übrig, man rechne jedoch nicht mehr mit massiven Fällen, hieß es von der Behörde.

 

Ursprünglich veröffentlicht:

www.golem.de/news/sicherheitsluecke-bsi-sieht-keine-gefahr-durch-heartbleed-mehr-1405-106573.html

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Standard- oder Pro-Edition: Alle Windows 8.1 Update 1 Editionen im Vergleich

Aus den einstmals vier Windows-7- Versionen Starter, Home Premium, Professional und Ultimate hat Microsoft nur noch zwei für private PC-Nutzer übrig gelassen. Von Windows 8.1 Update 1 gibt es wie von Windows 8 und 8.1 nur noch eine Standard- und eine Professional-Edition. Windows 8.1 ist das Windows für Intel und AMD-Rechner, also für alle 32- und 64-Bit- PCs und Notebooks.

Das neueste Windows bietet eine umfassende Abwärtskompatibilität zu Software und zu Hardware-Treibern für Windows 8/8.1 und Windows 7 sowie zusätzlich die Modern Apps im Windows Store.

Windows 8 Update 1 Enterprise ist eine Spezialversion für die Nutzung in Unternehmen. Sie ist nur im Rahmen von Volumenlizenzen zu haben und daher für Heimanwender und normalerweise auch nicht für Freiberufler oder Selbstständige relevant. Eine Liga für sich ist das mit Windows 8 eingeführte Windows RT, das nur auf Windows-Tablets läuft.

Windows 8 Update 1 Standard

Was Microsoft bei Windows 7 „Home Premium“ genannt hat, erhält jetzt den zusatzlosen Namen „Windows 8 Update 1“. Die schlichte Namensgebung ist in der Praxis etwas unglücklich, weil jetzt zur Unterscheidung zu „Pro“ immer ein künstlicher Zusatz notwendig ist – etwa Windows 8 Update 1 „Standard“.

Windows 8 Update 1 ist in der Regel die typische, vorinstallierte Edition für alle Heimanwender- PCs und viele Notebooks. Die Defizitliste gegenüber der Pro-Edition fällt daher ganz ähnlich aus wie beim früheren Vergleich zwischen Home- und Pro-Editionen. Im Vergleich zu Windows 8 Update 1 Pro fehlen der Standardausgabe die Bitlocker- und EFS-Verschlüsselung, Gruppenrichtlinien, Remote-Desktop-Server, Domänenbeitritt sowie die Hyper-V-Virtualisierung. Alles in allem sind das durchaus verschmerzbare Module, die sich zudem mit Freeware- Programmen wie Teamviewer, Virtualbox und Truecrypt leicht und kostenfrei nachrüsten lassen.

Windows 8 Update 1 Pro

Windows 8.1.1 Pro entspricht im Funktionsumfang eher der bisherigen Professional-Edition als dem früheren Ultimate. Mit dem Domänenbeitritt, der EFS-Verschlüsselung und dem Remote-Desktop-Server kann es auch allen wesentlichen Anforderungen im professionellen Umfeld genügen. Weitere ergänzende Komponenten im Vergleich zur Standard-Edition sind die Hyper-V-Virtualisierung, die Management- Konsole für Gruppenrichtlinien in der Windows-Domäne, sowie die Möglichkeit, VHDs (Virtual Hard Disks) nicht nur zu laden, sondern auch zu booten. Die Laufwerksverschlüsselung Bitlocker und Bitlocker To Go für mobile Datenträger ist ebenfalls erst ab dieser Pro-Edition enthalten.

Windows 8 Update 1 Enterprise

Die Enterprise-Edition von Windows 8.1.1 bietet Microsoft nicht im freien Verkauf an. Sie ist für geschäftliche Anwender und Firmen gedacht, die einen speziellen Software-Lizenzvertrag mit Microsoft abgeschlossen haben, der als Software Assurance bezeichnet wird. Enterprise bietet den kompletten Umfang von Windows 8 Update 1Pro und dazu noch etliche zusätzliche Komponenten. Hervorzuheben ist Windows To Go, das die Installation von Windows 8 Update 1 auf USB-Datenträger automatisiert.

Weitere Funktionen betreffen ausschließlich Bereitstellung, Rechteverwaltung und Netzwerkoptimierung in größeren Unternehmen. So erlaubt beispielsweise Direct Access eine alternative und schnellere Verbindung zum Firmennetzwerk als das übliche VPN. Branch Cache ist ein Zwischenspeicher für den Austausch von Unternehmensfilialen, um den Zugriff auf mehrfach abgerufene Daten zu beschleunigen. Side-Loading ist eine neue Technik, die es ermöglicht, den Windows-Store zu verbieten, und erwünschte Apps über den Firmenserver bereitzustellen. Applocker ermöglicht die detaillierte Anwendungssteuerung, also Software-Verbote oder das Verhindern von Installationen.

Windows 8 Update 1 N

Die N-Editionen von Windows 8 Update 1 Standard und Pro sind hierzulande als solche nicht häufig anzutreffen. Ihr fehlen die vorinstallierten Medienfunktionen rund um den Windows Media Player und verschiedene Abspiel-Codecs für Videodateien. Dadurch soll der Nutzer frei wählen können, welche Software er für die entsprechenden Aufgaben verwenden möchte. Die Existenz der N-Varianten geht auf eine Auflage der EU-Kommission zurück. Die Einschränkungen der N-Version lassen sich durch das kostenlose Herunterladen und Installieren des Windows Media Players von der Microsoft-Website beseitigen. Beim Upgrade heißt es aufpassen: N-Editionen können nur von einer Windows-7-N-Edition aktualisiert werden.

Die Tablet-Version von Windows 8.1.1 heißt Windows RT und läuft ausschließlich auf ARM-CPUs.

Windows RT Für Tablets konzipiert

Anders als Windows 8 Update 1 Standard und Pro ist das „Windows light“ nicht einzeln erhältlich, sondern wird nur vorinstalliert auf Tablets vertrieben. Im Unterschied zu den übrigen 8.1.1-Editionen beschränkt sich Windows RT auf die Kachelbedienoberfläche Modern UI und enthält keinen Desktop. Die Nutzung herkömmlicher Desktop-Anwendungen ist daher ausgeschlossen. Aufgrund der anvisierten Tablet-Geräteklasse hat Microsoft außerdem eine Reihe weiterer Funktionen weggelassen, wie die Tabelle auf der rechten Seite zeigt. Auf allen Windows-RT-Geräten ist Office 2013 RT mit Word, Excel, Powerpoint und One Note vorinstalliert. Standard ist ferner eine Geräteverschlüsselung, die das Tablet via TPM-Chip schützt. Windows RT spielt auf dem freien Markt allerdings keine große Rolle mehr und wird vornehmlich von Microsoft selbst auf Surface-Tablets verwendet. Auf Windows-Tablets und Notebook-Tablet-Kombigeräten („Convertibles“) anderer Hersteller kommen stattdessen Windows 8 Update 1 Standard oder Pro zum Einsatz.

Windows Media Center

Das Windows Media Center, das lange zum Lieferumfang von Windows gehörte, ist in Windows 8 Update 1 nur noch als kostenpflichtige Erweiterung zu haben. Damit geht Microsoft einen logischen Schritt weiter, nachdem es schon bei Windows 7 Versionen ohne Media Center gab. Das Media Center Pack“ kann man aus Windows 8 Update 1 heraus zum Preis von 9,99 Euro kaufen. Wenn Sie jetzt sagen: „Das Windows Media Center brauche ich nicht!“, haben Sie vielleicht nur halb recht: Windows 8 Update 1 mit den Standard-Playern Windows Media Player und Video-App spielt nämlich keine DVDs und Blu-ray-Filme mehr ab.

Microsoft spart sich bei Windows 8 Update 1 einen fest integrierten DVD-Software-Decoder und damit Lizenzgebühren. Wer sich unter Windows 8 Update 1 Filme ansehen möchte, muss also das Windows Media Center Pack installieren, das die nötigen Codecs mitbringt – oder eine freie Software wie VLC verwenden, die passende Codecs von Haus aus besitzt. Das Windows Media Center Pack lässt sich übrigens nur unter Windows 8 Update 1 Pro installieren. Ausgehend von einem Windows 8 Update 1 Standard kommen Sie also nur durch ein Upgrade auf Windows 8 Update 1 Pro an das Media Center Pack und damit zur Möglichkeit, DVD-Filme abzuspielen – zumindest mit den Windows-Bordmitteln.

Das kostet Windows 8.1 Update 1

Windows 8 Update 1 „Standard“ kostet im offiziellen Microsoft Store Deutschland 119 Euro – gleich ob als Download- oder DVD-Version. Für Windows 8 Update 1 Pro bezahlen Sie 279 Euro in der Download- und in der Box-Version (DVD). Für Nutzer von Windows 8/8.1 ist das Upgrade auf Windows 8 Update 1 kostenlos. Wer Windows 8 RT oder 8.1 RT auf seinem Tablet installiert hat, kann kostenlos auf das neue Windows 8 Update 1 upgraden.

 

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http://www.computerwoche.de/a/

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Apple: Hardware-Details zu Apples iPhone 6 aufgetaucht

Um das neue iPhone von Apple sprießen die Gerüchte. Teilweise sind sie wild bis absurd, andere wiederum scheinen plausibel. Wann das Release des iPhones 6 ist, wird von Apple noch als Geheimnis gehütet. Die taiwanische “Economic Daily News” berichtete unter Berufung auf Zulieferer des US-Konzerns, Apple habe bereits Smartphone-Teile vom Halbleiter-Hersteller Visual Photonics Epitaxy und vom Kameralinsen-Hersteller Largan Precision gekauft. Die beiden großen Elektronikkonzerne Foxconn und Pegatron seien zudem informiert worden, dass die Montage der Geräte voraussichtlich ab Ende Juni beginne. Auf den Markt könnte es dann im September kommen. Darauf deutet eine Urlaubssperre für Apple Mitabeiter für September hin.

Technische Zeichnungen, die im Internet aufgetaucht sind, verraten, dass das neue iPhone wohl nur sechs Millimeter dick sein wird. Außerdem soll das neue iPhone 6 mit einem NFC-Chip für bargledloses Bezahlen ausgestattet sein.

Fotos von Gehäuseteilen, die aus Fabriken stammen sollen, legen den Verdacht nahe, dass Apple gleich zwei neue iPhone-Modelle auf den Markt bringen will: Ein etwas kleineres mit einem 4,7 Zoll großen, randlosen 16:9 Bildschirm, und ein sogenanntes Phablet mit 5,2 Zoll großem, ultrahochauflösendem Display.

Letzteres Gerät soll als iPhone Air mit besonders dünnem Gehäuse vermarktet werden, die Akku-Probleme könnten seinen Marktstart bis Anfang 2015 verzögern. Angeblich setzt Apple bei der kommenden Gerätegeneration erstmals auf Saphirglas, um den Touchbildschirm besser gegen Kratzer zu härten.

Apples Flaggschiff definiert seit 2007 den Fortschritt einer ganzen Produktklasse. Ohne Steve Jobs’ Erfindung wären Smartphones vielleicht noch immer Geräte mit Tastatur, sicherlich aber nicht so verbreitet wie heute.

Doch mittlerweile droht die Revolution ihre Gründer hinter sich zu lassen, die Innovation im Smartphone-Segment treiben aktuell andere: Samsung erkannte als erster den Trend zum großen Bildschirm, Google zeigt modulare Telefone, Microsoft neue Drahtlos-Funktionen.

Seit dem iPhone 4s, seit Steve Jobs Tod im Oktober 2011, steht Apples Technologieführerschaft infrage.

Der Konzern steht unter hohem Druck seiner Investoren, die Erwartungen der Kunden zu erfüllen: ein größerer Bildschirm, mehr Speicherplatz, robustere Geräte.

Verfolgen Sie in unserem Blog, was über das kommende iPhone 6 berichtet wird.

 

 
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Durchsetzung des Leistungsschutzrechts: VG Media reicht Klage gegen Google ein

Die Verwertungsgesellschaft VG Media, an der zwölf Verlage beteiligt sind, will Google auf zivilrechtlichem Weg zwingen, für Inhalte von Presseverlagen im Internet zu zahlen. In erster Instanz seien “Anträge auf Zahlung einer angemessenen Vergütung wegen der Verwertung des Presseleistungsschutzrechts durch Google” eingereicht worden, teilte die VG Media am Mittwoch in Berlin mit. Von Google gab es bis Mittwochnachmittag keine Stellungnahme.

Für die Klage soll zunächst die Schiedsstelle für Urheberrechts-Angelegenheiten beim Deutschen Patent- und Markenamt zuständig sein, die dem Landgericht vorgelagert ist. “Nachdem Vertreter von Google auch öffentlich erklärt hatten, für Verwertungen des Leistungsschutzrechts nicht zahlen zu wollen und Google Verhandlungsangebote der VG Media nicht annahm, war das zivilrechtliche Vorgehen notwendig geworden”, heißt es zur Begründung.

Ältere Klagen der VG Media gegen Kabel-TV-Betreiber waren zuletzt stets beim Landgericht Leipzig gelandet, das in der Branche als urheberrechtsfreundlich gilt.

Mehrere Online-Portale machen nicht mit

Zu den Gesellschaftern der VG Media gehören unter anderem Axel Springer (“Bild”, Welt”) und der Münchner Burda-Verlag (“Focus”). Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger ermöglicht Verlagen, für die Veröffentlichung von Zeitungsartikeln im Web eine Lizenzgebühr zu erheben. Suchmaschinen dürfen jedoch “einzelne Wörter und kleinste Textausschnitte” lizenzfrei nutzen. Google lehnt es ab, für kleine Textausschnitte, sogenannte Snippets, zu bezahlen.

Neben Springer und Burda sind auch die Verlage Funke (“WAZ”, “Hamburger Abendblatt”), Madsack (“Hannoversche Allgemeine”, “Leipziger Volkszeitung”), M. DuMont Schauberg (“Kölner Stadtanzeiger”, “Express”) und Aschendorff (“Westfälische Nachrichten”) an der VG Media beteiligt. Mit dabei sind außerdem der Münchener Zeitungs-Verlag (“Münchner Merkur”), die Presse-Druck und Verlags-GmbH (“Augsburger Allgemeine”), die Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft (“Rheinische Post”), der sh:z Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag, der Evangelische Presseverband Norddeutschland und die ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland.

Mehrere wichtige Online-Portale beteiligen sich nicht an der Leistungsschutzrechts-Allianz. Dazu gehören SPIEGEL ONLINE, “Handelsblatt.com”, “FAZ.net”, Stern.de und “Sueddeutsche.de”. Auch “Focus Online” und die deutsche Ausgabe der “Huffington Post” lassen sich derzeit nicht durch die VG Media vertreten.

 

 

Von:

 

http://www.spiegel.de/netzwelt

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SEO umfasst heute wesentlich mehr als nur onpage- und offpage-Optimierung

Als Nichtfachmann hat man keine Vorstellung, was Suchmaschinenoptimierung Berlin heute alles zum Inhalt hat. Das hat eine ziemliche Ähnlichkeit mit einem kompletten Internet-Marketing-Modell als nur einen Teilbereich wie Linkbuilding zu editieren. Eine seriöse Suchmaschinenagentur wird Ihnen all diese Sachen, welche im Report erörtert sind, vorschlagen besser gesagt dringend anraten. 

Heute umfasst Suchmaschinenoptimierung wesentlich mehr Bereiche, als das früher der Fall war. Damals ging es hauptsächlich um onpage- und offpage-Optimierung, also die Verbesserung der Seite selbst und der Aufbau von Backlinks. Aber seitdem bei Google die Besucherzahl und die jeweilige Besuchszeit in das Ranking mit einfließen, wie auch sogenannte soziale Signale, wie Facebook Likes, Youtube-Videos und Tweets, kamen damit auch beim SEO neue Elemente hinzu, um die man sich kümmern muss.

 

Möchte man einerseits besser wahrgenommen werden und andererseits die eigene Webseite bei Google verbessern, muss man auch bei den Sozialen Netzwerken vertreten sein. Am besten mit einer sauber editierten Unternehmensseite bzw. ein gut beschriebenes Firmenprofil. LinkedIn und Xing sind hier die Stichworte. Aber auch Youtube kann man als Besucherbringer und Vertriebskanal nutzen. Präsentieren Sie Ihre Firma in animierten Videos und stellen diese Videos auch auf Ihre eigene Webseite. Man kann sogar auch diese Seiten, also eine Facebook Unternehmensseite oder ein LinkedIn Profil bzw. einen Youtube-Kanal oder einzelne Videos so optimieren, dass sie nicht nur bei einer Suche innerhalb den jeweiligen Netzwerkes gefunden werden, sondern auch bei einer normalen Google-Suche Ihr Profil erscheint.

Wenn man die Zeit findet, kann man sogar noch mehr machen, als diese Maßnahmen. Suchen Sie Foren, die Ihrem Thema entsprechen und melden sich dort an. Meistens kann man nach Beantwortung von 2-3 Fragen in den nächsten Antworten einen Link setzen. Diese Links sind sehr wertvoll, weil Google sie als echte Empfehlungen wahrnimmt. Allerdings ist ein derartiger Linkaufbau sehr arbeitsintensiv, wenn es nicht nach Spam aussehen soll. Immerhin müssen Sie die Fragen durchlesen und dazu eine hilfreiche Antwort schreiben können.

Es gibt also mittlerweile viel mehr Möglichkeiten, seine Sichtbarkeit im Internet zu erhöhen. Es reicht einfach nicht mehr aus, sich nur auf den Aufbau von Backlinks aus Bookmark-Seiten, Artikel-Portalen und Webkatalogen zu konzentrieren. Fangen Sie einfach an, es ist leichter, als man denkt. Und falls Sie auf unüberwindbare Schwierigkeiten stoßen, gibt es Dienstleister, die Ihnen so manche Arbeit abnehmen können. 

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